Krimskrams

#fünffragenamfünften // Februar (mit Verspätung)

Über Selmins Beitrag bin ich auf diese tolle Aktion von Luzia Pimpinella aufmerksam geworden. Und weil ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, mich noch mehr mit anderen Bloggern zu vernetzen, nehme ich total gerne teil. Wenn auch mit Verspätung.

#fünffragenamfünften – das sind monatliche Mini-Interviews mit mir selbst. Die Fragen stammen von Nic – der Autorin des Blogs Luzia Pimpinella. Monat für Monat erzählen alle teilnehmenden Blogger etwas über sich selber. So haben wir die Möglichkeit, uns über teilweise recht ungewöhnliche Details besser kennenzulernen. Das mag ich sehr.  Denn meistens geben diese kleinen Puzzlestücke doch viel mehr Einblick in eine Persönlichkeit, als die auffälligsten Eigenschaften.

Jetzt geht es los mit der Februar Edition von #fünffragenamfünften

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Das kommt sehr darauf an, wie viel ich geschlafen habe. Denn ich brauche als Minimum meine sieben Stunden Schlaf. Besser noch acht. Wenn ich also genug geschlafen habe, dann bin ich ein absoluter Morgen-Mensch. Ich LIEBE Morgende. Meistens bin ich schon direkt nach dem Aufstehen gut drauf und unterhalte mich auch gerne. Wenn ich am Wochenende Zeit habe, dann bin ich auch gerne morgens schon sportlich und gehe eine Runde joggen. Ich finde, es ist ein absolut großartiges Gefühl, nach einer Jogging-Runde frisch geduscht am Frühstückstisch zu sitzen und den Samstag noch vor sich zu haben.

Für mich ist es absolut so, dass der Morgen bestimmt, wie schwungvoll oder träge mein restlicher Tag abläuft. Wenn Sascha und ich an einem Sonntag mal ganz langsam und gemütlich in den Tag starten und beim Frühstück noch ein paar Folgen unserer Lieblings-Serie gucken, dann ist es meistens so, dass ich den ganzen Tag nicht vernünftig in die Gänge komme. Darum bin ich meistens lieber schon morgens aktiv – so habe ich mehr von meinem Tag.

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Nö. Ganz klare Antwort. Als Yogi übe ich mich ja darin, im “Hier und Jetzt” zu leben. Und das bedeutet eben nicht nur, das loszulassen, was schon geschehen ist. Sondern genau so, keine Erwartungen an die Zukunft zu hegen. Mit der Einstellung, alles entspannt auf mich zukommen zu lassen, bin ich bisher immer recht gut gefahren. Und das heißt nicht, dass ich nichts plane. Im Gegenteil: Ich liebe es, Pläne zu schmieden. Aber wenn die Pläne einmal stehen und ich alles getan habe was in meiner Möglichkeit steht um etwas vorzubereiten, dann lasse ich los. Dann übe ich mich in Vertrauen und gehe immer vom Besten aus.

Und falls in der Zukunft auf mich oder Menschen die mir nahe stehen etwas wartet, das nicht erfreulich ist, dann möchte ich es jetzt noch nicht wissen. Denn dann könnte ich die schönen Momente, die ich jetzt erlebe, nicht bewusst geniessen. Auch wieder so ein Aspekt des yogischen Spruches “Be here right now.”. Ich finde, da ist was dran.

3. Bist du gern allein?

Ja, sehr. Nach der Trennung von meinem ersten langjährigen Freund, als ich das erste Mal alleine in einer Wohnung lebte, habe ich das Alleinsein lieben gelernt. Ich fühle mich eigentlich nie einsam, wenn ich allein bin. Ich glaube aber, dass dieses Empfinden stark abhängig davon ist, mit wie vielen Menschen man generell umgeben ist. Bei mir ist es so, dass ich unter der Woche in der Agentur täglich von vielen Menschen umgeben bin und auch viel sprechen muss. Ich gehe zwei bis drei mal pro Woche ins Yogastudio. Ich habe liebe Freundinnen, mit denen ich mich oft und gerne verabrede. Und seit mittlerweile 6 Jahren lebe ich mit Sascha zusammen.

Dass ich einen ganzen Tag für mich alleine habe, kommt im Moment eher selten vor. Aber wenn ich einen Wiebke-Tag habe, dann zelebriere ich ihn wie ein Date mit mir selbst. Dann mache ich alles genau so wie ich es möchte. Ohne mich abstimmen zu müssen oder Kompromisse einzugehen. Ich koche für mich selber, höre meine Lieblingsmusik und unternehme auch gerne etwas alleine. Ich war allerdings noch nie alleine im Restaurant. Oder alleine im Urlaub. Aber das möchte ich irgendwann auch mal ausprobieren.

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Mein 16-jähriges Ich würde diese Frage ganz klar mit JA! beantworten. Ich war ein absolutes Wild-Child und wenn unsere Lieblings-Songs kamen, dann hat meine beste Freundin und mich wirklich nichts davon abgehalten, die Tanzfläche zu stürmen. Auch nicht, dass wir die ersten sind.

Heute ist das anders. Zum einen gehe ich nicht mehr so oft tanzen. Zum anderen bin ich ein echter Musik-Nerd und dass irgendwo ein Song gespielt wird, der mich so begeistert, dass ich als erste die Tanzfläche betrete, ist richtig, richtig unwahrscheinlich. Aber WENN es so wäre, dann wäre ich dem DJ mit Sicherheit so dermaßen dankbar, dass ich alleine aus dem Grund schon das Parkett stürmen würde.

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Meinen Sommer-Urlaub im 2. Lehrjahr wollte ich eigentlich zu Hause verbringen. Ich hatte vor, mit den Schwestern meines damaligen Freundes am Badesee rumzuhängen und nochmal so zu tun, als ob ich Sommerferien hätte. Aber dann klingelte es an der Tür und meine besten Freundinnen standen vor der Tür. Die beiden hatten Semesterferien und wollten eigentlich von Düsseldorf aus Last Minute in die Sonne fliegen. Da sie aber kein gutes Angebot gefunden haben, brauchten sie einen anderen Plan. Um zu sehen, wo in Europa gerade gutes Wetter angesagt ist, reichte ein Blick in die Zeitung: Kroatien. Und bei der Überlegung, wie sie jetzt nach Kroatien kommen sollten, kam ich ins Spiel. Denn ich hatte ein Auto mit einem halbwegs großen Kofferraum. So kam es, dass die beiden Vormittags bei meinen Eltern an der Tür klingelten, um mich zu dem Spontan-Trip zu überreden und wir am frühen Abend mit Zelt, Schlafsack und mehreren Dosen Red Bull im Gepäck in Richtung Kroatien losgefahren sind. Mit meinem alten Opa-Opel-Kadett ohne Navi, ohne Klimaanlage, ohne Servo-Lenkung – ohne alles – war es es eine Höllen-Fahrt. Aber wir sind heil angekommen und hatten einen wunderbaren Mädels-Urlaub.

 

So – das waren auch schon die ersten #fünffragenamfünften. Jetzt gehe ich bei den anderen Mädels stöbern.

Alles Liebe – Wiebke

Gärtnern, Im Hochbeet, Krimskrams

Im Hochbeet // Das Gartenjahr 2017 im Stauden-Hochbeet

Ich hatte euch ja bereits angekündigt, dass es noch weitere Jahres-Rückblicke aus den Hochbeeten geben wird.

Heute freue ich mich darauf, euch zu zeigen, wie sich die Pflanzen im Stauden-Hochbeet entwickelt haben. Hier also – ohne weitere Worte – die Foto-Reportage für euch:

April 2017

20170424_133515

20170424_193702

Mai 2017

20170526_090403

Juni 2017

20170624_142325

Juli 2017

20170731_140846

August 2017

20170901_114419

September 2017

Staudenhochbeet_Sep17

Oktober 2017

Staudenhochbeet_Okt17

November 2017

Staudenhochbeet_Nov17

Dezember 2017 – sogar mit Schnee!

Staudenhochbeet_Dez17

Und hier noch das schönste Blütenfoto des Jahres:

20170619_141021

Ich finde auch bei diesen Fotos wieder absolut großartig, wie toll die Jahreszeiten an einem einzelnen Motiv abzulesen sind und wie schön das Pflanzenwachstum dokumentiert ist.

Allerdings sehe ich durch die Gärtnerbrille auch, dass dieses Beet eine absolute Fehlplanung war. Es war mein erster Versuch, ein Staudenbeet zusammenzustellen und er ist ganz gehörig nach hinten los gegangen. Zum einen habe ich die Sonnenstunden, die dieses Beet abbekommt, definitiv zu optimistisch eingeschätzt und zum anderen habe ich viel zu viele Pflanzen in dieses Beet gesetzt. Ich sehe, was für eine krasse Schlagseite  der Schmetterlingsflieder bekommen hat, nur weil der arme Kerl noch ein paar mehr Sonnenstrahlen ergattern möchte und darüber muss ich echt schmunzeln. Ich werde ihm einen neuen Platz suchen, bei dem er keine Verrenkungen mehr machen muss, um Licht zu tanken.

Der Plan steht: Dieses Beet wird in der nächsten Saison komplett auseinander gerupft. Die ganzen sonnenliebenden Stauden bekommen ein helles Plätzchen im Vorgarten und ich werde mich ausgiebig mit Schatten- und Halbschattengewächsen beschäftigen.

Zum Glück kann man Pflanzen ja versetzen – also muss ich mich über meine Anfängerfehler nicht allzu sehr ärgern. Und das erste Projekt für die kommende Saison steht schon fest. Auch schön.

Nimmt die Gartenplanung in euren Köpfen auch schon wieder langsam Fahrt auf?

Alles Liebe – Wiebke

Zum Weiterlesen:

Hier findet ihr den Jahres-Rückblick aus dem Gräser-Hochbeet

Krimskrams

Merry Christmas

Ich wünsche euch und euren Lieben ein wundervolles Weihnachtsfest!

Lasst es euch so richtig gut gehen und genießt die Zeit mit Familie und Freunden!

Ich werde zwischen den Jahren noch mal hier vorbei schauen- einen Hochbeet-Report und meinen Jahresrückblick habe ich noch für euch. Und ganz vielleicht- falls ich noch rechtzeitig fertig werde – mein handmade Silvester-Outfit.

In diesem Sinne – stürzen wir uns in die Feiertage!

Alles Liebe – Wiebke 

Krimskrams

Im Moment…

Im Moment habe ich eine Phase, in der ich am liebsten an fünf Projekten gleichzeitig arbeiten würde. Ich habe unheimlich große Schaffenslust, unheimlich viele Ideen, aber leider unheimlich wenig Zeit.

Darum habe ich wenig fertige Dinge zum Zeigen für euch. Aber so ganz still soll es hier ja auch nicht sein. Darum dachte ich mir, ich zeige euch einfach mal woran ich gerade so tüftele. Auch Work-In-Progress kann ja eine Inspiration sein. Hier also die Herzens-Ideen, an denen ich im Moment arbeite.

Im Moment stricke ich an meinem Sous Sous Sweater. Es ist mein erster Pullover und das erste Mal, dass ich mich an ein Zopfmuster getraut habe. Bisher klappt es ganz gut. Nachdem ich bei den ersten paar Wiederholungen des Musters wirklich hochkonzentriert mitgezählt habe und Sascha immer wie eine wilde Furie angefunkelt habe, wenn er es wagte, mich mitten in einer Reihe anzusprechen, schaffe ich es jetzt sogar beim Fernsehen zu stricken.
Das Rückenteil sollte ich in absehbarer Zeit fertig haben. Vorderteil und Ärmel kommen als nächstes dran. Ich habe keinen blassen Schimmer, wann ich mit diesem Pulli fertig sein werde. Möglicherweise trage ich ihn erst im nächsten Winter. Aber ich hoffe, hoffe, hoffe, dass ich noch in dieser Saison in den Genuss meines ersten selbstgestrickten Pullis komme! Und wenn es nur für die letzten beiden März-Wochen ist.
Falls ich euer Interesse für den Pulli geweckt habe – Das Muster findet ihr hier. Und mit dieser Wolle stricke ich. Da ich Anfängerin bin, habe ich darauf verzichtet, mir die tolle, aber doch sehr teure Madeline Tosh Wolle zu kaufen und habe auf die preiswerte – aber wie ich finde auch sehr tolle – Drops Merino Wolle gesetzt. Für den nächsten Pulli gönne ich mir dann etwas luxuriöseres Material.

IMG_20171004_221933_340.jpg

Im Moment habe ich nach meiner ersten intensiven Klamotten-Nähphase mal wieder so richtig Lust zu Quilten. Ich habe ein WIP herausgekramt und schon zwei neue Blöcke genäht. Dieser Quilt soll eine Tagesdecke für unser Schlafzimmer werden. Auch wenn ich noch nicht mal eine komplette Reihe fertig habe, träume ich jetzt schon davon, wie schön er einmal auf unserem Bett aussehen wird. Ich bin gespannt, wie viele Blöcke ich in diesem Motivations-Schub fertig nähen kann.
Das Muster heißt Squash-Blossom. Ich mag besonders, dass es so einen tollen Ethno-Azteken-Vibe mitbringt.

Im Moment liegt die Stoff-Auswahl für eine U-Heft Hülle auf meinem Nähtisch. Eine liebe Freundin hat sie sich gewünscht und ich freue mich schon darauf, am Wochenende ans Werk zu gehen.

Im Moment liegt außerdem noch ungefähr mein kompletter Vorrat an Patchwork-Stoff auf meinem Nähtisch verstreut. Außenstehende Betrachter könnten denken, dass es sich bei diesem Phänomen um pures, willkürliches Chaos handelt. Aber dem ist natürlich nicht so! Hinter diesen Stoff-Häufchen steckt System! Oder besser gesagt: Hinter den Stoff-Häufchen steckt eine Idee. Ich möchte nämlich gerne für den Weihnachts-Event meiner Yogaschule Sachspenden in Form von selbstgenähten Augenkissen beisteuern. Ich strebe 15 bis 20 Stück an. Ich habe schon wilde Design-Skizzen auf Schmierpapier gemacht und wollte am Dienstag vor der Yogastunde nur mal eben kurz gucken, ob ich überhaupt genug Stoff dafür habe…. und ihr wisst ja wie das ist. Auf einmal war diese Stoff-Kombination so schön. Und diese aber auch. Oh – und die drei Stoffe passen aber auch sehr gut zusammen. Ja… das Ergebnis dieser crazy Stoff-Schieberei habe ich dann einfach so auf dem Tisch liegen lassen und bin zum Yoga gegangen. Ommmmm

Wo wir gerade beim Thema Yoga sind.
Im Moment lese ich mich durch die Pflichtlektüre-Liste meiner bevorstehenden Yogalehrer-Ausbildung. So richtig wie früher – mit Bleistift, Textmarker und Notizbuch. Das Lernen tut mir soooo gut! Ich liebe lernen und ich liebe es, dass mein Kopf mal wieder so richtig Futter bekommt.

IMG_20170907_185510_439.jpg

Im Moment versuche ich tapfer jeden Morgen um spätestens 5.15h aufzustehen, um vor der Arbeit noch Yoga und Meditation üben zu können.

20171115_083345.jpg

Woran arbeitet ihr im Moment?

Ich wünsche euch für alle Herzens-Projekt gutes Gelingen!

Alles Liebe – Wiebke

 

Krimskrams

Draußen Leben – sonntags auf der Terrasse 

Bei Gesprächen mit Freunden oder Vorgarten-Plaudereien mit unseren Nachbarn habe ich immer wieder einen Satz gehört, der auch genau so aus unserem Mund hätte stammen können:

In unserem Garten sind wir eigentlich nur zum Arbeiten. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte mal im Garten gefaulenzt habe.

Vor allem letztes Jahr haben wir wirklich jede freie Minute nur zum Arbeiten genutzt. Das soll sich dieses Jahr ändern. Ich möchte darauf achten, bewusst Quality-Time im Garten zu verbringen. Die grüne Oase, die wir uns hier schaffen, auch zu nutzen. Auszeiten nehmen, Durchatmen, den Vögeln beim Singen zu hören und dem Wind beim Blätterrascheln. Lesen, Stricken, Wolkengucken. Mich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen.

Heute ist der erste Sonntag, an dem ich es mir auf der Terrasse gemütlich gemacht habe. Und ich ermuntere euch auch dazu: genießt euren Sonntag draußen! Legt die Füße hoch und lest ein Buch!


Erlaubt es euch selber, Pause zu machen. Die habt ihr verdient. Ganz sicher!

Zur Inspiration zeige ich euch, womit ich es mir heute gut gehen lasse.

1. Meditatives Stricken. Ich habe mich in Christianes wunderschönes Drachenfels-Tuch verknallt und versuche mich jetzt auch an einem Stricktuch.

Die Anleitung von Melanie Berg gibt es hier. Übrigens sind auch all ihre anderen Strickanleitungen umwerfend! Ich bin jetzt Fan.

Ich nutze kuschelweiche Baby Merino Wolle von Drops. In den Farben Natur, Hellbeige und Helltürkis.

Die Rundstricknadeln in Größe 4 sind von Knitpro.

2. Tee gehört für mich zu einen perfekten Entspannungs-Ritual mit dazu. Heute in der Tasse: Grüner Tee mit Zitrone von Cupper.

Dazu eine halbe Stroopwaffel. Nicht dass ihr denkt, ich wäre so diszipliniert und äße immer nur halbe Süßigkeiten. Es war die letzte und weil ich so eine nette Ehefrau bin, hab ich mit Sascha geteilt.

3. Lesestoff. Ein ganz ganz alter Schinken aus der Kategorie “heiterer Roman”. Leichte Unterhaltung, sehr lustig und wunderbar aus der Zeit gefallen. Ich liebe Evelyn Sanders. Falls euch auch der Sinn danach steht. Hier gibt es die Bücher bei Amazon.

So ihr Lieben – womit lasst ihr es euch heute gut gehen?

Ich wünsche euch einen fantastischen Sonntag!

Alles Liebe – Wiebke