Handgemachte Kleidung, Kleid-Layering Mini-Capsule 2019, Motto-Capsules

Cleo Latzkleid & York Top – Das erste Outfit aus der Mini-Capsule

Wenn ihr mir bei Instagram folgt, habt ihr es höchst wahrscheinlich schon mitbekommen. Denn momentan poste ich dort kaum etwas anderes. Ich nehme dieses Jahr an der Challenge „The 100 day project“ teil. Dabei geht es darum, sich etwas vorzunehmen, das man dann 100 Tage lang täglich umsetzt und bei Instagram davon berichtet. Weltweit nehmen jedes Tag viele Künstler, Macher, Schreiber, Fotografen usw an dieser Aktion teil und nehmen ihr Follower mit auf die Reise. Und dieses Jahr bin auch ich mit von der Partie.

Meine persönliche Challenge: #100daysofmorningmakes

Ich habe mir vorgenommen, mir jeden Tag morgens Zeit für Kreativität zu nehmen. Unter der Woche bedeutet das für mich: Um 5 Uhr aufstehen, damit ich vor der Arbeit eine Stunde Zeit für meine kreativen Projekte habe. An freien Tagen ist es natürlich wesentlich entspannter.

Ich merke schon jetzt – nachdem knapp ¼ der Zeit vorbei ist, dass diese kleinen Zeiteinheiten wirklich nicht zu unterschätzen sind.

Eine dreiviertel Stunde hier
und eine halbe Stunde dort
summieren sich schnell zu einem ganzen Arbeitstag.

Diese morgendlichen Nähzeit-Fenster sind der Grund dafür, dass ich heute mein erstes Outfit aus meiner Mini Capsule Wardrobe zeigen kann.

Kurz zur Erinnerung: Hier habe ich ausführlich von meinen Plänen berichtet, eine Mini Capsule Wardrobe bestehend aus 10 Kleidungsstücken zu nähen.

Meine Cord-Cleo ist ein waschechtes Morning Make. Entstanden in 45 Minuten Abschnitten vor 6 Uhr morgens. Wenn ich das hier so schreibe, klingt das echt verrückt. Aber geklappt hat es super!

Wie auch die beiden anderen Versionen des Schnittes, die sich schon in meinem Kleiderschrank befinden, mag ich diese Cleo sehr. Und ich glaube, diese Cord-Version wird von den dreien am häufigsten getragen werden. Latzkleider sind ja eh schon so vielseitig, da man sie super kombinieren und mit anderen Teilen layern kann. Aber diese neutrale Farbe macht das Kombinieren noch einmal deutlich einfacher.

Meine rote Cleo ist mir an manchen Tagen zu auffällig. Meine weiße Cleo ist eindeutig ein reines Sommerkleid. Aber diese Cord Cleo ist ein Teil für jeden Tag. Die kann lässig. Die kann schick. Die geht mit Bluse und Pumps. Die geht mit Hoodie und Vans. Die geht mit Lederjacke und Doc’s.

Genau das war mein Ziel. Denn eigentlich bestehen meine Brot-und-Butter-Outfits aus Jeans mit T-Shirt. Mit meiner Kleid Layering Mini-Capsule wollte ich es schaffen, auch Kleider zu Brot-und-Butter-Outfits für mich zu machen. Ich glaube, das ist mir jetzt schon geglückt.  Und es kommt noch eine weitere Cleo dazu! Mit der geplanten schwarzen Jeans-Cleo eröffnen sich noch einmal so viele Kombinationen.

Hier seht ihr die Cord-Cleo mit meinem Seamwork York-Top aus schwarz-weiß kariertem Baumwoll-Stoff.

Dieses Oberteil lag eeeeeewig halb genäht auf meinem Nähtisch herum. Ich bin an dem benötigten Schrägband hängen geblieben, das zum Einfassen des Ausschnittes und für den Schlitz-Verschluss auf der Rückseite benötigt wird. Kennt ihr das auch? Manchmal drücke ich mich vor einem kleinen Arbeitsschritt und lege dadurch Projekte für Wochen lahm. Aber im Rahmen der „Mach das UFO fertig!“ Aktion von den Frickelcast Mädels habe ich mir einen Ruck gegeben.

Das Schrägband selber herzustellen hat letztendlich kein bisschen weh getan. Ich habe mir dieses Youtube Video angeschaut und endlich mal meinen Schrägbandformer eingeweiht, der hier schon so lange auf seinen Einsatz gewartet hat. Und schon hatte ich alles, was ich brauchte um mein York Top fertig zu nähen.

So ist ein super bequemes Oberteil aus Webware entstanden. Eine Mischung aus Bluse und Longsleeve und somit auch wieder ein vielseitig kombinierbares Teil, das ich nicht mehr missen möchte.

Schwarz-weiß karierte Blusen kann man ja nie genug haben. Finde ich.

So, ihr Lieben. Ich hoffe, dass ich euch in den nächsten Tagen weitere Cleo-Outfits zeigen kann. Denn die nächsten zwei Oberteile sind schon fertig. Ich muss nur noch dazu kommen, schöne Fotos zu machen.

Alles Liebe von Wiebke

 

PS: Dieser Beitrag wandert zur Du für Dich am Donnerstag Linkparty


Schnitt Latzkleid: Cleo Dress von Tilly and the Buttons

Stoff: Breitcord in der Farbe Camel von Stoffolino

Schnitt Bluse: York Top von Seamwork

Stoff: s/w Gingham Baumwoll-Stoff aus dem Stoffoutlet Mönchengladbach

Frühlings-Capsule 2017, Handgemachte Kleidung

Eine Cleo ganz in Weiß

Als ich Selmin’s Verkündung der Farbe Weiß für den Monat Mai der “12 Colours of handmade  fashion” Challenge gesehen habe, musste ich innerlich jubeln. Denn es ist das erste Mal seit Anfang des Jahres, dass die Monatsfarbe zu meinen geplanten Nähprojekten passt. Und dann musste ich direkt meine Nähpläne einmal umsortieren, denn eigentlich wollte ich im Mai an einer knatschbunten Burda Hose arbeiten.

Da ich mich vor meinem ersten Burda-Nähprojekt aber eh so ein wenig rumgedrückt habe (kennt ihr auch so etwas wie Burda-Prokrastination??), kam mir diese Ausflucht mehr als gelegen. Also nichts wie ran an meine zweite Cleo!


Schnitt: Cleo von Tilly and the buttons

Version: Mini-Länge mit einer Brusttasche und zwei Gesäßtaschen

Stoff: weißer Denim aus dem mönchengladbacher Stoff-Outlet

Nachdem ich bei meiner ersten Cleo ja die schicke, knielange Version mit Schlitz und zwei kleinen Taschen auf dem Vorderteil genäht habe, sollte die weiße Cleo eher sommerlich-casual werden. Darum habe ich mich für die Mini-Version mit großer Brusttasche und zwei kleinen Gesäßtaschen entschieden.



Das Topstitching habe ich mit gold-gelbem Jeansfaden genäht und bin total begeistert von diesem Farb-Akzent. Zusammen mit den silbernen Jeansknöpfen und den Latz-Schnallen wirkt das Kleid so richtig sommerlich.
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Als weiteres Detail habe ich die untere Rock-Kante nicht gesäumt, sondern nur in zwei cm Höhe einmal rundherum einen Zierstich genäht. So kann die untere Kante schön lässig ausfransen und der Zierstich sorgt hoffentlich dafür, dass das Kleid durch die Franserei nicht irgendwann viel zu kurz wird.

Ich freue mich schon darauf, dieses Kleid in den nächsten Monaten zu tragen. In meinem Kopf schwirren dafür bereits diverse Outfit-Kombinationen herum.

So – und jetzt verlinke ich mich das erste Mal bei der “12 Colours of handmade fashion” Challenge und schaue, was die anderen Mädels so weißes genäht haben.
Alles Liebe – Wiebke

Frühlings-Capsule 2017, Handgemachte Kleidung

Das erste Teil – eine rote Cleo

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Meine zwei Leitgedanken zum Nähen dieses – meines allerersten – Kleidungsstückes:

  1. Fang leicht an. Ich habe mir ein Schnittmuster gesucht, dass als Anfängerstück ausgewiesen ist und dem eine ausführliche und bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung beiliegt. So wird es mir hoffentlich leichter fallen, Arbeitsschritte, die sonst nur mit einem einzigen Fachterminus benannt sind, ohne Herzinfarkt und Sinnkrise meistern zu können.
  2. Nutze, was zu hast. Ich habe ein 3m langes Stück roten Baumwoll-Twill in meiner Stoffsammlung. Den nehme ich jetzt erst mal. Ist nicht meine Lieblingsfarbe für dieses Kleidungsstück. Der Stoff war eigentlich für ein anderes Projekt gedacht, aber zum üben ist es perfekt. Wenn mir das Kleid gefällt und passt, kann ich immer noch den perfekten weißen Denim für die Cleo meiner Träume kaufen.

Der erste Näh-Nachmittag liegt jetzt schon hinter mir. So weit bin ich gekommen:

  • Schnittmuster ausgedruckt und zusammengeklebt
  • Maße genommen
  • Alle Stücke zugeschnitten
  • Die ersten vier Nähte gemacht

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Das sind meine Erkenntnisse & Gedanken:

  • “Ach SO sind Jeans-Nähte aufgebaut!”
  • Dieses dicke Nähgarn verstopft meine Nähmaschine… ich glaube ich kaufe mal lieber den guten Gütermann Jeans-Faden
  • Ich kann noch nicht glauben, dass aus diesen Stoffstücken tatsächlich ein tragbares Kleidungsstück entstehen soll
  • Oh je… hoffentlich passt es nachher auch!
  • Ich frage mich, warum sich der Stoff der Nahtzugabe beim Versäubern mit Zick-Zack-Stich so blöd kräuselt…
  • Ich überlege mir schon, wie ich das Kleid kombinieren und stylen kann, wenn es fertig ist.
  • Ich überlege auch schon, in welchen Stoffen und Varianten ich Dritt- und Viert-Versionen schneidern könnte.

Und es macht mir Spaß – das ist eigentlich das Beste daran!

Alles liebe – Wiebke