Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // März Bericht + Link-Up

Unser shoppingfreies Jahr

Hallo ihr Lieben,

wie ist es euch ergangen? Fällt euch “Unser shoppingfreies Jahr” immer noch so leicht, wie zu Beginn des Jahres? Ich bin diesen Monat durch einen Katalog mit Frühlingsmode das erste Mal in Versuchung geführt worden, konnte aber widerstehen. Wie geht ihr mit den ständigen Versuchungen und Werbebotschaften um, denen man im Alltag ja kaum entfliehen kann? Ich finde die Frühlingsmode ja immer besonders gefährlich – wenn man den langen Winter so satt hat und sich einfach nur nach Licht und frischen Farben sehnt, ist man besonders anfällig für Versuchungen. Ich hoffe, ihr seid alle weiterhin standhaft und freut euch an eurer handgemachten Garderobe!

So – hier kommt mein ausführlicher Monatsbericht.

Unser shoppingfreies Jahr – März Bericht

Wie ging es mir mit der Challenge und wie schwer ist mir der Shoppingverzicht gefallen?

Die meiste Zeit war ich im März so beschäftigt, dass ich überhaupt nicht dazu gekommen bin, an Shoppen zu denken. Das war der Challenge natürlich sehr zuträglich. Was meine Stoffkäufe angeht, bin ich jetzt auch wieder beruhigt. Nachdem ich letzten Monat ja befürchtet hatte, eventuell jetzt als Ersatzbefriedigung zum unkontrollierten Stoffe-Shoppen überzugehen. Aber diese Befürchtung hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Denn diesen Monat habe ich tatsächlich nur 1.5 Meter schwarz-weißen Gingham-Baumwollstoff gekauft. Und der ist auch schon für ein ganz konkretes Projekt eingeplant. Davon abgesehen hatte ich im März kein Bedürfnis, weitere Stoffe nach Hause zu bringen. Ich habe aktuell einen ganzen Stapel Stoffstücke zu Hause liegen. Für jedes einzelne Stoffstück habe ich schon eine Kleidungsstück-Vision, aber leider viel zu wenig Nähzeit. Und um die Warteschlange nicht noch länger zu machen, werde ich jetzt erst einmal die Stoffe verarbeiten, die ich zu Hause habe. Sonst macht mich der Stapel eines Tages wahnsinnig.

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Letzt Woche lag der H&M Frühjahrs-Katalog im Briefkasten. Ja, ich hätte ihn einfach ungeöffnet in die blaue Tonne schmeißen können. Mit dem Gedanken habe ich auch kurz gespielt. Aber dann dachte ich mir “Och wieso denn nicht ein wenig blättern? Nur so für die Inspiration.” Bei einer Tasse Tee habe ich es mir mit dem Katalog dann auf der Couch gemütlich gemacht und mir die neue Kollektion angeschaut, von der mir einige Teile wirklich, wirklich gut gefallen haben. Ich hatte direkt beim Blättern viele tolle Outfit Ideen im Kopf und fühlte mich sehr inspiriert. Und auf einmal hatte ich Sätze im Kopf wie “Boah, bis du dazu gekommen bist, dir so ein Outfit zu nähen, ist schon wieder Herbst. Es würde so viel einfacher und schneller gehen, wenn du dir einfach drei oder fünf Teile kaufen könntest. Dann könntest du diesen Look jetzt schon tragen.” Joaaa – das war also nicht so schön. Ich habe den Katalog dann zugeklappt, nach draussen in die Papier-Tonne gebracht und zur Ablenkung ein paar Reihen an meinem Frühlingsjäckchen gestrickt. Unfassbar, wie schnell solche Werbeprospekte Bedürfnisse wecken, die man eigentlich gar nicht hat. Denn genau das wollte ich ja nicht mehr: Schnell neue Klamotten kaufen, damit man bei allen kurzlebigen Trends mitmischen kann. Nee nee – ohne mich. Der nächste Katalog landet direkt in der Tonne.

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Und schon wieder kann ich leider nur mit einem NEIN antworten. Aber immerhin habe ich ein kleines bisschen genäht. Zwar keine Kleidung, aber hübsches Strickzubehör. Ein Nadel-Etui und eine – bisher noch nicht verbloggte – Projectbag nach dem Vorbild der tollen Stricktaschen von Fringe & Co. Die zeige ich euch gerne schon mal:

 

Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Die Erkenntnis des Monats lautet: Es geht nicht immer alles gleichzeitig. Diesen Monat habe ich gefühlt viel zu wenig gebloggt und es nur geschafft, einen einzigen Inspirations-Post zu unserem shoppingfreien Jahr zu veröffentlichen. Auch wenn ich deswegen ein wenig traurig bin, weil ich so viele tolle Ideen habe, die gerne mit euch teilen möchte, war in den letzten Wochen einfach nicht mehr drin. Und das aus einem guten und schönen Grund. Wie ich hier schon kurz berichtet habe, durfte ich am vergangenen Wochenende meine allererste offizielle Yogastunde gegeben. Mit echten Schülern in einem echten Yogastudio. Auf diese erste Stunde habe ich mich sehr ausführlich vorbereitet. Darum konnte ich nicht so viel Zeit in den Blog investieren. So ist es halt manchmal, wenn das Herz für mehrere Dinge schlägt. Aber auch das wird sich in den nächsten Wochen wieder einpendeln. Ich gehe einfach mit dem Flow.

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Auf meinem Nähtisch liegt eine halb zugeschnittene Raglan-Else aus tollem Sweat in Rost-Orange. Ich hoffe, dass ich dieses gute Stück am Osterwochenende fertig stellen kann. Und dann gibt es da ja immer noch das Outfit, das ich schon seit Januar nähen möchte: Meine rost-orangen SoHo Shorts in Kombination mit dem Seamwork York Top in schwarz-weißem Gingham Stoff. Vielleicht schaffe ich ja an Ostern zumindest den Zuschnitt dieser Teile. Dann könnte ich unter der Woche Abends immer mal ein bisschen nähen, um diese Teile endlich, endlich von meiner To-Sew Liste abhaken zu können.

So – das war mein März Bericht. Jetzt bin ich gespannt, wie es euch ergangen ist!

Genießt das lange Osterwochenende und macht euch eine schöne Zeit mit euren Lieben!

Frohe Ostern und alles Liebe von Wiebke

PS:
Ich habe übrigens einen Newsletter für die Aktion ins Leben gerufen. Wenn ihr an das Link-Up erinnert werden möchtet und keine der Inspirations-Beiträge verpassen möchtet, dann meldet euch hier an. Ich verschicke einmal im Monat eine Zusammenfassung über alles, was zum Thema “Shoppingfreies Jahr” hier auf dem Blog passiert ist und packe euch noch ein paar Lese-Empfehlungen aus dem Netz dazu.


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure März-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)
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Inspiration, Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // Inspiration: Sportkleidung nähen

Ich hatte mir schon ganz zu Beginn überlegt, für die Inspirations-Artikel zu “Unser shoppingfreies Jahr” ab und zu mal Linksammlungen für euch zusammenzustellen.
Dass diese erste Linksammlung jetzt Sportkleidung zum Thema hat ist nicht ganz uneigennützig.
Denn Sportkleidung ist bei mir gerade Mangelware. Unsere Waschmaschine läuft schon im Dauerbetrieb und trotzdem komme ich – Yogalehrer-Ausbildung sei Dank – nicht hinterher und krame ständig in meinen Schubladen nach einem halbwegs brauchbaren Yoga-Outfit.
In absehbarer Zeit möchte ich darum gerne meine Yoga-Garderobe um ein paar Teile aufstocken. Und weil ja das Frühjahr in den Startlöchern steht und damit die Sportsaison wieder anfängt, habe ich mir gedacht, dass dieses Thema auch für euch interessant sein könnte.
Darum habe ich das Netz nach schönen und funktionellen Sport-Schnittmustern und inspirierenden Designbeispielen durchforstet. Ich hoffe, meine Fundstücke gefallen euch!

1 Papierschnitt-Set von Stoff & Stil bestehen aus einem Sportshirt und einer Weste.

2 Kuschelige Wickeljacke von Burda – Nählevel “Super easy”.

3 Tanktop mit Racerback von Christine Haynes.

4 Sport-Bustier von Burda.

1 Sloan Leggins von Hey June Handmade. Zu diesem Modell gibt es auf dem Spoonflower-Blog einen Sew-Along und viele tolle Design-Beispiele aus den Spoonflower Sport-Lycra Stoffen .

2 Mountain Pose Pants von Hey June Handmade.

3 Leggings mit Hüftschmeichler-Rock von Burda.

4 Lässige Jogginghose von Burda. Hier sind die Bündchen an den Beinabschlüssen super. So können die Hosenbeine auch bei Kopfstand & Co. nicht rutschen.

5 Für Freunde der Papierschnitte: Sport-Set von Stoff & Stil, bestehend aus Leggings und Jacke.

1 Als ich den Joni Jumpsuit auf Selmins Blog entdeckt habe, wusste ich direkt, dass dieses tolle Teil auch beim Yoga eine super Figur machen würde.

2 Absoute Bewegungsfreiheit garantiert dieser lässige Yoga-Jumpsuit von Burda.

3 Wem im herabschauenden Hund schon mal sein T-Shirt über den Kopf gerutscht ist und wer dabei fast umgekippt wäre, weil er panisch versucht hat, seinen entblößten Oberkörper wieder zu bedecken, der weiß, warum ein T-Shirt Body das perfekte Teil für die Yoga-Garderobe ist. Dieser Schnitt von Aime comme marie ist zwar auf Französisch, aber mit Fredis Vokabelliste sollte es trotzdem klappen.

4 Langärmeliger Bodysuit von Named Clothing.

Sew your own activewear
Dieses Buch stamm aus der Feder der Bloggerin Melissa Fehr und ist ganz frisch erschienen. Auf ihrem Blog findet ihr viele Designbeispiele und auch Tipps für den Kauf und die Verarbeitung von Sport-Stoffen.

Nähen fürs Yoga
In diesem Buch gibt es nicht nur Schnittmuster für Yoga-Leggings und Kuscheljacken, sondern auch Anleitungen für Yoga-Accessoires wie Meditationskissen.

 

So – ich hoffe, dass ich euch mit dieser Zusammenstellung inspirieren konnte!

Kennt ihr auch noch tolle Sport-Schnittmuster? Gebt mir gerne eure Tipps in den Kommentaren – ich bin über jede Empfehlung dankbar!

Alles Liebe – Wiebke

Nähen, Stricken

DIY Strick-Zubehör // Mein selbst genähtes Stricknadel-Etui

Das viele Stricken und Yoga üben der letzten Wochen hat mich offenbar mehr Federn gekostet, als ich wahrhaben wollte. Denn als letzte Woche auf einmal morgens nach dem Aufwachen mein linkes Handgelenk beim Aufstützen geschmerzt hat, war ich tatsächlich erst einmal überrascht.

Als der Schmerz auch Nachmittags noch da war und mir klar wurde, dass ich jetzt wohl erst einmal pausieren muss – und zwar sowohl mit dem Yoga als auch mit dem Stricken – bin ich leicht panisch geworden. Alles, was ich denken konnte war: “Oh Gott – jetzt bitte keine Sehnenscheiden-Entzündung! Oh Gott – jetzt bitte keine Sehnenscheiden-Entzündung!” Denn die kann ich gerade – mitten in meiner Yogalehrer-Ausbildung – wirklich nicht gebrauchen. Darum bin ich auf die Bremse getreten und habe eine ganze Woche lang gar nichts anstrengendes mit meinen Händen gemacht. Meine Strategie ist: Lieber etwas vorsichtiger sein, als nachher wochenlang ausfallen. Und offenbar war es die richtige Strategie. Gestern war ich das erste Mal wieder beim Yoga und es hat ganz gut geklappt. Ich habe meine Hand zwar gemerkt, aber es hat nicht weh getan. Ich denke, wenn ich es jetzt langsam angehen lasse und nicht übertreibe, dann wird alles wieder gut und ich kann weiter üben.

Mit dem Stricken bin ich aber weiterhin vorsichtig. Darum mache ich mit meinem Frühlingsjäckchen gerade keine Fortschritte.

Aber etwas Schönes zum zeigen habe ich trotzdem für euch. Ich habe nämlich (vor den Handgelenks-Schmerzen) ein Stricknadeletui für meine auswechselbaren Nadelspitzen genäht.

Inspiriert dazu hat mich dieses wunderschöne Etui von Twig & Horn. Entdeckt habe ich die Etuis auf der Seite von Quince & Co und war direkt verliebt. Mittlerweile gibt es die wunderschönen Teile auch im Maschenfein Shop. Mir sind sie aber leider viel zu teuer und ausserdem ist da ja noch mein shoppingfreies Jahr. So ein Etui fällt zwar nicht unter die Kategorie Kleidung, aber trotzdem dachte ich mir, dass ich so ein Täschchen bestimmt auch selber nähen kann.

Darum habe ich sehr lange auf die Fotos gestarrt
und mir mit ratterndem Kopf ein Schnittmuster ausgetüftelt. Vor zwei Wochen konnte ich dann endlich ausprobieren,
ob meine Anleitung so aufgeht wie ich es mir überlegt habe.

Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden. Auch wenn ich mit meiner Druckknopf-Zange etwas auf Kriegsfuß stehe und darum jetzt zwei Druckknöpfe auf der Außenseite vorhanden sind, (von denen aber nur einer funktioniert) finde ich meine neue Nadeltasche sehr hübsch.

Genäht habe ich sie aus schwarzem Canvas. Als Innenfutter habe ich einen dünnen, hellroten Baumwollstoff genutzt. Zusätzlich dazu brauchte ich nur noch einen Reißverschluss, einen Druckknopf und ein Stück Lederband.

Im Innenteil gibt es x Einsteckfächer für Nadelspitzen in unterschiedlichen Stärken. Ausserdem habe ich extrabreite Fächer für Zopfnadeln abgeteilt.

Auf der gegenüberliegenden Seite, gesichert durch den Reißverschluss, befinden sich drei Fächer für die Kabel und anderen Kleinkram. So findet alles, was man so an Strickzubehör benötigt, seinen Platz in diesem Etui.

Ich bin ganz happy, dass ich durch dieses DIY eine ganze Menge Geld sparen konnte und jetzt trotzdem so ein hübsches Täschchen mein Eigen nennen darf.

Was meint ihr? Seid ihr auch so verrückt nach Täschchen und Strickzubehör?

Alles Liebe – Wiebke


Verlinkt bei:

RUMS

TT-Taschen und Täschchen

Handgemachte Kleidung, Stricken

Frühlingsjäckchen Knit-Along // 1. Zwischenstand

Beim heutigen Treffen des Frühlingsjäckchen Knit-Alongs zeigen alle fleissigen Strick-Mädels, wie weit sie mit ihren Cardigans schon gekommen sind.

Mein erster Zwischenstand sieht so aus:

Ich bin mir absolut im Klaren darüber, dass viele Mädels bei der Projektvorstellung mit ihren Jäckchen schon weiter waren als ich heute, aber ich bin mit meinem Fortschritt trotzdem zufrieden. Es ist das erste Mal, dass ich ein Kleidungsstück nach der Top-Down Methode – also in einem Stück und ohne späteres Zusammennähen der Einzelteile – stricke und ich bin sehr angetan davon.

Die Reihen sind zwar jetzt schon seeehr lang und da ich noch ordentlich Maschen zunehmen muss, werden sie in der nächsten Zeit noch einmal länger. So schaffe ich an einem durchschnittlichen Feierabend höchstens 5 – 8 Reihen, bevor meine Augen zu müde werden. Also komme ich nicht so schnell vorwärts, wie ich es mir erhofft hatte. Eigentlich wollte ich euch heute nämlich schon einen Streifen in jeder Farbe präsentieren. Aber da müssen wir uns jetzt leider noch ein oder zwei Wochen gedulden. Aktuell gibt es erst einen Streifen. Der ist dafür mit besonders viel Liebe gestrickt und – wie ich finde – ausserordentlich hübsch. *zwinker*

Ich finde es total toll, wie sich dank der Raglan-Maschen Reihe für Reihe deutlicher zeigt, dass ein komplettes Kleidungsstück auf den Nadeln entsteht. Das ist tatsächlich ein bisschen wie zaubern können und macht mir jede Menge Spaß!

Mit meiner Woll- und Farbwahl bin ich weiterhin sehr happy – ich glaube, es wird ein sehr kuscheliges und auch gut wärmendes Jäckchen. Frühlingshaft wird es eher durch die Farbwahl und nicht durch die Leichtigkeit der Wolle. Aber das ist total in Ordnung für mich – auch im Frühling kann man ja durchaus noch mal etwas Warmes gebrauchen.

So – jetzt hüpfe ich mal rüber zum MeMadeMittwoch und schaue – ganz ohne Neid – wie weit die anderen Strick-Mädels schon sind.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche und happy knitting!

Alles Liebe – Wiebke

 

Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // Februar Bericht + Link-Up

Hallo ihr lieben Challenge-Mitstreiterinnen,

wie ist es euch diesen Monat ergangen? Nachdem der Januar dieses Jahr so unfassbar dunkel und trist war, habe ich die vielen Sonnenstunden in den letzten zwei Wochen sehr genossen und dadurch so richtig Lust auf Frühling bekommen. Ich finde ja immer, wenn der Februar geschafft ist, kann man den Frühling schon fast greifen.

Geht euch das auch so? Überlegt ihr schon, was ihr für eure Frühlings-Garderobe nähen werdet? Erzählt es uns! Ich freue mich schon auf eure Februar-Berichte! Das Link-Up findet ihr am Ende dieses Beitrags.

Unser shoppingfreies Jahr – Februar Bericht

Wie ging es mir mit der Challenge und wie schwer ist mir der Shoppingverzicht gefallen?

Auch diesen Monat ist es mir glücklicherweise wieder sehr leicht gefallen, keine Kleidungsstücke zu kaufen. Ich hatte mit meiner Yogalehrer-Ausbildung so viel zu tun, dass ich mich super mit anderen Dingen beschäftigen konnte. Allerdings ist mir etwas aufgefallen, dass ich im kommenden Monat näher im Blick behalten möchte. Denn ich habe im Februar einen Stoff-Impulskauf getätigt. Das sieht mir normalerweise gar nicht ähnlich. Eigentlich kaufe ich erst neue Stoffe, wenn ich mit meinen geplanten Nähprojekten fertig bin. Und dann kaufe ich auch nur Stoffe, die für ein kronkret geplantes neues Projekt benötigt werden. Ich habe zu Hause wirklich kaum Stoffe auf Lager, die nicht schon fest verplant sind und auch innerhalb absehbarer Zeit verarbeitet werden. Und das möchte ich auch auf gar keinen Fall ändern! Ich habe einen Horror vor Stoff-Bergen, die in meinem Nähzimmer darauf warten, verarbeitet zu werden. Das würde mich in den Wahnsinn treiben!

Darum werde ich jetzt genauestens darauf achten, ob Stoffkauf zu einer Art Ersatzbefriedigung für den Verzicht auf Kleidungskauf werden könnte.

Wenn ich meine geplanten Projekte, für die ich den passenden Stoff schon zu Hause habe, sehe und mir dann überlege, wie viel Zeit ich im März zum Nähen haben werde, dann weiß ich, dass ich im März definitiv kein neues Material brauchen werde. Also wird auch nichts gekauft. Punkt.

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Im Februar war ich tatsächlich das erste Mal in diesem Jahr in einem Klamottenladen. Ich habe eine Mitschülerin aus dem Yogateacher-Training in der Mittagspause zum Jeans-Kauf begleitet. Es war eine sehr schöne, individuelle Boutique mit sehr ausgefallenen Teilen kleiner Labels. In Köln gibt es solche Läden ja noch *seufz* Während sie in der Umkleidekabine war, bin ich in dem Geschäft umhergewandert und habe mir die modischen Kleidungsstücke und die tolle Ladendeko angeschaut. Und was soll ich sagen: Ich war völlig entspannt. Ich war mir die ganze Zeit über vollkommen darüber bewusst, dass ich nichts kaufen würde. Und fand es überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil – ich habe mich total frei gefühlt. Frei darin, die Inspiration, die mir diese sorgfältig zusammengestellte Kollektion bietet, aufzusaugen. Und das, ohne diesen fiesen, stressigen Kaufzwang im Nacken sitzen zu haben. Ich war erstaunt darüber, wie gut es sich angefühlt hat. Jetzt weiß ich, dass ich keinen großen Bogen um Kleidungsgeschäfte schlagen muss, sondern auch ohne Kaufabsicht ruhig mal einen Fuß über die Schwelle setzen kann.

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Nein. Wie schon befürchtet, hatte ich im Februar ZERO Zeit zum Nähen. Dafür ist mit dem Frühlingsjäckchen Knit-Along ein neues Strickprojekt bei mir eingezogen.

Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Selbst wenn ich wenig Zeit habe, finde ich immer ein paar Minuten, um zu Stricken. Tatsächlich schaffe ich es, ein bis fünf Reihen in jedem noch so vollen Tagesablauf unterzukriegen. Auch wenn es langsam vorwärts geht – Fortschritt ist Fortschritt. Und selbst wenn ich nur eine Reihe am Tag schaffe, habe ich das gute Gefühl, trotzdem etwas Produktives mit meinen Händen gemacht zu haben. Darum lautet meine Erkenntnis: Wenn es stressig wird, ist Stricken die beste Medizin. Nicht nur, weil es an sich schon sehr meditativ ist. Sondern auch, weil es einem das gute Gefühl gibt, trotz anstrengendem Alltag etwas geschafft zu haben.

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Ab März werden die Pausen zwischen meinen Yogateacher Wochenend-Seminaren etwas größer. Also werde ich hoffentlich wieder etwas mehr Nähzeit haben. Meine Pläne sind seit dem Januar-Bericht unverändert. Ich würde gerne eine rost-orange SoHo Shorts nähen und dazu ein York Top in schwarz-weißem Gingham Stoff.

 

PS:
Ich habe übrigens einen Newsletter für die Aktion ins Leben gerufen. Wenn ihr an das Link-Up erinnert werden möchtet und keine der Inspirations-Beiträge verpassen möchtet, dann meldet euch hier an. Ich verschicke einmal im Monat eine Zusammenfassung über alles, was zum Thema “Shoppingfreies Jahr” hier auf dem Blog passiert ist und packe euch noch ein paar Lese-Empfehlungen aus dem Netz dazu.


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure Februar-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)

 

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1 Teil - 5 Outfits, Handgemachte Kleidung, Shoppingfreies Jahr 2018

1 Teil – 5 Outfits // Bloom Sweater aus altrosa Nicki-Stoff

Im Rahmen meines shoppingfreien Jahres habe ich mir vorgenommen, mich intensiv mit den Kombinations-Möglichkeiten meines Kleiderschrank-Inhalts zu beschäftigen. Zu diesem Zweck habe ich die Serie „1 Teil – 5 Outfits“ ins Leben gerufen. Heute zeige ich euch meinen nagelneuen Kuschel-Sweater.

Schnitt: Bloom Sweater aus der Mai/Juni Ausgabe der La Maison Victor

Stoff: altrosa Nicki-Stoff und Bündchen von Marble Lake über Stoffe.de (der Nicki ist leider ausverkauft)

Zubehör: Reißverschluss über Stoffe.de

Als ich den Schnitt des Pullis letztes Jahr in der La Maison Victor Frühsommer-Ausgabe entdeckt habe, wusste ich direkt, dass ich ihn ausprobieren möchte. Ein schlichtes Basic-Teil, das durch die leicht gecroppte Form und die zwei seitlichen Reißverschlüsse aber einen frischen und modernen Look bekommt. Genau so etwas brauche ich in meinem Kleiderschrank. Zumal ich eh im Bereich Pullover noch ein paar Teile aufstocken kann.

Den perfekten Stoff für den Schnitt habe ich dann letztes Jahr im Herbst gefunden, allerdings mussten sich die beiden noch ganze drei Monate gedulden, bis ich mich ihnen widmen konnte.

Letzten Monat war es dann soweit – ich hatte endlich mal wieder einen freien Näh-Sonntag und konnte mich auf ein neues Projekt stürzen. Genäht war der Pulli sehr schnell und problemlos. Es war das erste Mal, das ich eine Anleitung von La Maison Victor ausprobiert habe und bin damit gut zurecht gekommen. Ich habe schon viel Positives über die Schnitte aus dem Magazin gehört und kann dies jetzt auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Erklärungen sind zwar nicht sooo ausführlich, wie bei vielen Indie-Designern, aber trotzdem ist jeder Schritt so erklärt, dass bestimmt auch absolute Nähanfänger etwas damit anfangen können.

Auch der Stoff lies sich super verarbeiten. Ich habe mit schlimmsten Fussel-Attacken gerechnet, aber nichts dergleichen ist passiert. Im Gegenteil: Weil der Stoff so unheimlich kuschelig ist, war es schon beim Nähen total angenehm und ich habe mich zwischendurch immer wieder beim Stoff-Streicheln erwischt.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden – und dass der Pulli sich vielfältig mit meiner bestehenden Garderobe kombinieren lässt, zeige ich euch jetzt.

Outfit #1: 70ies Chic

Ich mag es, dass dieses Outfit ein bisschen 70er-Vibe hat. So hätte ich doch bestimmt in der Schlange vor dem Studio 54 stehen können, oder? Ob ich dann auch rein gekommen wäre, ist eine andere Frage. *lach*

Outfit #2: Street Style

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Outfit gut als Berliner Street-Style durchgehen würde. Allerdings bin ich keine Berlinerin, also was weiß ich schon… Dieses Outfit werde ich im Frühling aber trotzdem anziehen und damit auf die Straße gehen.

Die hellblaue Culotte ist ein Memade-Teil. Hier findet ihr den Blogpost dazu.

Outfit #3: Rockig angehaucht

So würde ich auf ein Konzert gehen. Wenn es nicht viel zu warm wäre mit einem Pulli. OK – sagen wir, so würde ich auf ein Konzert gehen, bei dem ich weiß, dass ich nicht weit vorne vor der Bühne wie eine Irre herumspringen werde.

Outfit #4: Ein Frühlings-Look

Dieses frühlings-frische Outfit kann ich mir super für eine Kaffee-Verabredung mit Freundinnen oder einen Sonntags-Ausflug im April vorstellen. Haaach – mann hab ich Lust auf Frühling! Ihr auch?

Das weiße Latzkleid ist eine handgemache Cleo. Schaut mal hier.

Outfit #5: Yoga-Style

Wenn es beim Theorie-Teil des nächsten Teacher-Training Wochenendes im Yogastudio mal kalt wird, ziehe ich mir diesen Pulli an und freue mich über meinen kuscheligen Begleiter.

So – das waren meine 5 Outfits für den rosa Nicki-Sweater. Ich habe gemerkt, dass die Farbe sehr dazu einlädt, Frühlings-Outfits zusammenzustellen. Aber das passt ja gerade ganz gut – schließlich steht diese wunderbare, heiß ersehnte Jahreszeit vor der Tür. Ich freue mich schon darauf, diese Outfits zu tragen.


Wenn ihr Lust habt, ein Näh- und Strickmuster-Set von rosa p. zu gewinnen, dann macht unbedingt noch bei meiner Verlosung mit! Ihr habt noch bis morgen abends Zeit, in den Lostopf zu hüpfen! Ich drücke euch die Daumen!


Alles Liebe – Wiebke

Verlinkt bei RUMS.