Shoppingfreies Jahr 2018

Inspiration, Erlebnisse & Lieblingsstücke | 10 Highlights meines shoppingfreien Jahres 2018.

Inspiration, Erlebnisse & Lieblingsstücke – 10 Highlights meines shoppingfreien Jahres 2018.

In meinem letzten Post hatte ich ja schon geschrieben, dass ich den Januar über noch intensiv reflektiert habe – vor allem über mein shoppingfreies Jahr und was ich daraus mitnehme. Meine größten Erkenntnisse aus dem Jahr habe ich hier ja bereits mit euch geteilt.

Jetzt möchte ich noch einmal 10 Highlights aus dem letzten Jahr mit euch teilen. Es ist eine bunte Mischung aus Erlebnissen, Inspirationen und Lieblings-Stücken.

 1. Karen Templer

Auch wenn ich die stylishen und hochwertigen Strick-Accessoires aus dem Hause Fringe Supply Co. schon etwas länger kannte (seit letztem Jahr bin ich stolze Besitzerin einer Field Bag), habe ich mich noch nie mit der Macherin hinter der Marke beschäftigt. Letztes Jahr bin ich dann zufällig über ein Podcast-Interview auf Karen Templer und ihr Engagement für die Slowfashion-Bewegung aufmerksam geworden und habe mich auf ihrem Blog etwas umgeschaut. Sie ist die Gründerin der Instagram-Aktion #slowfashionoctober oder #slowtober und beschäftigt sich sehr intensiv mit ihrer Garderoben-Planung. Sie strickt nicht nur, sondern näht auch und ich finde sowohl ihren Style als auch ihre Herangehensweise an die Outfit Planung einfach unfassbar inspirierend.

 2. Visual Mending

Ich weiß nicht mehr genau, wie ich auf das Buch “Mending Matters” von Katrina Rodabaugh aufmerksam geworden bin. Ich glaube aber, es war über den Blog von Karen Templer. Jedenfalls war ich schockverliebt in der Sekunde, als ich ein Bild ihrer geflickten Jeans gesehen habe.  Kathrin macht sich für “visual mending” – also sichtbares Flicken von Kleidungsstücken stark. Sie vertritt die Einstellung, dass geflickte Stellen nicht versteckt werden sollten, da sie ein Kleidungsstück nur schöner machen.

Ausbessern, Stopfen und Flicken als Kunstform – die Idee lässt mein Herz höher schlagen.

Und ich gebe ihr recht: Die kunstvoll im japanischen Sashiko-Stil geflickten Jeans sind wirklich kleine Kunstwerke. Dass durch diese Verschönerung auch noch die Lebensdauer von Kleidungsstücken erheblich verlängert wird gerät dabei fast – aber auch nur fast – zur Nebensache. Ich finde es bei der heutigen Wegwerf-Mentalität absolut wichtig, das Thema Flicken immer und immer wieder anzusprechen.

Denn selbst für viele begeisterte Näherinnen ist dieses Thema noch so mit dem mühseligen und angestaubten Socken-Stopfen verbunden, dass es sie davor graust, zerschlissene Kleidungsstücke auszubessern. Darum glaube ich, dass die Idee des kunstvollen “Visual Mendings” ordentlich frischen Wind in diesen ungeliebten Bereich der Handarbeit bringen kann. Ich habe mir jedenfalls direkt Sashiko Garn bestellt und angefangen, eine Jeans zu flicken. Zwei weitere löchrige Lieblingsjeans liegen auch schon bereit.

3. Sew Liberated

Die Schnitte und der Style von Sew Liberated waren eine DER Entdeckungen für mich in 2018. Ich denke, auf die Schnittmuster des Indie-Labels bin ich über die Strick-Community auf Instagram aufmerksam geworden. Einige amerikanische Strick-Designerinnen lieben die entspannten Kleider-Schnitte der Designerin Meg Mcelwee. Und ich jetzt auch. Als ich mich zu Megs Instagram Feed durchklickte, war ich nicht auf diese enorme Inspirations-Flut gefasst, die dort auf mich wartete. Denn ich kann es nicht anders sagen: Ich liebe Megs Art sich zu kleiden. Sie trägt viel selbst geschneiderte Kleidung und schichtet ihre Kleider so gekonnt übereinander, dass ein ganz besonderer und sehr lässiger Stil dabei herauskommt. Auf dem Moodboard in meinem Nähzimmer hängen mittlerweile eine ganze Menge ihrer Outfit-Fotos und in meiner Schnittmuster-Sammlung befinden sich drei ihrer Kleiderschnitte. Ich kann es kaum erwarten, selber ein paar Sew Liberated Teile aus coolem Ethno-Stoff in meinem Kleiderschrank zu haben.

  4. Elle Puls Podcast mit Sindy von Mein Gewisses Etwas

Einen der größten Aha-Momente des Jahres 2018 hatte ich beim Hören dieser Folge des Podcasts “Näh deinen Stil” von Elle Puls. In dieser Episode unterhält Elke sich mit Sindy – der Frau, die den großartigen Nähblog “Mein gewisses Etwas” schreibt. Es geht um das Thema, wie Nähen bei der eigenen Stilfindung helfen kann. Bei ein paar Erfahrungen, die Sindy auf ihrer Reise gemacht hat und die sie in dem Interview mit den Hörern teilt, hat es bei mir sowas von laut KLICK gemacht. Ich konnte mich so mit ihren Gedanken identifizieren und habe mich so verstanden und abgeholt gefühlt, dass es mir richtig gut getan hat, dem Gespräch der beiden zuzuhören.

Jeder, die auf dem Weg zu ihrer selbst genähten Garderobe zwischendurch mal ins Stocken gerät. Jeder, die sich mit Gedanken wie “Das schaffe ich nie. Ich komme nie dort an, wo andere Näherinnen schon sind.” quält, kann ich nur empfehlen, dieses Interview zu hören. Danach werdet ihr euch beruhigt und motiviert fühlen und wieder voller Zuversicht eurer Traum-Garderobe entgegen schneidern.

 5. Das Kleiderschrank-Projekt

Dieses Buch ist definitiv die Geheimzutat gewesen, die mich während des shoppingfreien Jahres am stärksten nach vorne – hin zu meiner Stil-Vision – gebracht hat. Ich habe Anuschkas Blog schon vor einigen Jahren entdeckt, als ich mich das erste mal – rein theoretisch – mit dem Thema Capsule Wardrobe beschäftigt habe. Ihre klare und analytische, aber trotzdem sehr inspirierte Herangehensweise an das Thema der Garderobenplanung fand ich schon damals sehr ansprechend. Daher war ich mir sehr sicher , dass ihr Buch richtig gut sein muss. Und genau so ist es auch: “Das Kleiderschrank-Projekt” ist eher ein Kurs als ein Buch.

Es nimmt die Leserin an die Hand und zeigt ihr Schritt für Schritt wie sie eine klare Stil-Vision entwickeln und diese dann auch in die Realität umsetzen kann. Aber man sollte sich keine Illusionen machen: Sich dem Kleiderschrank-Projekt zu widmen, bedeutet Arbeit und Engagement.

Ich bin fest davon überzeugt, dass man aus dem Buch das meiste herausholen kann, wenn man auch bereit ist, Zeit in das Projekt zu investieren.

Ich habe Anfang November 2018 begonnen, mit dem Buch zu arbeiten und bin noch nicht durch.

Ich sehe es als langfristiges Projekt
und finde es gut,
die Erkenntnisse zwischendurch
sacken zu lassen.

Mit der “Kleid-Layering Mini-Capsule”, die ich in meinem letzten Blogpost angekündigt habe, setze ich die ersten Teile um, die ich dank des Buches für meine Garderobe identifiziert habe. Ich kann kaum erwarten zu sehen, wie die ersten Teile aus meiner Vision zur Realität werden. Und ich freue mich schon darauf, die nächsten Kapitel in Angriff zu nehmen.

 6. Fibreshare

Ein großes Highlight in 2018 war meine erste Teilnahme an der internationalen Woll-Tausch Aktion FibreShare. Für eine Anmeldegebühr von 8 Dollar ist man dabei. Ashley und Beth – die zwei Frauen hinter FibreShare – machen die Zuordnung der über 3000 Tausch-Partner aus aller Welt tatsächlich von Hand! Sie werten die Fragebogen aus, die man zu Beginn der Aktion ausfüllen muss und versuchen Partner zu finden, die etwas gemeinsam haben. Bei mir hat es tatsächlich wunderbar geklappt. Ich habe zwei ganz tolle Stricker aus den USA als Tausch-Partner bekommen, mit denen ich auch jetzt noch Kontakt habe.

Die ganze Aktion war ein großer Spaß für mich – es war so eine Freude, das Paket für die andere Person zu packen. Und es war ein Wahnsinns- Adrenalin-Schub, als das eigene Paket nach all der Warterei endlich angekommen ist. Ein Gefühl wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag. Ich kann es jedem zur empfehlen, diese Erfahrung zu machen!

 7. Wollfestival Düsseldorf

Gemeinsam mit meiner Mama habe ich mich in Düsseldorf das erste Mal ins Getümmel eines Wollfestivals gestürzt. Was für ein Erlebnis! So viel Wolle auf einem Fleck – wir waren im 7. Woll-Himmel. Ich war von der ganzen Pracht allerdings so überfordert, dass ich mehrere Runden auf dem Festival drehen musste, um mich dazu durchringen zu können, etwas zu kaufen. Ich hatte im Vorfeld schon die Befürchtung, dass ich all meine Strickpläne in der Sekunde vergessen würde, in der ich die Veranstaltungsräume betrete. Darum hatte ich mir vorsorglich eine Einkaufsliste geschrieben. Na ja – auf diese Liste habe ich an dem Tag keinen einzigen Blick geworfen und Wolle für ein ganz anderes Projekt gekauft.  Auch schön.

Meine Mama war da wesentlich professioneller – sie hat direkt beim dritten Stand zugeschlagen und sehr fokussiert für bestimmte Projekte Wolle geshoppt. Vielleicht läuft es dieses Jahr ja besser für mich, jetzt wo ich kein blutiger Festival-Anfänger mehr bin. Die Karten hängen jedenfalls schon am Kühlschrank. Und mit dem Sparen fange ich auch schon mal an. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf den nächsten Besuch. Es war so faszinierend zu sehen, wie viele Strickbegeisterte es gibt und wie viel Freude sie daran hatten, sich unter Gleichgesinnten ihrem Lieblingshobby zu widmen. Darum gehört das Wollfestival für mich definitiv auch zu den Jahres-Highlights.

8. Ich bin interviewt worden!

Meine liebe Freundin Biggy ist Art-Coach und letztes Jahr hatte ich die Chance an einem ihrer Art-Coaching Retreats teilzunehmen. Eine großartige Erfahrung – jedem, der seine kreativen Energien mal wieder ordentlich durchschütteln möchte, kann ich Art-Coaching wärmstens empfehlen. Was ich aber eigentlich erzählen wollte ist, dass ich auf diesem Retreat die tolle Melanie Hoessel kennengelernt habe. Sie war von meinem shoppingfreien Jahr so begeistert, dass sie mich zu diesem Thema für ihren Blog interviewt hat. Wenn ihr neugierig seid – hier könnt ihr das Interview nachlesen.

 9. Mein Caramel Cardigan

Meine Highlights können natürlich nicht ohne meine liebsten selbstgemachten Teile auskommen. Es gibt zwei Teile auf die ich ganz besonders stolz bin. Ein gestricktes und ein genähtes Teil. Das gestrickte Teil ist ganz klar meine Streifenjacke. Sie ist das erste richtige Kleidungsstück, das ich gestrickt habe und es grenzt für mich noch immer an Zauberei. Dabei zuzusehen, wie Reihe für Reihe auf den Nadeln ein tragbares Kleidungsstück entsteht, ist im Moment die coolste kreative Erfahrung, die ich mir vorstellen kann.

 10. Mein Weihnachtskleid

Und zu guter letzt: Mein liebstes Nähstück 2018. Es ist mein Weihnachtskleid und leider habe ich es immer noch nicht geschafft, einen Blogpost dazu zu erstellen. In erster Linie liegt es daran, dass ich noch keine schönen Tragefotos gemacht habe. Tatsächlich gibt es nur ein einziges Foto, auf dem das Kleid in voller Länge zu sehen ist und das ist leider ganz scheußlich ausgeleuchtet. Trotzdem darf das Kleidungsstück in meiner Highlight-Liste nicht fehlen. Und darum zeige ich euch auch dieses schlimme Foto. Denn ich LIEBE dieses Kleid…

… es war mein erster Versuch an einem Hemdblusenkleid. Gleichzeitig war es mein erster Versuch an einer Oberteil-Knopfleiste und – noch gruseliger – an einem Hemdkragen. Genäht habe ich das Isca Shirtdress von Marilla Walker aus einem wunderschönen, etwas schwereren Schottenkaro Stoff. Und abgesehen davon, dass die Karos an den Nähten nicht überall perfekt passen, habe ich alle Näh-Herausforderungen gemeistert. Ich bin super happy und sehr angefixt, weitere Blusen und Hemdblusenkleider in Angriff zu nehmen.

 

So, ihr Lieben – das waren meine 10 Kreativ-Highlights aus 2018 und damit ist meine etwas verlängerte Jahres-Rückschau abgeschlossen. Jetzt freue ich mich darauf, mit frischer Energie und Motivation meine neuen Nähprojekte in Angriff zu nehmen!

Alle Liebe – Wiebke

Shoppingfreies Jahr 2018

Was ich aus meinem shoppingfreien Jahr gelernt habe. Meine 7 wichtigsten Take-Aways.

Auf diesem Blogpost habe ich mich schon das ganze Jahr 2018 über gefreut: Darüber zu reflektieren, was ich durch das Shopping-Fasten gelernt habe und diese Erkenntnisse dann hier festzuhalten. Ich habe mir schon im Januar 2018 zu Beginn der Aktion vorgestellt, dass ich mich voller Inspiration und vielleicht auch etwas weiser an meinen Computer setze und motiviert einen tollen Blogpost schreibe.

Nun ja… dieser Zeitpunkt, an den ich so oft gedacht habe, ist jetzt gekommen: Das shoppingfreie Jahr ist vorbei. Challenge bestanden. Das neue Jahr ist sogar schon zwei Wochen alt. Leider hat die Muse für diesen Blogpost etwas auf sich warten lassen. Aber jetzt ist es endlich soweit und ich starte das Blog-Jahr 2019 mit meinen 7 wichtigsten Erkenntnissen aus dem shoppingfreien Jahr 2018.

Natürlich sind meine Erkenntnisse sehr subjektiv. Ich hoffe trotzdem, dass die ein oder andere von euch vielleicht trotzdem etwas daraus mitnehmen kann und vielleicht sogar ihre eigene Fasten-Challenge startet.

Hier kommen sie also:

Meine 7 wichtigsten Take-Aways aus dem shoppingfreien Jahr 2018.

1.

Was ich vor dem shoppingfreien Jahr noch nicht über mich wusste: Ich finde uni-farbene Kleidungsstücke toll und kleide mich gerne monochrom. Insbesondere schlägt mein Herz für All-Black oder All-White Outfits. Gerne auch in unterschiedlichen Schattierungen. Ich finde, so kommen raffinierte Schnitte wunderbar zur Geltung und man kann toll mit Accessoires spielen. Diese Erkenntnis war für mich neu. Denn eigentlich greife ich in Shopping-Situationen im Zweifelsfall IMMER zu einer bunten Variante des Kleidungsstücks oder des Stoffs, wenn ich die Wahl habe. Bunt erscheint mir interessanter und spaßiger. Vor allem beim Nähen oder Stricken – ich finde Handarbeit macht mit bunten Materialien mehr Spaß. Ich habe tatsächlich bisher noch nie auch nur ein einziges uni schwarzes oder uni weißes Kleidungsstück genäht. Aber jetzt – nachdem ich diese Erkenntnis hatte- habe ich mir für 2019 fest vorgenommen, dies zu ändern.

Mein Take-Away für 2019: Mehr uni nähen!

2.

Ich möchte mich für meine Nähplanung weniger von Schnitten inspirieren lassen, sondern mehr von Lücken in meinem Kleiderschrank. Diese zu entdecken war eines der wichtigsten Take-Aways des shoppingfreien Jahres für mich.

Denn echte Kleiderschrank-Lücken entdeckt man nur mit Zeit und indem man den Kleiderschrank nicht zwischendurch vollstopft. Lücken, die einen wirklichen Bedarf darstellen, zeigen sich erst, wenn man eine ganze Zeit mit einer bestehenden Garderobe lebt und sich mit ihr auch auseinandersetzt.

Mein Take-Away für 2019: Mehr Basic-Oberteile (aus Webware) nähen!

3.

Wenn ich in 2018 eine Sache gelernt habe, dann diese: Stilfindung ist ein Prozess und bedeutet Arbeit. Ich bin sehr froh darüber, dass ich mir die Zeit genommen habe, mir mit Hilfe des Buches „Das Kleiderschrank-Projekt“ über meine Vorstellung einer idealen Garderobe klarer zu werden.

Das Buch begleitet mich jetzt schon über drei Monate und wann immer ich etwas Zeit habe, nehme ich mir die nächste Lektion vor. Auch wenn ich das Buch selber noch nicht bis zum Ende durchgearbeitet habe, kann ich es bereits jetzt empfehlen. Ohne “Das Kleiderschrank-Projekt” hätte ich mich nie so intensiv damit auseinandergesetzt, was ein Kleidungsstück braucht, um mir sowohl zu gefallen als auch gut zu stehen. Und diese Erkenntnisse sind Gold für meine Nähplanung.

Mein Take-Away für 2019: „Das Kleiderschrank-Projekt“ weiter durcharbeiten und auf dieser Basis meine Näh- und Strickprojekte planen.

4.

Eine kleine, aber für mich wichtige Erkenntnis: Ich liebe Kleider. Eigentlich wusste ich das. Vor 5 Jahren habe ich noch total viele Kleider besessen und diese auch häufig getragen. Aber irgendwie ist mir das in der Hektik des Alltags abhandengekommen. Immer häufiger habe ich aus Bequemlichkeit zu Jeans + T-Shirt gegriffen, so dass meine Kleider verstaubt sind und ich einen Großteil irgendwann ausgemistet habe. Durch mein Shopping-Fasten war ich aber gezwungen, auch mal die Kleidungsstücke anzuziehen, um die ich sonst einen Bogen mache. So habe ich glücklicherweise meine Liebe zu Kleidern wiederentdeckt und wünsche mir wieder mehr davon in meinem Kleiderschrank. Aber keine extravaganten Einzelstücke, sondern gut kombinierbare Basic-Kleider, die alltagstauglich sind.

Mein Take-Away für 2019: Mehr Basic-Kleider nähen!

5.

Die grundlegendste Erkenntnis von allen: Ich habe genug anzuziehen! Aufgrund meiner Yogalehrer-Ausbildung hatte ich das erste halbe Jahr 2018 überhaupt keine Zeit zum Nähen. Das erste genähte Kleidungsstück ist tatsächlich erst Ende Mai in meinen Kleiderschrank gewandert. Und trotzdem musste ich an keinem einzigen Tag nackt zur Arbeit gehen. Als diese Erkenntnis einmal so richtig in mein Bewusstsein eingesickert ist, hat sich bei mir eine totale Entspannung eingestellt.

Auf einmal wusste ich: Dieses shoppingfreie Jahr ist erst der Anfang. Du musst dich nicht beeilen und auch nichts beschleunigen. Es ist ein Prozess, der seine Zeit braucht. Und das ist auch gut so: Je mehr Zeit zu dir lässt, desto klarer wird dein Bild von dem was du wirklich möchtest.

Mein Take-Away für 2019: Bloß kein (Näh-)Stress!

6.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass diese Fragen einige von euch interessieren: War es schlimm, ein Jahr nicht zu shoppen? Hattest du Entzugserscheinungen? Darauf kann ich sehr klar antworten: NEIN. Es ist mir absolut überhaupt nicht schwer gefallen. Shopping-Fasten tut nicht weh. Im Gegenteil: Je länger ich gefastet habe, desto besser habe ich mich gefühlt. Es war wie ein Befreiungsschlag.

Mir sind zwei Dinge klar geworden.
Zum einen, dass ich eigentlich kein einziges neues Kleidungsstück benötige, weil ich genug zum Anziehen habe.
Und zum anderen, dass ich durch die shoppingfreie Zeit das Tor sehr weit geöffnet habe,
um echte Inspiration aufzunehmen und zu erfahren.

Ich fühle mich so oft von Werbung oder Schaufensterpuppen in dem beeinflusst was mir gefällt. Und jetzt habe ich das Gefühl, meinem ureigenen Geschmack wieder ein ganzes Stück näher gekommen zu sein. Mit dieser Einstellung ist es eigentlich gar kein Verzicht für mich, sondern eher eine Wellness-Kur. Und darum geht es auch in 2019 genau so weiter. Ich bin glücklicherweise nämlich noch nicht angekommen.

Mein Take-Away für 2019: Shopping-Fasten ist Wellness, darum wird weitergemacht!

7.

Auch die Perfektionistin in mir hat etwas gelernt: Ausrutscher passieren und sind in Ordnung. Auch mit 98% ist ein Projekt erfolgreich und gelungen. Denn wie ihr vielleicht in meinen Monatsberichten gelesen habt – zu 100% enthaltsam war ich nicht. Ich habe sowohl bei unserem Trip nach Amsterdam als auch in unserem Dänemark Urlaub etwas gekauft. In Amsterdam war es Second Hand. In Dänemark nicht. Habe ich mich deswegen fertig gemacht? Habe ich meine Challenge deswegen für gescheitert erklärt? NEIN! Denn ich mache ja trotzdem weiter!

Wenn ich an 363 von 365 Tagen eines Jahres keine Kleidung gekauft habe, dann ist es immer noch ein richtig, richtig erfolgreiches shoppingfreies Jahr gewesen, auf das ich zu Recht stolz sein kann.

Und genau so solltet ihr es für eure Vorsätze und Challenges auch sehen. Seid freundlich zu euch selbst!

Mein Take-Away für 2019: Shoot for progress, not perfection! (Elise Blaha Cripe)

In diesem Sinne wünsche ich euch ein wunderbares, kreatives und vielleicht sogar shoppingfreies Jahr 2019!

Alles Liebe – Wiebke

Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // September + Oktober Bericht + Link-Up

Unser shoppingfreies Jahr – September + Oktober Bericht

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Ich fange diesen Zwei-Monats-Bericht mit den gleichen Worten an, wie die August-Edition: Ja und Nein.

Für den September steht definitiv das “Nein” im Vordergrund. Den Großteil des Monats September habe ich mit Arbeiten, Yoga Unterrichten oder Yogastunden vorbereiten verbracht. Da war nicht besonders viel Gehirnkapazität übrig, um überhaupt an so etwas abwegiges wie Klamotten Shopping zu denken. Wenn ich mal ein Fizelchen Kapazität frei hatte, dann habe ich sie anderweitig genutzt.

Ich war nämlich im Zeichen des Fibre Share unterwegs. Fibre Share ist eine internationale Garn-Tausch Aktion und ich war schwer damit beschäftigt, schöne Wolle und coole Strickgoodies für meine Tausch-Partnerin aus den USA zu kaufen und zu werkeln.

Drinnen + Draussen Blog | Bestickte Project Bag Frida Kahlo

Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, eine Project Bag selber zu nähen und zu besticken. Und genau das habe ich auch getan. Das hat so viel Spaß gemacht, dass ich überhaupt nicht auf andere Gedanken gekommen bin. Der September war also ein perfekter shoppingfreier Monat.

Drinnen + Draussen Blog | Bestickte Project Bag Frida Kahlo

Im Oktober gab es allerdings Versuchungen und diesen bin ich auch erlegen. Und was war Schuld daran? Natürlich der Urlaub! 😉 Sascha und ich waren im Oktober eine Woche in Dänemark. In einem hübschen Ferienhäuschen mitten in den Dünen. Wir haben kaum etwas anderes gemacht als am Strand spazieren zu gehen, zu kochen, zu stricken und zu lesen. Es war herrlich entspannt!

Wir lieben ja diese Einbuddel-Urlaube, in denen man die Welt mal draussen lässt. Eigentlich ja die perfekten Vorraussetzungen, um auch hier shopping-enthaltsam zu bleiben.  Und jetzt kommt das große ABER. In dem klitzekleinen Örtchen, das in der Nähe liegt, gibt es wirklich nicht viel. Aber es gibt eine kleine Boutique. Und es ist schon fast Tradition, dass wir einmal durch den Laden schnöfen. In den letzten beiden Urlauben, in denen wir in Sondervig waren, haben wir dort auch immer etwas Schönes gekauft und die Teile sind allesamt heiß geliebte und oft getragene Stücke. Dänisches Design halt…

Und so war es auch dieses Mal. Sascha hat vorgeschlagen, einen Blick in den Laden zu werfen. Ich habe zugestimmt und wusste beim Betreten des Ladens schon, dass ich ihn nicht ohne Tüte wieder verlassen würde. Tja – und so habe ich im Oktober die ersten beiden Fast Fashion Teile des Jahres gekauft: Ein T-Shirt und ein Kleid.

Ich bin mir unschlüssig darüber, ob ich ein schlechtes Gewissen haben soll oder nicht. Einerseits sehe ich dies tatsächlich als kleine Niederlage. Denn die Teile habe ich keineswegs dringend gebraucht und mit ein bisschen Zeit hätte ich sie theoretisch selber nähen können. Andererseits ist es jetzt nicht so, dass ich in einen Shopping Blutrausch verfallen wäre. Ich habe bewusst ausgewählt und wirklich nur die zwei Teile genommen, die mich 100%ig überzeugt haben. Und irgendwie sehe ich sie als Urlaubs-Souvenirs.

Ich weiß mit absoluter Sicherheit: Wenn ich nicht im Urlaub gewesen wäre, hätte ich nichts gekauft. Jetzt habe ich aber diese zwei Kleidungsstücke mit nach Hause gebracht und erfreue mich auch daran. Ganz ohne schlechtes Gewissen.

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Oh ja – und zwar eines auf das ich ganz besonders stolz bin! Ich habe nämlich endlich endlich mein Frühlingsjäckchen fertig gestrickt! Ich freue mich so sehr über das allererste selbst gestrickte Kleidungsstück in meinem Kleiderschrank! Ganz ehrlich – Kleidung zu stricken grenzt für mein Empfinden noch mehr an Zauberei als Kleidung zu nähen. Heute zeige ich nur ein kleines Teaser-Bild, denn ich plane für den nächsten Me Made Mittwoch einen eigenen Blogpost zu dem Jäckchen.

Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Zum einen habe ich etwas ganz praktisches gelernt. Denn nachdem ich mit dem Stricken meines Cardigans fertig war, musste ich ihm ja noch den letzten Schliff geben. Und dazu habe ich unter anderem gelernt, wie man ganz professionell Fäden an Strickstücken vernäht. Wieder ein neuer Skill über den ich mich sehr freue. Fast so sehr wie über das Knöpfe Annähen. 🙂

Und dann dämmern mir seit wenigen Tagen weitere, etwas übergeordnetere Erkenntnisse. Ich habe nämlich seit ein paar Tagen das Gefühl, dass das shoppingfreie Jahr endlich Wirkung zeigt. Es sickern so ganz allmählich kleine Erkenntnisse über meinen Kleiderschrank und meine Art, mich zu kleiden durch. Ganz kleine Aha-Momente, die ich aber – glaube ich – ganz gut für meine Garderobenplanung nutzen kann.

Ich glaube es liegt daran, dass seit dem Urlaub ein bisschen mehr Ruhe eingekehrt ist und ich endlich Zeit dazu habe, mich noch einmal intensiver mit meinem Stilempfinden und meiner Garderobe auseinander zu setzen. Ich habe mir die zwei großartigen Bücher “Das Kleiderschrank-Projekt” und das dazu passende Praxisbuch von Anuschka Rees gekauft und möchte den Rest des Jahres intensiv dazu nutzen, meinen Stil auszuarbeiten und weiterzuentwickeln.

So richtig kann ich die Erkenntnisse noch nicht in Worte fassen. Es ist eher so, dass so langsam Dinge konkret werden, die ich vorher nicht greifen konnte. Und die Chance, diese Dinge festzunageln möchte ich jetzt in den nächsten Wochen nutzen! Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden.

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Ich habe habe aktuell ein zu 70% genähtes York Top von Seamwork auf dem Nähtisch. Meine Pläne und mein Stoffstapel sind groß. Ich möchte nach wie vor ein Outfit bestehend aus Rock + Longsleeve nähen. Und ich habe einen Plan für ein Weihnachtskleid. Jetzt muss ich mir nur noch genügend Nähzeit freischaufeln…

 

Wie sind eure letzten Monate gelaufen? Sind euch auch Versuchungen in die Quere gekommen oder wart ihr standhaft?

Alles Liebe – Wiebke

 


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure September und Oktober -Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)
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Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // August-Bericht und Link-Up

Unser shoppingfreies Jahr – August Bericht

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Ja und Nein. Sascha und ich waren ja in unserem Sommerurlaub drei Tage in Amsterdam. Und Amsterdam ist definitiv eine Shopping-Stadt. Es ist unfassbar, wie viele Menschen sich im Shopping-Rausch durch die Straßen in der Innenstadt schieben. Diese Menschenmassen haben mich tatsächlich richtig umgehauen. Ich habe nicht damit gerechnet, dass Amsterdam SO voll ist. Na ja – mein Herzallerliebster hatte jedenfalls auch Lust auf Shoppen und so haben auch wir uns ins Getümmel gestürzt und ein paar Läden durchforstet.

Und hier kommen wir zu dem Punkt der Versuchungen. Ja, natürlich war es verführerisch die neue Herbstmode fix und fertig auf den Kleiderständern zu sehen. Nur ein kurzer Gang zur Kasse wäre nötig, um neue Outfits mit nach Hause nehmen zu können ohne dass man sich kostbare Nähzeit freischaufeln muss.

Aber gleichzeitig gab es auch ein fettes, rotes “Nein“. Denn auf der anderen Seite war es absolut keine Versuchung. Die Geschäfte waren teilweise richtig abstoßend. Man konnte den Läden ansehen, dass sich Massen von irren Weibern im Rausch durch die Gänge gewühlt haben. Überall flogen Klamotten achtlos auf dem Boden herum. Es gab keinen einzigen ordentlich gefalteten T-Shirt Stapel mehr – nur noch Wühltische. Kurz: Es sah aus, als hätte ein Tornado gewütet. Und dazu dieser Geruch. Irgendwie ist mir das früher nicht so extrem aufgefallen. Aber die Klamotten riechen so fies nach Plastik und Chemie, dass man es teilweise schon vor den Geschäften auf der Straße riechen kann.

Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich. Denn es bestätigt mich in meiner Challenge noch einmal umso mehr.

Und trotzdem berichte ich – auch dieses mal wieder ohne schlechtes Gewissen – dass ich ein Teil gekauft habe. Aber nicht in einem von diesen katastrophengebiets-ähnlichen Fast-Fashion-Tempeln. Sondern in einem obercoolen Second Hand Laden am Waterlooplein. Ich liebe, liebe, liebe Second Hand Läden! Früher – also Ende der 90er – habe ich mit meinen Freundinnen die Kleiderstangen in unserem Düsseldorfer Second Hand Laden regelmäßig nach coolen Adidas Trainingsjacken und Schlaghosen abgesucht. Aber irgendwann hat der Laden dicht gemacht und es gab keine Alternative. Kommt nur mir das so vor, oder sind Second Hand Läden – also coole Second Hand Läden mit richtigen Vintage Klamotten – echt selten geworden? Naja, in Amsterdam gibt es jedenfalls einen.

Und Sascha und ich hatten einen mords Spaß dabei, die alten Schätze zu entdecken. Und bei einem dieser Vintage-Schätze konnte ich nicht widerstehen. Es ist ein schwerer, langer, schwarzer Samt-Blazer mit richtig spitzem Kragen. Ich bin ganz verliebt in diesen Blazer und freue mich schon total darauf, ihn im Herbst zu tragen!

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Ja! Ja! Ja! Endlich hatte ich – Urlaub sei Dank! – mal wieder ausgiebig Zeit zum Nähen. Das erste Teil, dass ich im August genäht habe, habe ich euch hier auch schon gezeigt. Es ist das Sointu Kimono Tee von Named Clothing.

Und dann habe ich noch meine SoHo Shorts von Liesl & Co. fertig genäht. Darüber bin ich aus mehreren Gründen super happy. Zum einen ist es das erste Teil, das ich von meinen Make Nine abhaken kann. Und zum anderen ist es ein super Kleidungsstück für den Herbst. Ich habe schon ein paar schöne Kombinationsmöglichkeiten im Kopf und freue mich darauf, bald Fotos für euch zu machen und euch das Teil hier zu präsentieren.

Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Die Erkenntnisse, die ich diesen Monat hatte, stammen aus einem Gespräch, das ich mit anhören durfte. Und zwar aus dem Interview, das Elke in ihrem Podcast “Näh deinen Stil” mit Sindy von Mein gewisses Etwas geführt hat.

Sindy ist für mich ein großes Vorbild was die Themen Capsule Wardrobe, Stilfindung und minimalistischer Kleiderschrank angeht. Ich finde es einfach großartig, wie perfekt ihre selbstgenähten Kleidungsstücke zu ihr und auch zueinander passen.

In dem Interview hat Sindy sehr ausführlich davon berichtet, dass der Weg hin zu diesem gut ausgearbeiteten Stil und zu ihrer aktuellen Garderobe ein sehr langer und teilweise auch harter war. Denn auch sie hat über einen langen Zeitraum mit der Herausforderung gelebt, mit einem relativ leeren Kleiderschrank auskommen zu müssen. Auch sie hatte ihren Kleiderschrank mit dem Ziel der Stilfindung rigoros ausgemistet, beschlossen nichts mehr zu kaufen und  dann nur wenig Zeit zum Nähen.

Es hat mir so viel Mut gemacht, zu hören, dass es sich für Sindy total ausgezahlt hat, diese Situation einfach auszuhalten, sich nicht beirren zu lassen und Schritt für Schritt auf dem Weg weiter zu gehen. Wenn ich mich richtig erinnere, hat es bei ihr fast 4 Jahre gedauert, bis sie an dem Punkt war, an dem sie jetzt mit ihrer handgemachten Garderobe steht. Das finde ich so toll und so ein lohnenswertes Ziel… aus diesem Interview habe ich wirklich viel Motivation mitgenommen.

Meine Erkenntnis lautet: Wenn man dran bleibt und sich nicht vor dem langen Weg scheut, ist die handgemachte Capsule Wardrobe wirklich möglich! Danke dafür, Sindy!

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Ich habe die nächsten Teile meiner Make Nine Challenge im Visier. Aktuell bin ich auf der Suche nach dem perfekten Stoff für meinen Zinnia Rock und meinen Toaster Sweater. Stoffmuster sind auf dem Weg zu mir und ich hoffe, dass ich mit diesen Projekten weiter komme.

Für ein York Top habe ich schon Stoff zu Hause. Dieses Teil möchte ich im September gerne fertig bekommen.

 

Das war mein shoppingfreier August  – wie ist es euch ergangen? Ich wünsche euch auf jeden Fall einen schönen Start in die kühlere Jahreszeit und Motivation und Ideenreichtum für eure Herbst-Garderobe!

Alles Liebe – Wiebke

 


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure August-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

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Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // Juli-Bericht und Link-Up

Unser shoppingfreies Jahr – Juli Bericht

Wie ging es mir mit der Challenge und wie schwer ist mir der Shoppingverzicht gefallen?

Grundsätzlich geht es mir nach wie vor richtig, richtig gut mit der Challenge! Ich habe letzten Monat um mich herum viele Leute im SALE Fieber beobachtet. Sascha hat mehrere Abende damit verbracht, die Asos Sale Angebote durchzuforsten und ein paar Schnäppchen einzufangen. Meine Kolleginnen haben ebenfalls Sommerurlaubs-Shopping betrieben. Und mich hat das alles einfach überhaupt nicht interessiert. Es ist mittlerweile so, dass ich das Gefühl habe, dass mich das Thema Shoppen einfach nicht mehr betrifft. Wenn zwei Kolleginnen sich darüber unterhalten, hat es den gleichen Effekt, also ob sie sich über die nächsten Termine ihres Ruder-Vereins unterhalten würden. Hat nichts mit mir zu tun. Und das finde ich gut so. Das Shopping-Karussell dreht sich ohne mich.

Trotzdem habe ich zu berichten, dass ich ein Teil gekauft habe. Und zwar völlig ohne schlechtes Gewissen.

Die Geschichte dazu: Sascha und ich waren Anfang Juli auf einem Alice in Chains Konzert in Köln. Die Karten habe ich schon Anfang des Jahres gekauft und mich ewig lang wie ein kleines Kind auf das Konzert gefreut. Wir sind ja sehr regelmäßige Konzertgänger und eigentlich hängen immer irgendwelche Konzert-Karten am Kühlschrank. Aber dieses Konzert war für mich wirklich etwas ganz Besonderes. Alice in Chains ist eine Grunge-Legende. Ich bin leider drei bis fünf Jahre zu jung und habe den Grunge in meiner Jugend knapp verpasst.

Darum bin ich so so so dankbar dafür, dass wir die Chance hatten, diese großartige Band noch einmal live zu sehen. Ja – und darum wollte ich unbedingt Merch kaufen. Ein T-Shirt oder so. Ich habe kurzzeitig überlegt, Sascha zu zwingen, ein Shirt zu kaufen, das ich mir dann ausleihen kann. Aber dann dachte ich mir: Was für ein Quatsch. Es ist keine Fast-Fashion. Du bist JETZT auf dem Konzert. Du würdest dir niemals nächstes Jahr nachträglich ein Band Shirt online kaufen. Also tu es einfach. Und das habe ich dann auch gemacht. Jetzt besitze ich einen wunderbaren, coolen Alice in Chains Hoodie und ich weiß, dass ich ihn lieben werde, bis er auseinander fällt. Das waren gut und langfristig investierte 40 Euro. Isso. Manchmal muss man auch undogmatisch sein.

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Definitiv JA! Aber versteht mich bitte nicht falsch. Denn ich will mich wirklich wirklich nicht beschweren. Ich LIEBE unseren Jahrhundert-Sommer! Aber meine Garderobe ist darauf definitiv nicht eingerichtet. Ich habe viel zu wenig T-Shirts und Spaghetti-Träger Tops. Unsere Waschmaschine ist momentan im Dauereinsatz und irgendwie komme ich trotzdem jeden Morgen bei der Kleiderwahl ins Stocken. Das fühlt sich alles ein wenig anstrengend an und die Versuchung ist groß, einfach die schnelle Methode zu wählen und ein paar luftige Oberteile zuerst in einen digitalen Einkaufskorb und dann zu mir nach Hause wandern zu lassen. Aber ich halte durch. Auch wenn ich – ebenfalls aufgrund unseres Jahrehundert-Sommers – momentan keine Lust habe, mich in meinem Näh-Sauna-Zimmer aufzuhalten. Es ist also nicht damit zu rechnen, dass ich kurzfristig etwas an dieser Kleidersituation ändern werde.

Aber – und das ist ja genau das, was ich mir von dieser Challenge erhofft habe – durch diese Herausforderungen lerne ich etwas! Dazu schreibe ich unten mehr…

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Ja! Also wenn man Accessoires mit dazu rechnet. Denn ich habe eine sommerliche Edda-Bag gehäkelt.

Hach – hat sich das gut angefühlt, endlich mal wieder etwas fertig zu stellen! Im Moment bin ich ja die Queen of WIPs. Aber so eine Häkel-Edda, die ist echt schnell gemacht. Ich glaube, das ist auch der Grund dafür, dass ich direkt die nächste angenadelt habe… irgendwie machen die Teile süchtig. Die sind aber auch einfach sooo cool – meine Edda ist aktuell schon im Dauereinsatz. Sie kommt mit zum Einkaufen und war auch schon am Badesee.

Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Wie oben schon angeteasert, habe ich – Challenge sei dank – mal wieder etwas gelernt.

  1. Ich brauche mehr Oberteile. Also T-Shirts, luftige Blusen und Camisoles – so heißen die Spaghettiträger-Tops ja jetzt. Das war mir vorher noch nicht in dieser Notwendigkeit bewusst. Und auf meiner To-Sew-Liste waren diese Kategorien auch eher unter-repräsentiert. Das werde ich jetzt ändern.
  2. Wenn es draußen richtig warm wird, habe ich keine Lust zu nähen. Das wusste ich eigentlich auch schon. Aber ich hatte es – im Flow meiner letzten Nähplanung – kurzzeitig vergessen. Oder gehofft, es würde dieses Jahr anders sein. Aber nein – es ist, wie es ist. Ich habe schlicht und einfach keine Lust und will lieber draußen sein. Auch das ist eine Erkenntnis, die ich für meine kommende Nähplanung berücksichtigen möchte. Sommer-Garderobe muss frühzeitig genäht werden, denn im Sommer ist Nähpause angesagt. Ich finde das völlig in Ordnung und gehe da gerne mit den Jahreszeiten.

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Puh – sehr schwer zu sagen. Es ist Sommer. Ich habe zwei Wochen Urlaub. Keine Ahnung, ob ich Lust habe, in mein Nähzimmer zu gehen. Vielleicht sollte ich mein Näh-Equipment in den Garten schleppen und ein Terassen-Outdoor-Nähstudio eröffnen… dann könnte es etwas werden. Mal sehen.

Was ich aber auf jeden Fall geplant habe ist, noch mindestens zwei weitere Eddas zu häkeln und an meinem Frühlings-Jäckchen weiterzustricken. Vielleicht schaffe ich es im August bis zu den Ärmeln!

 

So – das war mein Bericht. Wie ist es euch ergangen? Seid ihr tapfer und widersteht der Sommer-Sale Werbung, die einen überall anspringt?

Alles Liebe – Wiebke

 


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure Juli-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)
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Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // Halbzeit! Mein Zwischenfazit + Link-Up

Es ist unglaublich, aber die Hälfte der Challenge “Unser shoppingfreies Jahr” ist jetzt schon geschafft! Wie fühlt es sich für euch an? Könnt ihr es kaum erwarten, euch endlich mal wieder für einen ausgiebigen Shoppingbummel zu verabreden? Oder fehlt euch das Shoppen gar nicht? Ist die Challenge-Situation für euch schon zum neuen Normal geworden?

Ich würde mich so gerne mal zum ausgiebigen Quatschen mit euch verabreden, um eure Erfahrungen aus 6 Monaten shoppingfreiem Leben zu hören.

Heute versuche ich einmal, ein erstes Zwischenfazit zu ziehen und auf das vergangene Halbjahr zurückzublicken.

6 Monate shoppingfrei – Mein Zwischenfazit

Wenn ich für das vergangene shoppingfreie Halbjahr ein Motto finden müsste, dann wäre es:

Es kommt immer anders, als man denkt.

Denn, dass ich in diesen 6 Monaten so gut wie keine Zeit zum Nähen haben würde, damit habe ich so absolut gar nicht gerechnet. Ich bin so voller rosaroter Nähpläne in das Jahr 2018 gestartet, dass ich nach den ersten Wochen Yogalehrer-Ausbildung sehr hart auf dem asphaltierten Boden der Tatsachen gelandet bin. Das kommt davon, wenn man immer alles gleichzeitig machen will.

Vor jedem Seminar Wochenende dachte ich: Komm Wiebke, nur noch dieses Wochenende und danach wird es wieder etwas entspannter… dann findest du Zeit zum Nähen. Und nach jedem Seminar Wochenende dachte ich: Oh Gott, Wiebke… wie sollst du das alles nur bis zum Examen in deinen Kopf bekommen!

Und so kam – wie schon gesagt – alles anders, als ich gedacht habe. In den letzten 6 Monaten ist nämlich nur genau ein einziges neues Kleidungsstück in meinen Kleiderschrank gewandert. Und mit dem hatte ich schon im Dezember angefangen.

Ich habe jetzt also tatsächlich 6 Monate aus meinem bestehenden Kleiderschrank gelebt. Und soll ich euch etwas verraten:

Es hat gar nicht weh getan!

Im Gegenteil. Durch die unerwartete Verschärfung der Challenge habe ich viel über meine Garderobe gelernt.

Meine Top 5 Erkenntnisse aus dieser Zeit

  1. Neu ist nicht gleich besser.
    Auch, wenn nicht ständig etwas neues in den Schrank wandert, kann man sich jeden Tag gut angezogen fühlen. Ich habe in den 6 Monaten in meinem Alltag keine wirklich schlimme Situation gehabt, in der ich verzweifelt bis panisch nach einem Outfit gesucht habe. Dadurch ist mir einerseits klar geworden, dass ich über eine solide Anzahl an gut kombinierbaren Klassikern verfüge, in denen ich mich wohl fühle und mit denen ich prima durch den Alltag komme. Diese Erkenntnis hat mir Ruhe und Gelassenheit gegeben. Außerdem habe ich erkannt, dass ich meinen Stil nicht – wie ich zu Beginn des Jahres dachte – komplett neu erfinden muss. Ich kann ihn aber ausbauen und schleifen.
  2. Ich habe mehr tolle Kleidung, als ich dachte.
    Zusätzlich zu der soliden Alltags-Kleidung habe ich auch für besondere Anlässe immer etwas in meinem Schrank gefunden. Meetings mit Kunden, Hochzeiten, Essen gehen – weil ich die Herausforderung hatte, habe ich mir viel mehr Mühe gegeben, meine Kleider durch Accessoires und neue Kombinationen selber noch einmal in neuem Licht zu sehen. Dabei sind tolle Outfits entstanden, die ich sonst nie in meinem Schrank entdeckt hätte.
  3. Outfits sind nicht gleich Outfits.
    Durch das stetig kreativer und wilder werdende Kombinieren meiner Kleidungsstücke, habe ich in den letzten 6 Monaten Outfits getragen, die mir vorher nie in den Sinn gekommen wären. Durch die künstlich geschaffene Knappheit bin ich kreativer und mutiger geworden. Dabei habe ich mich an manchen Tagen so so so gut in meiner (zweiten) Haut gefühlt. Bin voller Selbstbewusstsein durch den Tag gegangen und habe richtig gestrahlt. Zum Glück hatte ich direkt zu Beginn des Jahres die Eingebung, mir genau diese Outfits zu merken. Ich habe noch nicht mal Fotos davon gemacht, sondern mir einfach in meinem Notizbuch eine Liste mit dem Titel “Lieblings-Outfits” angelegt. Auf diese Liste kommen wirklich nur die Herzchen-Augen mit Sternchen super-duper Outfits, bei denen wirklich alles passt. Mittlerweile umfasst diese Liste 6 Outfits. Ich hoffe zum einen, dass ich diese Liste noch weiter ausbauen kann. Und zum anderen, dass ich aus diesen Outfits weitere Erkenntnisse für meine Stil-Entwicklung ziehen kann. Für meine Nähpläne werde ich diese Outfits jedenfalls als Inspiration nutzen.
  4. Es gibt Lücken in meiner Garderobe.
    Allerdings an ganz anderer Stelle, als ich gedacht hätte. Ich sagte ja bereits, dass ich mit tollkühnen Nähplänen in das Jahr gestartet bin. Und ich war fest davon überzeugt, dass ich zu den vernünftigen Näherinnen gehöre, die nicht einfach nur ein Teil nähen, weil es gerade in der Näh-Szene angesagt ist oder weil der Stoff gerade im Angebot war. Allerdings weiß ich eigentlich erst jetzt, was in meinem Kleiderschrank wirklich fehlt. Und diese Liste hat gar nicht mal sooo viele Übereinstimmungen mit meiner Näh-Liste vom Jahresanfang. Ich dachte ursprünglich, dass mir Unterteile fehlen – also Hosen und Röcke. Aber weit gefehlt – der Alltagstest hat gezeigt, dass ich mit meinen Jeans prima klar komme. Klar hätte ich gerne noch die eine oder andere Blau-Waschung mehr in meinem Schrank. Aber es funktioniert. Was bei mir aber tatsächlich Mangelware ist, sind Oberteile: T-Shirts, Pullover, Blusen. Hier könnte ich wirklich noch etwas aufstocken. Und Yoga-Kleidung. Wenn wir mit dem Waschtag mal etwas hinterher sind, wird es hier echt knapp.
  5. Auch – oder gerade dann – wenn man 6 Monate lang nicht shoppt und näht gibt es Ausmiste-Potential!
    Denn wenn man ein Kleidungsstück auch in dieser Challenge-Zeit nicht anfasst oder auch nur für Outfits in Erwägung zieht, dann kann man sich auch getrost davon trennen und lieber Platz für neue Teile schaffen. Ich habe tatsächlich Anfang diesen Monats eine Ausmiste-Runde gestartet und war mit meiner lieben Freundin Julia auf dem Weiberkram Markt. Auch wenn ich dort nicht all meine Teile losgeworden bin, werden die Stücke nicht wieder in den Schrank zurück wandern. Mir gefällt der neue Platz im Schrank. Und die Erkenntnis: Auch durch Wegnehmen kann man seinen Stil entwickeln und schärfen.

Was ist in den letzten 6 Monaten sonst noch passiert?

Ich habe meine große Strickliebe entdeckt. Auch wenn ich letztes Jahr schon gestrickt habe, ist es mir dieses Jahr noch einmal so richtig, richtig ans Herz gewachsen. Denn auch in den Phasen, in denen ich total gestresst war und absolut keine Zeit hatte, um auch nur an mein Nähzimmer zu denken – ein paar Reihen stricken abends auf der Couch gingen immer. (Wenn mir mein Handgelenk nicht gerade weh getan hat.) Und es hat mich so wunderbar beruhigt und geerdet. Strick-Therapie wirkt in hektischen Zeiten wahre Wunder.

Wie geht es in den nächsten 6 Monaten weiter?

Ich freue mich total darauf, wieder mit dem Nähen loslegen zu können. Ein Teil habe ich sogar schon fertig: Eine Raglan-Else, die ich euch bald hier zeigen werde. Zwei weitere Teile liegen schon fertig zugeschnitten auf meinem Nähtisch bereit.

Meine Ziele/Pläne für das zweite Halbjahr:

  • Ich möchte meine Make-Nine Teile für 2018 schaffen
  • Ich möchte meine Lieblings-Outfit-Liste weiter ausbauen und meine Nähplanung dementsprechend anpassen
  • Ich möchte weiterhin Stricken und mich in Colorwork üben, damit ich die tollen Pullis von Caitlin Hunter stricken kann.
  • Ich freue mich auf das Wollfestival in Düsseldorf im August und auf einen Workshop mit Melanie Berg im Atelyeah im November.
  • Ich möchte natürlich weiterhin hier tolle Blogposts und Interviews im Rahmen der Challenge “Unser shoppingfreies Jahr” veröffentlichen

So – ihr Lieben, das war mein Halbjahres-Fazit. Ich hoffe, ihr konntet bisher auch schon etwas aus der Challenge mitnehmen und seid euren Zielen und Wünschen, die ihr mit in die Challenge gebracht habt, ein großes Stück näher gekommen!

Ich freue mich auf eure Berichte!

Alles Liebe – eure Wiebke


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure April-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

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