Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // Februar Bericht + Link-Up

Hallo ihr lieben Challenge-Mitstreiterinnen,

wie ist es euch diesen Monat ergangen? Nachdem der Januar dieses Jahr so unfassbar dunkel und trist war, habe ich die vielen Sonnenstunden in den letzten zwei Wochen sehr genossen und dadurch so richtig Lust auf Frühling bekommen. Ich finde ja immer, wenn der Februar geschafft ist, kann man den Frühling schon fast greifen.

Geht euch das auch so? Überlegt ihr schon, was ihr für eure Frühlings-Garderobe nähen werdet? Erzählt es uns! Ich freue mich schon auf eure Februar-Berichte! Das Link-Up findet ihr am Ende dieses Beitrags.

Unser shoppingfreies Jahr – Februar Bericht

Wie ging es mir mit der Challenge und wie schwer ist mir der Shoppingverzicht gefallen?

Auch diesen Monat ist es mir glücklicherweise wieder sehr leicht gefallen, keine Kleidungsstücke zu kaufen. Ich hatte mit meiner Yogalehrer-Ausbildung so viel zu tun, dass ich mich super mit anderen Dingen beschäftigen konnte. Allerdings ist mir etwas aufgefallen, dass ich im kommenden Monat näher im Blick behalten möchte. Denn ich habe im Februar einen Stoff-Impulskauf getätigt. Das sieht mir normalerweise gar nicht ähnlich. Eigentlich kaufe ich erst neue Stoffe, wenn ich mit meinen geplanten Nähprojekten fertig bin. Und dann kaufe ich auch nur Stoffe, die für ein kronkret geplantes neues Projekt benötigt werden. Ich habe zu Hause wirklich kaum Stoffe auf Lager, die nicht schon fest verplant sind und auch innerhalb absehbarer Zeit verarbeitet werden. Und das möchte ich auch auf gar keinen Fall ändern! Ich habe einen Horror vor Stoff-Bergen, die in meinem Nähzimmer darauf warten, verarbeitet zu werden. Das würde mich in den Wahnsinn treiben!

Darum werde ich jetzt genauestens darauf achten, ob Stoffkauf zu einer Art Ersatzbefriedigung für den Verzicht auf Kleidungskauf werden könnte.

Wenn ich meine geplanten Projekte, für die ich den passenden Stoff schon zu Hause habe, sehe und mir dann überlege, wie viel Zeit ich im März zum Nähen haben werde, dann weiß ich, dass ich im März definitiv kein neues Material brauchen werde. Also wird auch nichts gekauft. Punkt.

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Im Februar war ich tatsächlich das erste Mal in diesem Jahr in einem Klamottenladen. Ich habe eine Mitschülerin aus dem Yogateacher-Training in der Mittagspause zum Jeans-Kauf begleitet. Es war eine sehr schöne, individuelle Boutique mit sehr ausgefallenen Teilen kleiner Labels. In Köln gibt es solche Läden ja noch *seufz* Während sie in der Umkleidekabine war, bin ich in dem Geschäft umhergewandert und habe mir die modischen Kleidungsstücke und die tolle Ladendeko angeschaut. Und was soll ich sagen: Ich war völlig entspannt. Ich war mir die ganze Zeit über vollkommen darüber bewusst, dass ich nichts kaufen würde. Und fand es überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil – ich habe mich total frei gefühlt. Frei darin, die Inspiration, die mir diese sorgfältig zusammengestellte Kollektion bietet, aufzusaugen. Und das, ohne diesen fiesen, stressigen Kaufzwang im Nacken sitzen zu haben. Ich war erstaunt darüber, wie gut es sich angefühlt hat. Jetzt weiß ich, dass ich keinen großen Bogen um Kleidungsgeschäfte schlagen muss, sondern auch ohne Kaufabsicht ruhig mal einen Fuß über die Schwelle setzen kann.

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Nein. Wie schon befürchtet, hatte ich im Februar ZERO Zeit zum Nähen. Dafür ist mit dem Frühlingsjäckchen Knit-Along ein neues Strickprojekt bei mir eingezogen.

Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Selbst wenn ich wenig Zeit habe, finde ich immer ein paar Minuten, um zu Stricken. Tatsächlich schaffe ich es, ein bis fünf Reihen in jedem noch so vollen Tagesablauf unterzukriegen. Auch wenn es langsam vorwärts geht – Fortschritt ist Fortschritt. Und selbst wenn ich nur eine Reihe am Tag schaffe, habe ich das gute Gefühl, trotzdem etwas Produktives mit meinen Händen gemacht zu haben. Darum lautet meine Erkenntnis: Wenn es stressig wird, ist Stricken die beste Medizin. Nicht nur, weil es an sich schon sehr meditativ ist. Sondern auch, weil es einem das gute Gefühl gibt, trotz anstrengendem Alltag etwas geschafft zu haben.

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Ab März werden die Pausen zwischen meinen Yogateacher Wochenend-Seminaren etwas größer. Also werde ich hoffentlich wieder etwas mehr Nähzeit haben. Meine Pläne sind seit dem Januar-Bericht unverändert. Ich würde gerne eine rost-orange SoHo Shorts nähen und dazu ein York Top in schwarz-weißem Gingham Stoff.

 

PS:
Ich habe übrigens einen Newsletter für die Aktion ins Leben gerufen. Wenn ihr an das Link-Up erinnert werden möchtet und keine der Inspirations-Beiträge verpassen möchtet, dann meldet euch hier an. Ich verschicke einmal im Monat eine Zusammenfassung über alles, was zum Thema “Shoppingfreies Jahr” hier auf dem Blog passiert ist und packe euch noch ein paar Lese-Empfehlungen aus dem Netz dazu.


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure Februar-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)

 

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1 Teil - 5 Outfits, Handgemachte Kleidung, Shoppingfreies Jahr 2018

1 Teil – 5 Outfits // Bloom Sweater aus altrosa Nicki-Stoff

Im Rahmen meines shoppingfreien Jahres habe ich mir vorgenommen, mich intensiv mit den Kombinations-Möglichkeiten meines Kleiderschrank-Inhalts zu beschäftigen. Zu diesem Zweck habe ich die Serie „1 Teil – 5 Outfits“ ins Leben gerufen. Heute zeige ich euch meinen nagelneuen Kuschel-Sweater.

Schnitt: Bloom Sweater aus der Mai/Juni Ausgabe der La Maison Victor

Stoff: altrosa Nicki-Stoff und Bündchen von Marble Lake über Stoffe.de (der Nicki ist leider ausverkauft)

Zubehör: Reißverschluss über Stoffe.de

Als ich den Schnitt des Pullis letztes Jahr in der La Maison Victor Frühsommer-Ausgabe entdeckt habe, wusste ich direkt, dass ich ihn ausprobieren möchte. Ein schlichtes Basic-Teil, das durch die leicht gecroppte Form und die zwei seitlichen Reißverschlüsse aber einen frischen und modernen Look bekommt. Genau so etwas brauche ich in meinem Kleiderschrank. Zumal ich eh im Bereich Pullover noch ein paar Teile aufstocken kann.

Den perfekten Stoff für den Schnitt habe ich dann letztes Jahr im Herbst gefunden, allerdings mussten sich die beiden noch ganze drei Monate gedulden, bis ich mich ihnen widmen konnte.

Letzten Monat war es dann soweit – ich hatte endlich mal wieder einen freien Näh-Sonntag und konnte mich auf ein neues Projekt stürzen. Genäht war der Pulli sehr schnell und problemlos. Es war das erste Mal, das ich eine Anleitung von La Maison Victor ausprobiert habe und bin damit gut zurecht gekommen. Ich habe schon viel Positives über die Schnitte aus dem Magazin gehört und kann dies jetzt auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Erklärungen sind zwar nicht sooo ausführlich, wie bei vielen Indie-Designern, aber trotzdem ist jeder Schritt so erklärt, dass bestimmt auch absolute Nähanfänger etwas damit anfangen können.

Auch der Stoff lies sich super verarbeiten. Ich habe mit schlimmsten Fussel-Attacken gerechnet, aber nichts dergleichen ist passiert. Im Gegenteil: Weil der Stoff so unheimlich kuschelig ist, war es schon beim Nähen total angenehm und ich habe mich zwischendurch immer wieder beim Stoff-Streicheln erwischt.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden – und dass der Pulli sich vielfältig mit meiner bestehenden Garderobe kombinieren lässt, zeige ich euch jetzt.

Outfit #1: 70ies Chic

Ich mag es, dass dieses Outfit ein bisschen 70er-Vibe hat. So hätte ich doch bestimmt in der Schlange vor dem Studio 54 stehen können, oder? Ob ich dann auch rein gekommen wäre, ist eine andere Frage. *lach*

Outfit #2: Street Style

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Outfit gut als Berliner Street-Style durchgehen würde. Allerdings bin ich keine Berlinerin, also was weiß ich schon… Dieses Outfit werde ich im Frühling aber trotzdem anziehen und damit auf die Straße gehen.

Die hellblaue Culotte ist ein Memade-Teil. Hier findet ihr den Blogpost dazu.

Outfit #3: Rockig angehaucht

So würde ich auf ein Konzert gehen. Wenn es nicht viel zu warm wäre mit einem Pulli. OK – sagen wir, so würde ich auf ein Konzert gehen, bei dem ich weiß, dass ich nicht weit vorne vor der Bühne wie eine Irre herumspringen werde.

Outfit #4: Ein Frühlings-Look

Dieses frühlings-frische Outfit kann ich mir super für eine Kaffee-Verabredung mit Freundinnen oder einen Sonntags-Ausflug im April vorstellen. Haaach – mann hab ich Lust auf Frühling! Ihr auch?

Das weiße Latzkleid ist eine handgemache Cleo. Schaut mal hier.

Outfit #5: Yoga-Style

Wenn es beim Theorie-Teil des nächsten Teacher-Training Wochenendes im Yogastudio mal kalt wird, ziehe ich mir diesen Pulli an und freue mich über meinen kuscheligen Begleiter.

So – das waren meine 5 Outfits für den rosa Nicki-Sweater. Ich habe gemerkt, dass die Farbe sehr dazu einlädt, Frühlings-Outfits zusammenzustellen. Aber das passt ja gerade ganz gut – schließlich steht diese wunderbare, heiß ersehnte Jahreszeit vor der Tür. Ich freue mich schon darauf, diese Outfits zu tragen.


Wenn ihr Lust habt, ein Näh- und Strickmuster-Set von rosa p. zu gewinnen, dann macht unbedingt noch bei meiner Verlosung mit! Ihr habt noch bis morgen abends Zeit, in den Lostopf zu hüpfen! Ich drücke euch die Daumen!


Alles Liebe – Wiebke

Verlinkt bei RUMS.

Handgemachte Kleidung, Stricken

Frühlingsjäckchen Knit-Along // Projektvorstellung

Beim Frühlingsjäckchen Knit-Along ist es nach der Inspirations-Phase jetzt an der Zeit, das Strick-Projekt vorzustellen, für das ich mich entschieden habe. Während andere Mit-Strickerinnen sich letzte Woche noch zwischen mehreren Anleitungen entscheiden mussten, war es für mich ja direkt klar, welches Modell ich stricken möchte.

Der einzige Punkt, in dem ich noch unentschlossen war, war die Farbkombination für die Streifen, die mein frühlingshafter Caramel Cardigan bekommen soll.

Mein Mittagspausen-Besuch im Woll-Geschäft

Auch wenn ich online super gerne nach Wolle stöbere, finde ich es anhand der Fotos im Web immer sehr schwer, die wirkliche Farbe einer Wolle einzuschätzen. Darum bin ich ganz besonders happy darüber, dass ich mit dem Atelyeah ein fantastisches Wollgeschäft ganz in der Nähe habe. So nah sogar, dass ich in meiner Mittagspause mal eben dort vorbei fahren kann. Und genau das habe ich gestern getan.

So konnte ich mir alle Farben in Ruhe ansehen und mal in unterschiedlichen Kombinationen nebeneinander legen. Michaela, die super nette Besitzerin des Atelyeah, hat mir beratend zur Seite gestanden und sogar als Inspiration auch noch ein fertiges Modell des Caramel Cardigans gezeigt.

Und hier seht ihr, für welche Farbkombination ich mich entschieden habe: Die Grundfarbe des Cardis wird weiß und er bekommt dünne Streifen in Orange, Rosa und Grau. Damit das Jäckchen noch luftiger wirkt, vergrößere ich die Weißräume zwischen den Streifen.

Die Maschenprobe habe ich mir gespart und direkt losgelegt. Hier seht ihr meine zarten Anfänge.

So ihr Lieben, jetzt wird fleißig gestrickt, damit ich beim nächsten Treffen des Knit-Alongs auch einen amtlichen Zwischenstand zeigen kann.

Jetzt schaue ich mir auf dem MeMadeMittwoch Blog an, für welche Projekte sich die anderen Mädels entschieden haben.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen: Happy Knitting!


Einen Tipp habe ich noch für euch!
Schaut mal hier vorbei – bis Freitag könnt ihr noch an meiner Verlosung teilnehmen. Anlässlich meines 1-jährigen Blog-Geburtstags verlose ich ein Schnitt- und Strickmuster-Set von rosa p.


Alles Liebe – Wiebke

Krimskrams

Wir feiern Blog-Geburtstag: Drinnen + Draussen wird 1! + Tolle Verlosung für euch (geschlossen)

Heute ist Montag und Fastenzeit noch dazu. Das klingt eigentlich so gar nicht nach Party. Trotzdem verspüre ich den Drang, wild mit Konfetti um mich zu werfen und danach feierlich ein Glas Sekt zum Toast zu heben. Denn heute ist Drinnen + Draussen Blog-Geburtstag! Jippieh!

Designed by Freepik

Heute vor einem Jahr habe ich den ersten Beitrag hier auf Drinnen + Draussen veröffentlicht und zeitgleich mit dem Nähen von eigener Kleidung angefangen. Ich kann kaum glauben, dass das ein Jahr her sein soll. Dieses erste Blog-Jahr fühlt sich im Rückblick gleichzeitig kurz und lang an.

Auf der einen Seite kommt es mir so vor, als ob ich schon viiiieeel länger an meiner eigenen Garderobe schneidere. Wahrscheinlich, weil ich so unheimlich viel Neues gelernt habe und weil ich wirklich produktiv war.

Gleichzeitig kommt es mir so vor, als ob mein erster Beitrag erst gestern online gegangen wäre. Denn wenn man sich mit Herzens-Dingen beschäftigt, vergeht die Zeit wie im Flug.

Da mein Jahresrückblick noch nicht allzu lange her ist, möchte ich an dieser Stelle nicht erneut mein ganzes Blogjahr Revue passieren lassen. Vielmehr möchte ich euch erzählen, wie ich mich fühle, seitdem ich diesen Blog gestartet habe. Dazu schreibe ich euch einen Text ab, den ich gegen Ende Dezember in meinen Tagebuch-Kalender geschrieben habe.

Etwas, das ich in 2017 erreicht habe, ist mir ganz wichtig. Und zwar weil ich es fast nicht bemerkt hätte. Darum bin ich froh, dass ich in einer Selbstreflektion den Gedanken hatte und mir auf einmal sonnenklar wurde, dass ich in 2017 etwas großartiges für mich erreicht habe.

Ein Ziel, nach dem ich mich schon lange gesehnt habe, denn es stellt auf eine gewisse Weise das Ende meiner kreativen Suche dar. Ich habe durch das Nähen und Stricken meiner eigenen Kleidung einen Kanal gefunden, um endlich all meine kreativen Energien sinnvoll zu bündeln und einzusetzen.

Früher habe ich mich trotz meiner Begeisterung für alles Kreative oft frustriert, haltlos und unproduktiv gefühlt, weil ich nichts sinnvolles mit mir anzufangen wusste. Das ist jetzt vorbei.

Ich liebe es, meine eigene Kleidung herzustellen. Es umfasst mehrere Handwerks-Disziplinen. Es erfordert handwerkliches Geschick. Und es ist höchst kreativ.

Ich fühle mich angekommen, produktiv und ausgeglichen. Es macht mich glücklich und zufrieden und ich habe auch das Gefühl, dass es zu meiner Selbstfürsorge beiträgt, schöne Dinge (nur) für mich zu machen.

Durch das Bloggen kann ich meine Werke zeigen, mich mit gleichgesinnten, inspirierenden Frauen vernetzen, und selber Buch halten über meine Werke – das mach mir zusätzlich Spaß.

Diese Erkenntnis möchte ich festhalten und mit in das nächste Jahr nehmen.

Passend dazu habe ich für das Jahr 2018 mein One little Word gewählt: Beständigkeit.

Für mich hat es viele Facetten, die ich in meinem Leben gerade gut gebrauchen kann. Für mein kreatives Leben bedeutet es: Richtig gut in etwas werden und tief einzutauchen, anstatt – wie früher – von einer Beschäftigung zur nächsten zu hüpfen und alles nur mal kurz auszuprobieren.

In diesem Sinne soll es in 2018 genau so handwerklich-kreativ weitergehen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit euch zu werkeln, meine Garderobe um einige handgemachte Lieblingsstücke zu erweitern und den Klamottenläden den Rücken zu kehren!

Entworfen durch Freepik

Und als kleine Überraschung habe ich noch eine Verlosung für euch!

Ich liebe, liebe, liebe den Stil von Rike – auch bekannt als Bloggerin und Schnittmuster-Designerin rosa p. Wenn ich mir ihre Kleid-Strickjacken Outfits ansehe, habe ich immer das Gefühl, dass man eigentlich gar keine anderen Kleidungsstücke braucht, um gut angezogen zu sein.

Besonders angetan haben es mir das Kleid #2 und die Jacke mit Zopfmuster. Für mich sehen diese Kombis einfach umwerfend und richtig cool aus!

Darum verlose ich genau diese beiden Garderoben-Superhelden einmal als Set an eine glückliche Gewinnerin!

Was ihr tun müsst, um an der Verlosung teilzunehmen? Ganz einfach: Lasst mir einfach einen Kommentar da und schreibt mir, in welchen Stoff/Farb Kombinationen ihr euch dieses Set gut vorstellen könntet. Am Freitag Abend ziehe ich dann per Los die Gewinnerin.


Edit: Die Verlosung ist jetzt abgeschlossen. Die glückliche Gewinnerin wurde per Mail benachrichtigt. Ich danke euch allen für eure Glückwünsche und die rege Teilnahme!


Ich hoffe, ihr freut euch über diese Aktion – ich drücke euch allen die Daumen!

Jetzt stoße ich virtuell mit jeder einzelnen von euch an. Auf das nächste kreative Blog-Jahr!

Danke dafür, dass das Bloggen und Werkeln gemeinsam mit euch so viel Spaß macht!

Alles Liebe – Wiebke

 

 

Handgemachte Kleidung, Stricken

Frühlingsjäckchen Knit-Along 2018 // Inspiration

Eigentlich habe ich in den nächsten Monaten überhaupt keine Zeit. Eigentlich stricke ich noch an meinem Sous Sous Sweater. Eigentlich hatte ich als nächstes Strickprojekt etwas ganz anderes geplant. Aber dann habe ich den Aufruf von Sylvia und Malou zum Frühlingsjäckchen Knit-Along gelesen und war Feuer und Flamme.

Die Aktion habe ich schon in den letzten Jahren auf so vielen Blogs verfolgt und war immer total begeistert von den tollen Cardigans, die dabei entstanden sind. Und auch dieses mal habe ich mich voller Neugier durch die ganzen Artikel zu den Strickplänen geklickt.

Das einzige, was ich dabei denken konnte war: Oh ist das toll! Ich möchte dieses Jahr unbedingt auch mit machen!

Einen neuen Cardigan könnte ich in der Tat gut gebrauchen. Und alles, was den Frühling ein bisschen näher bringt und mir die Wartezeit versüßt ist ebenfalls sehr willkommen. Also springe ich jetzt mit ins Boot!

Hier der Zeitplan für den Frühlingsjäckchen Knit-Along

11.02. 2018 – Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne 
18.02.2018  – Projektvorstellung: Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen 
04.03.2018  – Erster Zwischenstand – Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten und Lösungen 
18.03.2018  – Zweiter Zwischenstand – Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse 
01.04.2018  – Finale: Große Modenschau der fertigen Jäckchen bei hoffentlich wunderbarem Frühlingswetter am Ostersonntag 
06.05.2018 – Finale der Herzen: Für alle diejenigen, denen beim Anblick der vorigen Termine jetzt schon der Schweiß ausbricht. Keine wird mit einem halbfertigen Jäckchen zurückgelassen.

Ich bin mir jetzt schon sehr sicher, dass ich eine Kandidatin für das Finale der Herzen werde.

Die Anleitung

Jetzt zu meinen Überlegungen. Was die Anleitung angeht, bin ich bereits festgelegt. Ich habe gestern ein wenig in meinen Ravelry Favoriten gestöbert und mich relativ schnell für den Caramel Cardigan von Isabell Kraemer entschieden.

Credit: Isabell Kraemer
Credit: Isabell Kraemer

Meine Entscheidung hatte vor allem den Grund, dass ich Lust auf eine Anleitung ohne große Muster-Zählerei hatte. Der Pulli, an dem ich gerade stricke, erfordert viel Konzentration, daher kann ich ein “Entspannungs-Projekt” im Moment gut gebrauchen. Dass die Anleitung kostenlos ist und es bei Ravelry schon viele tolle Design-Beispiele zu bestaunen gibt, hat mir die Entscheidung für den Caramel zusätzlich leicht gemacht.

Was mir die Design-Beispiele allerdings ganz und gar nicht leicht gemacht haben, ist die Entscheidung für eine Farb-Kombination.

Das Material

Da ich keine großen Woll-Vorräte besitze, die sich zum Kleidung-Stricken eignen (nur Berge von quietschbunter Baumwoll-Häkelwolle), muss ich auf jeden Fall Material shoppen. Ich liebäugele mit dieser Wolle von De Rerum Natura.

Die Hauptfarbe soll auf jeden Fall weiß werden. Nur bei den Streifen bin ich mir noch nicht so sicher. Ich glaube, ich möchte die Streifen etwas dünner machen und mehrere Farben nutzen. Ich denke an Grau, Puderrosa, Flieder und Orange im Wechsel.  Ich habe Lust auf ein hell und zart wirkendes Frühlingsjäckchen, das aber trotzdem etwas Farbe mit bringt. Ich glaube aber, dass ich mir das in den nächsten Tagen noch einmal genau aufmalen muss, damit es nicht zu wild wird. Vielleicht fällt dann doch noch eine Farbe raus.

So viel zu meiner Inspiration für den Knit-Along. Ich hoffe, dass ich mich am Wochenende auf eine finale Farbkombi festlegen und dann Anfang kommender Woche das Material besorgen kann.

So viel erst einmal von mir – jetzt lasse ich mich noch von den anderen FJKA Mädels weiter inspirieren.

Alles Liebe – Wiebke

 

Krimskrams

#fünffragenamfünften // Februar (mit Verspätung)

Über Selmins Beitrag bin ich auf diese tolle Aktion von Luzia Pimpinella aufmerksam geworden. Und weil ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe, mich noch mehr mit anderen Bloggern zu vernetzen, nehme ich total gerne teil. Wenn auch mit Verspätung.

#fünffragenamfünften – das sind monatliche Mini-Interviews mit mir selbst. Die Fragen stammen von Nic – der Autorin des Blogs Luzia Pimpinella. Monat für Monat erzählen alle teilnehmenden Blogger etwas über sich selber. So haben wir die Möglichkeit, uns über teilweise recht ungewöhnliche Details besser kennenzulernen. Das mag ich sehr.  Denn meistens geben diese kleinen Puzzlestücke doch viel mehr Einblick in eine Persönlichkeit, als die auffälligsten Eigenschaften.

Jetzt geht es los mit der Februar Edition von #fünffragenamfünften

1. Bist du morgens nach dem Aufwachen gleich richtig munter?

Das kommt sehr darauf an, wie viel ich geschlafen habe. Denn ich brauche als Minimum meine sieben Stunden Schlaf. Besser noch acht. Wenn ich also genug geschlafen habe, dann bin ich ein absoluter Morgen-Mensch. Ich LIEBE Morgende. Meistens bin ich schon direkt nach dem Aufstehen gut drauf und unterhalte mich auch gerne. Wenn ich am Wochenende Zeit habe, dann bin ich auch gerne morgens schon sportlich und gehe eine Runde joggen. Ich finde, es ist ein absolut großartiges Gefühl, nach einer Jogging-Runde frisch geduscht am Frühstückstisch zu sitzen und den Samstag noch vor sich zu haben.

Für mich ist es absolut so, dass der Morgen bestimmt, wie schwungvoll oder träge mein restlicher Tag abläuft. Wenn Sascha und ich an einem Sonntag mal ganz langsam und gemütlich in den Tag starten und beim Frühstück noch ein paar Folgen unserer Lieblings-Serie gucken, dann ist es meistens so, dass ich den ganzen Tag nicht vernünftig in die Gänge komme. Darum bin ich meistens lieber schon morgens aktiv – so habe ich mehr von meinem Tag.

2. Würdest du gern in die Zukunft blicken können?

Nö. Ganz klare Antwort. Als Yogi übe ich mich ja darin, im “Hier und Jetzt” zu leben. Und das bedeutet eben nicht nur, das loszulassen, was schon geschehen ist. Sondern genau so, keine Erwartungen an die Zukunft zu hegen. Mit der Einstellung, alles entspannt auf mich zukommen zu lassen, bin ich bisher immer recht gut gefahren. Und das heißt nicht, dass ich nichts plane. Im Gegenteil: Ich liebe es, Pläne zu schmieden. Aber wenn die Pläne einmal stehen und ich alles getan habe was in meiner Möglichkeit steht um etwas vorzubereiten, dann lasse ich los. Dann übe ich mich in Vertrauen und gehe immer vom Besten aus.

Und falls in der Zukunft auf mich oder Menschen die mir nahe stehen etwas wartet, das nicht erfreulich ist, dann möchte ich es jetzt noch nicht wissen. Denn dann könnte ich die schönen Momente, die ich jetzt erlebe, nicht bewusst geniessen. Auch wieder so ein Aspekt des yogischen Spruches “Be here right now.”. Ich finde, da ist was dran.

3. Bist du gern allein?

Ja, sehr. Nach der Trennung von meinem ersten langjährigen Freund, als ich das erste Mal alleine in einer Wohnung lebte, habe ich das Alleinsein lieben gelernt. Ich fühle mich eigentlich nie einsam, wenn ich allein bin. Ich glaube aber, dass dieses Empfinden stark abhängig davon ist, mit wie vielen Menschen man generell umgeben ist. Bei mir ist es so, dass ich unter der Woche in der Agentur täglich von vielen Menschen umgeben bin und auch viel sprechen muss. Ich gehe zwei bis drei mal pro Woche ins Yogastudio. Ich habe liebe Freundinnen, mit denen ich mich oft und gerne verabrede. Und seit mittlerweile 6 Jahren lebe ich mit Sascha zusammen.

Dass ich einen ganzen Tag für mich alleine habe, kommt im Moment eher selten vor. Aber wenn ich einen Wiebke-Tag habe, dann zelebriere ich ihn wie ein Date mit mir selbst. Dann mache ich alles genau so wie ich es möchte. Ohne mich abstimmen zu müssen oder Kompromisse einzugehen. Ich koche für mich selber, höre meine Lieblingsmusik und unternehme auch gerne etwas alleine. Ich war allerdings noch nie alleine im Restaurant. Oder alleine im Urlaub. Aber das möchte ich irgendwann auch mal ausprobieren.

4. Traust du dich, als Erste auf die Tanzfläche zu gehen?

Mein 16-jähriges Ich würde diese Frage ganz klar mit JA! beantworten. Ich war ein absolutes Wild-Child und wenn unsere Lieblings-Songs kamen, dann hat meine beste Freundin und mich wirklich nichts davon abgehalten, die Tanzfläche zu stürmen. Auch nicht, dass wir die ersten sind.

Heute ist das anders. Zum einen gehe ich nicht mehr so oft tanzen. Zum anderen bin ich ein echter Musik-Nerd und dass irgendwo ein Song gespielt wird, der mich so begeistert, dass ich als erste die Tanzfläche betrete, ist richtig, richtig unwahrscheinlich. Aber WENN es so wäre, dann wäre ich dem DJ mit Sicherheit so dermaßen dankbar, dass ich alleine aus dem Grund schon das Parkett stürmen würde.

5. Was war bisher die spontanste Aktion deines Lebens?

Meinen Sommer-Urlaub im 2. Lehrjahr wollte ich eigentlich zu Hause verbringen. Ich hatte vor, mit den Schwestern meines damaligen Freundes am Badesee rumzuhängen und nochmal so zu tun, als ob ich Sommerferien hätte. Aber dann klingelte es an der Tür und meine besten Freundinnen standen vor der Tür. Die beiden hatten Semesterferien und wollten eigentlich von Düsseldorf aus Last Minute in die Sonne fliegen. Da sie aber kein gutes Angebot gefunden haben, brauchten sie einen anderen Plan. Um zu sehen, wo in Europa gerade gutes Wetter angesagt ist, reichte ein Blick in die Zeitung: Kroatien. Und bei der Überlegung, wie sie jetzt nach Kroatien kommen sollten, kam ich ins Spiel. Denn ich hatte ein Auto mit einem halbwegs großen Kofferraum. So kam es, dass die beiden Vormittags bei meinen Eltern an der Tür klingelten, um mich zu dem Spontan-Trip zu überreden und wir am frühen Abend mit Zelt, Schlafsack und mehreren Dosen Red Bull im Gepäck in Richtung Kroatien losgefahren sind. Mit meinem alten Opa-Opel-Kadett ohne Navi, ohne Klimaanlage, ohne Servo-Lenkung – ohne alles – war es es eine Höllen-Fahrt. Aber wir sind heil angekommen und hatten einen wunderbaren Mädels-Urlaub.

 

So – das waren auch schon die ersten #fünffragenamfünften. Jetzt gehe ich bei den anderen Mädels stöbern.

Alles Liebe – Wiebke