Handgemachte Kleidung, Kleid-Layering Mini-Capsule 2019, Me Made Mittwoch

Ein neues Outfit aus meiner DIY Mini Capsule-Wardrobe: Cleo Latzkleid + Edie Top + Caramel Cardigan | MeMadeMittwoch

Es ist so ein gutes Gefühl zu merken, dass die Pläne, die ich für meine Mini-Capsule ausgetüftelt habe, tatsächlich funktionieren. Dass die Einzelteile wirklich so gut zusammenpassen, wie ich es mir vorgestellt habe. Und dass ich sie auch wirklich so gerne trage, wie ich es mir gewünscht habe.

Das Outfit, das ich euch heute – pünktlich zum MeMadeMittwoch – zeigen kann, ist für mich ein schöner erster Beweis dafür, dass meine Mini-Garderobe vielseitig ist und auch wirklich im Alltag funktioniert.

Eine erste Outfit-Kombi mit meiner Cord-Cleo habe ich euch hier ja schon gezeigt.

Dieses Mal habe ich das Latzkleid von Tilly and the Buttons mit einem ¾-Arm Shirt aus rosa Romanit-Jersey kombiniert. Es ist das Edie Top von Sew over it London. Der Schnitt ist Teil des eBooks „My Capsule Wardrobe – Work to Weekend“ und ich habe direkt zwei davon genäht. Eine dunkelgraue Edie-Version ist nämlich auch schon fertig.

Die wunderschöne Linienführung des Ausschnitts hat mich direkt angesprochen und war der ausschlaggebende Punkt dafür, diesen Schnitt mit in meine Mini-Capsule aufzunehmen. Und ich bereue es nicht – Edie ist super. Sie ist schnell genäht und macht was her. Ein tolles Basic Teil, das durch den tiefen Uboot-Ausschnitt trotzdem das gewisse Etwas hat.

Um die Kombination aus Shirt und Kleid Islandwetter-tauglich zu machen, habe ich meinen selbstgestrickten Caramel Cardi übergezogen und schon war es ein perfektes Island-Urlaub-Outfit. An unserem ersten Ferienhaus in Island sind die Fotos für diesen Beitrag entstanden, darum passt er auch so gut zum “Ich packe meinen Koffer”-Sommer-Special des MeMadeMittwoch.

Weil ich mit jedem Teil, das ist nähe, ein größerer Fan werde, verliere ich gerne noch ein paar Worte über die Sew over it eBooks. Lisa Comfort, die Designerin hinter dem Label Sew over it London, hat neben ihren zahlreichen retro angehauchten Schnitten auch zwei eBooks herausgegeben. Beide eBooks präsentieren eine perfekt miteinander kombinierbare Mini-Garderobe. Die erste Ausgabe steht unter dem Motto „My Capsule Wardrobe – City Break“ – hier sind alle Kleidungsstücke enthalten, die man für einen Städte-Trip benötigt. Von der Skinny Jeans, über ein Hemdblusenkleid und einen Jeansrock bis hin zu einem leichten Mantel. Lisa Comfort modelt alle Schnitte selber – vor der wunderbaren Kulisse von Paris. Allein in den Bildern zu schwelgen finde ich extrem inspirierend.

Aus diesem eBook habe ich schon zwei Teile genäht. Einen Rock und ein Longsleeve – hier habe ich euch die Teile bereits gezeigt. Und auch für meine aktuelle Mini-Capsule steht noch eine weitere, kürzere Version des Erin Rocks aus schwarzem Cord auf meiner Liste.

Das zweite eBook – aus dem auch der Schnitt für mein Edie Top ist – heißt „My Capsule Wardrobe – From Work to Weekend“. Die hier enthaltenen Schnitte zeichnen sich dadurch aus, dass man sie sowohl für die Arbeit als auch für die Freizeit nähen und stylen kann. Je nach Stoffwahl und je nachdem für welche Variante des Schnittes man sich entscheidet. Ich finde das Konzept super und hoffe auf viele weitere Ausgaben dieser eBook Reihe!

Leider komme ich mit meinen weiteren geplanten Kleidungsstücken viel langsamer voran, als mir lieb ist. In meinem Kopf sehe ich schon die komplette Garderobe vor mir und kombiniere nach Herzenslust Teile zu den schönsten Outfits. Aber in der Realität ist seit Wochen kein Teil fertig geworden. Und das obwohl in meinem Nähzimmer schon zwei fertig zugeschnittene Kleidungsstücke darauf warten, vernäht zu werden.

Was mich davon abhält? Ganz klar die Temperaturen! Ich kann mich bei über 30°einfach nicht dazu aufraffen, nach oben in mein Nähzimmer zu gehen. Im Somme sitze ich lieber an einem schattigen Platz im Garten und stricke mit einem Podcast auf den Ohren gemütlich vor mich hin.

Aber irgendeine Strategie muss ich mir überlegen. Denn eigentlich juckt es mir in den Fingern und ich möchte unbedingt an die Nähmaschine. Vielleicht versuche ich es am Wochenende mal ganz früh morgens.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Alles Liebe – Wiebke

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MeMadeMittwoch // Eine kurze Hose für den Herbst! SoHo Shorts in Rost-Orange

Ach was freue ich mich, dass ich heute endlich mal wieder beim MeMadeMittwoch dabei sein kann! Seitdem zu Beginn des Jahres der Rhythmus von einer wöchentlichen auf eine monatliche Aktion umgestellt wurde, bin ich irgendwie nicht mehr so ganz mitgekommen.

Umso mehr freue ich mich, dass es dieses Mal klappt und ich euch meine neuen SoHo Shorts zeigen kann.

Schnitt: SoHo Shorts von Liesl & Co

Version: mit Gürtelschlaufen – dazu gibt es hier eine separate Anleitung

Stoff: Leichter Cordstoff in Rost-Orange aus dem Stoff-Outlet in Mönchengladbach

Genau wie mein Kimono Tee, das ich im letzten Beitrag vorgestellt habe, lag auch diese Hose viele Monate fertig zugeschnitten auf meinem Nähtisch herum und hat geduldig darauf gewartet, dass ich endlich wieder Zeit zum Nähen habe.

Und als ich dann im Urlaub endlich die Zeit hatte, war die Hose super schnell genäht. Ok – es kann auch daran gelegen haben, dass ich etwas im Näh-Rausch war. Aber ich kann diese Shorts wirklich empfehlen – vor allem, wenn man sich das erste mal an eine (kurze) Hose herantrauen möchte. Denn neben einer ausführlichen und gut illustrierten Anleitung, gibt es auf dem Blog von Oliver and S. auch einen Sew-Along bei dem man anhand von Schritt-für-Schritt Fotos noch einmal durch den kompletten Näh-Prozess geführt wird.

Für mich ist dies schon meine zweite SoHo Shorts. Letztes Jahr habe ich bereits eine Version aus beige-farbenem Baumwoll-Leinen Stoff genäht. Und weil ich von diesem Schnitt so begeistert bin, musste noch eine zweite Version her.

Was ich an dem Schnitt so toll finde? Ganz einfach: Es sieht aus wie ein Rock. Ist aber eine kurze Hose. Eine kurze Hose, die super super bequem ist und – ganz wichtig – die Taschen hat! Außerdem finde ich es toll, dass man den Schnitt an alle Jahreszeiten anpassen kann.

Meine erste Version ist durch den Leinen-Anteil im Stoff luftig-leicht und damit absolut sommer-tauglich. Jetzt habe ich aus dem Cord-Stoff eine herbstliche Version im Schrank. Und für den Winter könnte ich mir auch noch ein Modell aus dunklem Wollstoff vorstellen. Mal sehen, ob es noch eine dritte SoHo Shorts in meinen Kleiderschrank schafft.

Was ich dieses Mal anders gemacht habe ist, Gürtelschlaufen an den Bund zu nähen. Dies in der Anleitung ursprünglich nicht vorgesehen, es gibt aber einen tollen Pattern-Hack auf dem Blog von Oliver and S. Damit war es ganz leicht, dieses tolle Detail zu ergänzen. Ich finde, durch die Gürtelschlaufen wirkt das ganze Kleidungsstück viel professioneller und man sieht damit noch angezogener aus.

Ich freue mich schon darauf, diesen Herbst viele verschiedene Outfit-Kombinationen für das neue Teil in meiner Garderobe zu finden. Das York-Top, das sich gerade zugeschnitten auf meinem Nähtisch befindet und das hoffentlich dieses Wochenende fertig wird, kann ich mir jedenfalls schon super dazu vorstellen.

So – und jetzt gehe ich mal in den Beiträgen der anderen Mädels beim MeMadeMittwoch stöbern und tanke mich mit frischer Inspiration auf.

Alles Liebe – Wiebke

1 Teil - 5 Outfits, Handgemachte Kleidung, Me Made Mittwoch, Shoppingfreies Jahr 2018

1 Teil – 5 Outfits // SoHo Shorts

Im Rahmen meines shoppingfreien Jahres habe ich mir vorgenommen, mich intensiv mit den Kombinations-Möglichkeiten meines Kleiderschrank-Inhalts zu beschäftigen. Zu diesem Zweck habe ich die Serie “1 Teil – 5 Outfits” ins Leben gerufen. Heute geht es los mit einem Teil, das ich bereits letztes Jahr im Rahmen meiner Sommer-Capsule genäht, bisher aber noch nicht verbloggt habe: meinen SoHo Shorts.

Schnitt: SoHo Shorts von Liesl & Co.

Variante: A

Stoff: hellbrauner Baumwoll-Leinen Mix

Warum diese Shorts zu einem absoluten Lieblings-Kleidungsstück geworden ist, ist leicht zu erklären: Sie ist so praktisch wie eine kurze Hose, sieht aber aus wie ein Rock. Sie ist absolut leicht und bequem. Sie ist lässig, kann aber auch schick. UND sie hat Taschen! Klare Sache, oder?

Genäht war sie – ausführlichem Sew-Along sei Dank – auch ohne Probleme. Und weil es – wie ihr jetzt sehen werdet – ein so vielseitiges Kleidungsstück ist, wird die hellbraune Version mit Sicherheit nicht die einzige bleiben.

So – und jetzt zeige ich euch die 5 Outfit-Varianten.

Outfit #1: Picknick am See

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Blaues Ringel-Longsleeve: Handmade – Schnittmuster von Stoff & Stil

Outfit #2: Italien-Urlaub

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Oberteil: Handmade – Sointu Kimono Tee

Outfit #3: Schick – für’s Büro oder festliche Anlässe

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Oberteil: Handmade – Schnitt “Sunny Me” von Finas Ideen
Blazer: vor zwei Jahren bei H&M gekauft

Outfit #4: Lässig & Cool

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Oberteil: Handmade – Burda Off-Shoulder Top

Outfit #5: Rockig für den nächsten Konzert-Besuch

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Tshirt: Lorde Merchandising – letztes Jahr auf dem Konzert gekauft
Lederjacke: vor mehreren Jahren bei Zara gekauft

Ich habe versucht, in den Outfits so viele selbstgemachte Stücke wie möglich unterzubringen und bin ganz froh darüber, dass sich soweit alles gut miteinander kombinieren lässt. Das soll weiterhin eine Prämisse für all meine zukünftigen Nähprojekte sein.

Alles Liebe –  Wiebke

Handgemachte Kleidung, Me Made Mittwoch

Nachtblau & Puderrosa // Ein schickes Outfit für die kältere Jahreshälfte

Letztes Wochenende war es soweit: Ich habe endlich meinen neuen DIY Nähtisch eingeweiht. Aber nicht nur irgendwie luschig-halbherzig. Nee Leute, so richtig! Ich hab ihn SOWAS VON eingeweiht. Hinter mir liegt ein berauschtes Wochenende im Näh-Tunnel. Dabei herausgekommen ist ein komplettes Outfit nach Schnitten aus dem eBook “My Capsule Wardrobe – City Break” von Sew over it London.

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Und das kam so:

Normalerweise werde ich ja immer zu Kindergartenzeiten müde – so formuliert Sascha es zumindest. Aber nicht so am Freitag. Da habe ich mich mit einem Glas Wein in mein Zimmer verabschiedet, meine “Every day I slay”-Playlist (Ja, ihr dürft schmunzeln… aber ich bin nun mal ein Metalhead) bei Spotify an geschmissen und mich ans Werk gemacht. Bin lauthals singend und headbangend um meinen Tisch herumgewirbelt. Habe zugeschnitten, markiert, gebügelt, gesteckt, genäht. Und so lange nicht aufgehört, bis um zwei Uhr Nachts mein wunderbar gestreiftes Molly-Top fix und fertig war. Dann habe ich es kurz anprobiert, Sascha präsentiert, der noch unten auf der Couch saß und Fifa 18 gespielt hat (it’s this time of the year again…), die Musik aus gemacht und bin wie eine Tote ins Bett gefallen.

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20171008_202247.jpgAm Samstag dann das gleiche noch einmal. Dieses Mal allerdings nicht mit lauter Rock-Musik, sondern mit entspannteren Tönen. An diesem Tag hatte ich mir den Erin-Rock aus dem “Capsule Wardrobe – City Break” eBook vorgenommen. Und auch bei der Arbeit an diesem Kleidungsstück bin ich wieder so richtig in einen Näh-Rausch geraten. Alles ging mir leicht von der Hand. Der Stoff ließ sich absolut traumhaft einfach verarbeiten und ich hatte sogar nach 24 Uhr noch ausreichend Energie, um die 8(!) Knopflöcher in Angriff zu nehmen, die für die lange Version des Rockes genäht werden müssen.20171008_213345.jpg

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Einzig das Annähen der Knöpfe habe ich auf den Sonntag verschoben. Denn Knöpfe annähen – vor allem wenn sie den Rock zusammenhalten und also wirklich, wirklich gut halten müssen, damit es nicht peinlich wird – das konnte ich bis Sonntag Morgen gar nicht. Außerdem habe ich wirklich viel Herzblut in die Arbeit an diesem Rock gesteckt. Darum wollte ich die Knöpfe auf keinen Fall schludrig annähen – es sollte perfekt werden! So habe ich mir erst einmal in Ruhe dieses super Tutorial bei der Fashionmakery angeschaut. Und mich zum dritten Mal an diesem Wochenende in meinem Zimmer verschanzt. Bei den Knöpfen 1 bis 3 hat das Annähen noch etwas länger gedauert. Aber bei 8 Knöpfen hat man ja wirklich viel Gelegenheit zum Üben, so dass ich jetzt verkünden kann: Knöpfe annähen – hab ich drauf. Ja, auch mit Steg. Check!

An diesem Wochenende gab es also gleich mehrere Premieren:

  • Das erste Mal Nähen am neuen Tisch.
  • Das erste Mal ein ganzes Outfit an einem Wochenende fertig genäht.
  • Das erste Mal – richtig gut – von Hand Knöpfe angenäht.

Dieser Näh-Flow hat sich so unfassbar gut angefühlt. Auch wenn ich Abends immer total kaputt und ausgezehrt ins Bett gefallen bin. Aber ich glaube, genau so muss es sein, wenn eine kreative Vision “raus” will. Schade, dass man sich so etwas nicht vornehmen kann. Ein Flow passiert einfach. Gut, wenn man dann genug Zeit hat, um ihn in voller Länge ausleben zu können.

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Ich bin jedenfalls sehr dankbar für dieses Wochenende im Kreativ-Rausch und freue mich sehr, dass ich so endlich auch mal wieder einen Beitrag für den MeMadeMittwoch beisteuern kann.

Außerdem verlinke ich mich mit diesem Outfit noch für die Monatsfarbe Blau bei Selmins 12 Colours of handmade fashion-Challenge.

Alles Liebe – Wiebke

 

 

 

Frühlings-Capsule 2017, Handgemachte Kleidung, Me Made Mittwoch

Mein Abi-Sommer + Jimmy Eat World + das E-Werk + mein neues Off-Shoulder Top

2003. Da war ich 19. Das war das Jahr mit dem Jahrhundert-Sommer. Das war das Jahr, in dem ich meine Abi-Ergebnis-Verkündung geschwänzt habe, um das erste Mal zu Rock am Ring zu fahren. Das war das Jahr, in dem ich zwischen letztem Schultag und Ausbildungs-Beginn ganze vier Monate lang frei hatte. Einen davon sogar sturmfrei. Erwähnte ich schon den Jahrhundert-Sommer? In diesem Sommer jedenfalls fuhr ich mit meinem ersten eigenen Auto – einem uralten Suzuki Alto – kreuz und quer durch meine Heimatstadt Düsseldorf. Mit mir im Auto ein Fisherprice Kassettenrekorder (mit Mikrofon!), weil das Autoradio kaputt war. Und eine einzige Kassette. Auf dieser Kassette: Jimmy Eat World. Und weil es nur diese einzige Kassette gab und wir – also meine Kumpels und ich – in diesem Sommer sehr viel Auto gefahren sind, konnten wir – also meine Kumpels und ich – am Ende des Sommers ALLE Songs auf dieser Kassette auswendig.

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Und diesen Sonntag haben sie in Köln gespielt. Exakt 15 Jahre später. Aber was soll ich sagen? Ich liebe sie noch immer. Und ich kann die Songs immer noch auswendig. Und ich schwebe in feinsten Abi-Sommer-Erinnerungen. Hachhhhhh…

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Ag8yc8yx2LU&w=560&h=315]

Zu diesem Konzert habe ich mein frisch genähtes Off-Shoulder Top ausgeführt.

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Schnitt: Off-Shoulder Top, Burda 3/2017

Stoff: Baumwoll-Karo in schwarz-weiß aus dem Stoffoutlet Mönchengladbach

Tatsächlich der erste Burda-Schnitt, an den ich mich herangetraut habe. Zum Glück war es ein wirklich, wirklich einfacher Schnitt und es gab eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung im Heft. So hat alles super geklappt. Sogar das erste mal einen Smock zu Nähen – wenn man davon absieht, dass mir das Gummiband ausgegangen ist und ich darum nur 4 anstatt der 5 vorgesehenen Smock-Reihen genäht habe. Hält aber auch so. 😉

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Ich bin sehr glücklich mit meinem neuen, luftigen Oberteil und weiß jetzt schon, dass es einen festen Platz in der Sommer-Capsule haben wird.
Mit der Stoff-Auswahl bin ich auch sehr zufrieden – ich liebe, liebe, liebe schwarz-weiß Muster! Allerdings stand ich dem Gingham (oder Vichy Karo) zu Beginn etwas skeptisch gegenüber. Ich hatte immer die Befürchtung, dass es zu sehr nach Tischdecke aussehen könnte. Finde ich jetzt aber ÜBERHAUPT nicht mehr. Im Gegenteil: Ich sehe tausend Kombinations-Möglichkeiten. Man kann es schick, cool und mit der richtigen Kombination sogar auch rockig stylen.

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So – jetzt verlinke ich mich mit meinem neuen Sommer-Top beim MeMadeMittwoch und gucke, was die anderen Mädels so gemacht haben.

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Alles Liebe – Wiebke

Frühlings-Capsule 2017, Handgemachte Kleidung, Me Made Mittwoch

Sloane // Mein farbenfroher Frühlings-Pulli

Am Donnerstag ist das nächste Teil meiner Frühlings-Capsule fertig geworden – der Sloane Sweater von Named Clothing. Ich freue mich, euch das neue Stück heute vorstellen zu dürfen.

SchnittSloane Sweater

Stoff: Sommersweat von Nosh + Bio-Bündchen aus dem Stoffbüro

Für diesen Pulli habe ich zum ersten Mal den viel gelobten Sommersweat von Nosh ausprobiert und bin selber auch ganz angetan. Er lässt sich easy verarbeiten und trägt sich auf der Haut super angenehm. Ich hatte mich ja schon immer gefragt, warum diese Stoffart eigentlich Sommersweat heißt. Jetzt weiß ich es: Weil man sie auch im Sommer ganz angenehm und luftig tragen kann ohne einen Hitzekoller oder Schweißausbrüche zu bekommen.

Das Zuschneiden des Stöffchens fand ich allerdings recht schwierig. Zum einen weil er sich auch nach ausgiebigstem Bügeln nicht so richtig brav und glatt auslegen lassen wollte und zum anderen, weil die Ringel so dicht beieinander liegen, dass ich immer in der Zeile verrutscht bin. Ich habe so viel wie möglich mit dem Rollschneider und meinem großen Quiltlineal geschnitten – so hat es dann doch noch ganz gut geklappt.

Sobald aber alle Teile einmal zugeschnitten waren, lief das Nähen reibungslos. Mit den Anleitungen von Named komme ich wirklich gut klar und der Stoff ließ sich wunderbar vernähen. Ich merke jetzt schon, dass mir viele Arbeitsschnitte – im Vergleich zu meinem ersten Jersey-Longsleeve – viel leichter von der Hand gehen. Ist ja auch kein Wunder, schließlich muss ich jetzt nicht mehr für jeden Schritt ein Youtube Video gucken. 😀

Ein erstes Mal gab es allerdings doch noch: Ich habe das erste Mal mit Bündchen Stoff gearbeitet. Gefällt mir! Einfache Verarbeitung und tolles Ergebnis. Ich glaube, das möchte ich demnächst auch mal bei ein paar T-Shirts an Halsausschnitt und Ärmeln ausprobieren. Mir gefällt, dass die Kleidungsstücke durch das Bündchen so professionell aussehen. Als nächsten Schritt – sozusagen als I-Tüpfelchen – möchte ich dann noch das Absteppen mit der Zwillingsnadel ausprobieren. Aber erst beim nächsten Teil.

So – jetzt zeige ich euch, wie toll sich dieser Ringelpulli in meine Capsule einfügt. Ich kann ihn nämlich, trotz der auffälligen Farbe – mit fast all meinen bisher genähten Kleidungsstücken kombinieren.

Auf den Fotos oben trage ich den Pulli mit der Girlfriday Culotte.

Hier über meiner weißen Cleo.

Und hier mit meinem Jeansrock.

Ich freue mich total, dass dieser Outfit-Kombi-Plan so geklappt hat, wie ich es mir vor mehr als zwei Monaten überlegt habe. Damals habe ich ja nur mit Schnitten, Stoffen und bunten Bildern in meinem Kopf jongliert. Und jetzt ist es so toll zu sehen, dass die Outfits Realität geworden sind und auch wirklich funktionieren. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr das meine Vorfreude auf die Sommer-Garderobe steigert!!

Jetzt gehe ich aber erst einmal beim MeMadeMittwoch stöbern und lasse mich von den Werken der tollen Näh-Mädels inspirieren.

Alles Liebe – Wiebke