Handgemachte Kleidung, Stricken

Auf den Nadeln im August

Ich freue mich total, einen neuen Meilenstein bei meinem Frühlingsjäckchen, dem Caramel Cardigan von Isabell Krämer, erreicht zu haben. Ich habe es nämlich endlich so weit geschafft, dass ich den Körper abketten konnte. Juhuu!

Mir ist absolut klar, dass ich eine echte Strickschnecke bin – allein der Name “Frühlingsjäckchen” spricht ja schon Bände. Angefangen habe ich mit dieser kuscheligen Strickjacke nämlich im Rahmen des Frühlingsjäckchen Knit-Alongs. Das war Ende Februar. Jap – so lange habe ich bis hierhin gebraucht. Und damit bin ich absolut im Reinen, denn ausser an dieser Jacke zu stricken und meinem Vollzeit-Job nachzugehen, habe ich in der Zeit noch eine Ausbildung zur Yoga-Lehrerin absolviert. Bäm! Und da war echt nicht mehr viel Zeit übrig. An Nähen war nicht zu denken. Aber ein paar Reihen stricken am Abend – das ging eigentlich immer.

So hatte ich das Gefühl, wenigstens ein bisschen was mit meinen Händen zu machen und gleichzeitig hat es mir total geholfen, meine Gedanken beisammen zu halten und in dem ganzen Trubel nicht durchzudrehen.

Da ich jetzt mit der Ausbildung fertig bin, möchte ich es mit dem Jäckchen auch werden. Damit es wenigstens als Herbstjäckchen dienen kann. Und da kam mir unser Urlaub natürlich sehr gelegen. Ich habe ein paar sehr genüssliche Netflix-Stricktage auf der Couch verbracht und konnte so gestern den Hauptteil abschliessen.

Heute werde ich mit den Ärmel Nummer 1 starten. Ich habe vom Düsseldorfer Wollfestival ausser wunderschöner Wolle auch ein addi CraSyTrio mitgebracht. Damit werde ich es versuchen. Bin mal gespannt, wie gut ich damit zurecht komme.

Neben dem Jäckchen habe ich in den letzten Wochen zwei Edda Einkaufsnetze gehäkelt. Diese Netze – ob in der gestrickten oder in der gehäkelten Variante – sind in der Strickszene ja gerade der absolute Renner. Und ich kann sehr gut verstehen warum.

Es tut einfach so gut, zwischendurch mal ein einfaches, schnelles Projekt einzuschieben, mit dem man in wenigen Tagen fertig werden kann. Ein schnelles Erfolgserlebnis für Zwischendurch. Und dann auch noch so stylisch und praktisch.

Ich möchte Eddas in allen Farben für mich selber und ich habe das Bedürfnis, Eddas an alle möglichen Menschen zu verschenken. Die bunte Edda habe ich an meine beste Freundin verschenkt. Die schwarze an meine liebe Mama. Als nächstes bekommt Sascha eine Edda in Petrol und Wolle für eine Natur-farbene liegt hier auch schon bereit. Also wie ihr lest -der Edda-Virus hat mich auch infiziert!

So – das war mein aktueller Woll-Bericht. Damit wandere ich jetzt in Marisas Link-Sammlung und schaue mal, was die anderen so “Auf den Nadeln” haben.

Alles Liebe – Wiebke

 

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