Krimskrams

#fünffragenamfünften // Juni

#fünffragenamfünften – das sind monatliche Mini-Interviews mit mir selbst. Die Fragen stammen von Nic – der Autorin des Blogs Luzia Pimpinella. Monat für Monat erzählen alle teilnehmenden Blogger etwas über sich selber. So haben wir die Möglichkeit, uns über teilweise recht ungewöhnliche Details besser kennenzulernen.

Diesen Monat bin ich etwas zu spät dran… ich habe in den letzten Tagen fleissig daran gearbeitet, diesen Blog fit für die DSGVO-Anforderungen zu machen. Da ich das Mini-Interview trotzdem nicht ausfallen lassen wollte, liefere ich meine Juni Fragen jetzt nach.

Juni Edition von #fünffragenamfünften

1. Wenn du emigrieren müsstest (oder wolltest), in welches Land würdest du auswandern ?

Hui – bei so einer Entscheidung muss man natürlich sehr viele Dinge beachten. Mein erster Impuls ist hier, darüber nachzudenken, wo ich gerne mal Urlaub machen würde. Aber ich bin mir absolut im Klaren darüber, dass Länder, die zum Urlaub machen absolut traumhaft wirken, oftmals katastrophale Lebensbedingungen haben. Also noch mal vernünftig nachdenken..

Ich denke, ich würde keine extreme kulturelle Veränderung für mich anstreben – also fällt Indien o.ä. schon mal raus. Und wenn ich solche Länder ausschließe, dann bleiben mir zwei große Auswahlkriterien: Ich würde gerne in einem sehr liberalen Land leben. Daher könnte ich es mir gut vorstellen, in ein skandinavisches Land auszuwandern. Dänemark oder Schweden zum Beispiel. Da ist es wunderschön, ich habe schon mehrere wundervolle Urlaube dort verbracht (siehe Fotos) und auch für Freunde und Verwandte wäre es nicht so weit, um uns besuchen zu kommen.

Wenn ich mal über den großen Teich gucke, dann glaube ich, dass ich mich in den USA oder in Kanada auch wohl fühlen könnte. Ich mag sehr viel an der amerikanischen “Alles ist möglich”- und “Dein individueller Beitrag ist wichtig”-Mentalität. Für kreative Macher ist es – so glaube ich zumindest – dort viel einfacher, eine Kundengruppe zu finden, die groß genug ist, um von seinem Kreativ-Business Leben zu können.

2. Nach welchen Kriterien suchst du einen Film aus und fällt es dir schwer, ihn einfach auszuschalten und nicht zu ende zu gucken, wenn du ihn dann doch nicht so gut findest?

Filmauswahl ist ja eine sehr diffizile Wissenschaft. Da Sascha und ich in der Regel eher nicht auf die Kino-Blockbuster stehen und bis zum nächsten Programm-Kino schon ne Ecke fahren müssen, gehen wir relativ selten ins Kino. Wir gucken aber trotzdem unheimlich gerne Filme – nur eben eher die Sorte von Filmen, die früher in der Videothek im Regal “Der besondere Film” stand. Was auch immer damals damit gemeint war.

Um solche Filme zu finden, haben wir die Tradition, dass wir ein-zwei Mal im Jahr im Internet ein paar “Besten-Listen” durchforsten und uns die Filme – wenn sie uns gefallen – auf unsere Rebuy Merkliste setzen. Wir sind nämlich total oldschool und kaufen noch DVDs, bzw. BluRays. Allerdings immer gebraucht! Wir sind totale Rebuy Fans und kaufen meistens einmal im Jahr einen größeren Schwung DVDs.

Na ja… und wenn wir dann aus den DVDs eine für einen Filmabend auswählen wollen, dann geht das so: Wir gucken uns den Stapel mit noch-nicht-geguckten Filmen an und wählen beide 3-5 Filme aus, auf die wir Lust hätten. Meistens gibt es einen Film, auf den wir beide Lust hätten und den gucken wir dann auch. Es gibt aber auch Filme, die wir seit Jahren noch nicht geguckt haben, weil einer von uns jedes Mal sein Veto einlegt.

Da ich Filmgeschichten oft noch ein paar Tage, Wochen oder Jahre (Ich sag nur Requiem for a dream – den bin ich ewig nicht losgeworden… übel!) mit mir herumtrage, habe ich mit dem Älter werden gelernt, ein wenig darauf zu achten, was ich mir angucke. Es kann mir nämlich passieren, dass ich nach einem Gruselfilm anfange, hinter die Türen zu gucken. Und weil ich darauf überhaupt keine Lust habe, gucke ich keine Gruselfilme mehr. Sascha ist zum Glück auch kein Horrorfilm-Fan, aber er findet manchmal merkwürdige, mich verstörende Filme interessant. Und hier kommen wir zum Thema “Kannst du Filme auch vor dem Ende einfach ausschalten?” Denn meine Antwort darauf ist ganz klar: Ja! Aus Selbstschutz. Wenn ich merke, dass mir ein Film nicht gut tut und ich das Thema nicht in meinem System haben will, dann mache ich aus. Geht aber nicht, wenn ich mit Sascha zusammen einen Film gucke. Versteht mich nicht falsch – ich bin keine totale Mimi. Wirklich nicht! Aber möglicherweise ist es trotzdem schon mal vorgekommen, dass ich ein klitzekleines bisschen sauer auf Sascha geworden bin, weil er zu schwere Filmkost ausgesucht hat.  Möglicherweise…

3. Wann hast du das letzte Mal zusammen mit Anderen gesungen?

Quatsch-Singen mit Sascha in der Küche: Jeden Tag.
Singen mit Anderen, die ich nicht kenne: Im April bei einem Kommunions-Gottesdienst.

4. Was ist dir im Bezug aufs andere Geschlecht ein Rätsel?

Homophobie. Da will ich auch gar nicht mehr zu sagen.

5. Was liegt auf deinem Nachttisch herum?

Ein angeleses Buch: Nachtzug nach Lissabon. Ein Notizheft mit Stift. Mein Kindle, den ich zu Weihnachten bekommen habe und in dem ich noch kein einziges Wort gelesen habe, weil ich dieses Jahr bis jetzt nur Yoga Fachlektüre gelesen habe. Haargummis.

Das war die Juni- Edition von #fünffragenamfünften!

Schaut auf jeden Fall auch bei Nic auf dem Blog vorbei und klickt euch durch die Beiträge der anderen Mitmacher – ich wünsche euch viel Spaß dabei!

Alles Liebe von Wiebke

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