Krimskrams

#fünffragenamfünften // April

#fünffragenamfünften – das sind monatliche Mini-Interviews mit mir selbst. Die Fragen stammen von Nic – der Autorin des Blogs Luzia Pimpinella. Monat für Monat erzählen alle teilnehmenden Blogger etwas über sich selber. So haben wir die Möglichkeit, uns über teilweise recht ungewöhnliche Details besser kennenzulernen.

April Edition von #fünffragenamfünften

1. Mit welchen berühmten Persönlichkeiten würdest du gerne mal eine wilde Party feiern?

Diese Frage ist wirklich wie für mich gemacht, denn wilde Partys finde ich super. Beziehungsweise fand ich immer super. Denn in letzter Zeit – seitdem ich die 30 überschritten habe, seitdem ein Kater schon mal ein ganzes Wochenende lang dauern kann und seitdem alle meine Freunde Eltern geworden sind, kommen die irgendwie überhaupt nicht mehr vor. Und dabei finde ich, es geht nichts über einen ausgewachsenen Exzess von Zeit zu Zeit,  um das ganze über-gesunde Leben mal ein bisschen auszugleichen. Wenn ich mir für einen Party-Exzess als Ersatz für meine Freunde, die dabei ja nicht mehr mitmachen, berühmte Persönlichkeiten aussuchen dürfte, dann müsste ich nicht lange überlegen.

An erster Stelle der Gästeliste stünde Juliette Lewis. Ich verehrte diese Frau einfach. Ich liebe ihre Musik, ihre Energie und den Mut, den sie aufgebracht hat, als sie ihre Hollywood-Karriere für den Rock’n’Roll an den Nagel gehängt hat.
Dann dürfte Josh Homme auf keinen Fall fehlen. Er ist der Sänger und Mastermind meiner Lieblingsband – den Queens of the Stoneage. Für mich ist dieser Mann der personifizierte Exzess, also wird die Party bei seiner Anwesenheit mit Sicherheit ein voller Erfolg. Zwischen den Tanzeinlagen würde ich mich bei einem Glas Rotwein in einer dunklen Ecke unheimlich gerne mal mit Marilyn Manson unterhalten. Ich glaube, dass er ein sehr netter Kerl und eloquenter Gesprächspartner ist, der viel zu erzählen hat. Aus der deutschsprachigen Fraktion würde ich gerne die Jungs von Milky Chance und Marteria einladen, so geht die Party auf jeden Fall bis 5 Uhr morgens. Und damit die Mischung so richtig schillernd-bunt wird, würde ich noch Björk und Lorde einladen. Auch zwei Frauen, deren Kunst ich sehr sehr verehre.

So – das war die Party mit den noch lebenden berühmten Persönlichkeiten.

Wenn ich hier schon total unrealistisch sein darf, dann treibe ich das Spiel noch weiter und erzähle euch noch kurz, wen ich für meine Monsterparty von den Toten auferstehen lassen würde. Das wären nämlich: Jim Morrison, Kurt Cobain, Layne Staley, Scott Weiland und Chris Cornell. Ich glaube Jim würde sich gut mit den Grunge-Jungs verstehen, wir würden viele Zigaretten rauchen und ich hoffe, irgendjemand würde daran denken, eine Gitarre mitzubringen. Hachhhh – das wäre schöööön.

2. Singst du laut im Auto, wenn du allein unterwegs bist?

Ja! Manchmal auch, wenn ich nicht allein unterwegs bin. Ich habe mit meinen Mädels schon mehrstündige Fahrten in den Urlaub komplett durch gesungen. Auch wenn ich die Musik im Alltag eigentlich gar nicht mehr höre, finde ich es geht nichts über die guten alten Songs von den Ärzten. Die kann irgendwie fast jeder auswendig, sie machen total Spaß und es gibt so viele davon, dass man locker damit von Düsseldorf bis Hamburg kommt.

3. Gibt es Sprüche oder Redewendungen, die ihr regelmäßig benutzt? Wenn ja, welche?

Oh Gott – ja. Schrecklich ist das. Ich arbeite als Kundenberaterin in einer Werbeagentur und rede da den ganzen lieben langen Tag Werber-Sprech, wie er im Buche steht. Ich bin so froh darüber, dass meine armen Kreativ-Kollegen keine Strichliste darüber führen, wie oft ich Sätze sage wie “Ich hätte da noch eine klitzekleine Änderung.”, “Kannst du das heute vielleicht noch kurz dazwischen schieben?” oder “Ich will dich nicht stressen, ich wollte nur mal kurz fragen, wie lange du ungefähr noch für den Job brauchst.” Es gibt sogar ein Bullshit-Bingo Spiel mit Werber-Sprech und ich befürchte, ich sage alles, was es darauf abzuhaken gibt. Peinlich, Peinlich.

4. Glaubst du, dass es Menschen mit einer grundsätzlich positiven oder auch grundsätzlich negativen Aura gibt?

Über diese Frage musste ich tatsächlich erst einmal ein wenig nachdenken. Ich möchte sie für die Beantwortung gerne ein wenig auseinander nehmen. Also zuerst einmal glaube ich daran, dass Menschen eine Aura haben. Allein das ist ja nicht so selbstverständlich. Dann glaube ich auch, dass man als Mensch so starke Vibes ausstrahlt, dass andere Menschen es spüren und darauf reagieren. Was ich allerdings nicht glaube ist, dass diese Vibes immer die gleichen sind – also grundsätzlich positiv oder grundsätzlich negativ. Sie ändern sich mit der Stimmung, die die jeweilige Person hat.

Ich kenne Menschen, die – wenn sie schlechte Laune haben – so starke Vibes ausstrahlen, dass ich das Gefühl habe, gegen eine unsichtbare Mauer zu prallen, wenn ich auf sie zugehen möchte. Die gleichen Menschen können aber in einer anderen Gefühlslage auch eine Energie verströmen, in der ich mich absolut wohl fühle.

5. Was machst du meistens um drei Uhr nachmittags?

Mein Nachmittags-Tief im Büro bekämpfen. Die größte Herausforderung dabei ist es, mich von den Gedanken an Schokolade abzulenken.

 

So – das waren die April Mini-Interview Fragen. Ich bin schon total gespannt, was die anderen Mitmacher bei #fünffragenamfünften so antworten und welche verrückten Party-Gästelisten ich entdecken werde.

Alles Liebe – Wiebke

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4 Gedanken zu „#fünffragenamfünften // April“

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