Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr 2018 // Januar Bericht + Link-Up

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Hallo ihr lieben Challenge-Mitstreiterinnen,

ich hoffe, es geht euch gut. Hattet ihr einen tollen Start in das neue Jahr und seid euren guten Vorsätzen bis jetzt treu geblieben? Ist es nicht unglaublich, dass der erste Monat des Jahres schon wieder vorbei ist? Für mich ist die Zeit geflogen!

Ich bin so gespannt, wie der erste Monat bei euch gelaufen ist und freue mich schon darauf, eure Berichte zu lesen. Aber zuerst erzähle ich euch von meinem shoppingfreien Januar.

Shoppingfrei im Januar – Mein Bericht

Wie ging es mir mit der Challenge und wie schwer ist mir der Shoppingverzicht gefallen?

Nachdem ich meinen Vorsatz ja fast am ersten Tag des Jahres schon wieder vergessen und damit um ein Haar gebrochen hätte, habe ich diese Mitmach-Aktion gestartet. Seitdem ist mir der Shoppingverzicht leicht gefallen. Ich glaube, das liegt hauptsächlich an zwei Punkten.
Erstens habe ich mich durch den Start der Mitmach-Aktion sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ich möchte ja ein guter Gastgeber für die Aktion sein. Darum habe ich mir viele Post-Ideen und inspirierende Inhalte für das ganze Jahr ausgedacht, um uns alle bei Laune und motiviert zu halten. Ich habe mit anderen Bloggern gesprochen, die bereits ein shoppingfreies Jahr hinter sich haben und ich habe viel dazu gelesen. So war die Challenge stets präsent und ich konnte sie nicht im Alltagstrubel vergessen.
Zweitens bin ich total geflasht davon, wie häufig das Thema in den Sozialen Medien momentan auftaucht. Lisa von mein feenstaub hat ja auch eine ähnliche Aktion gestartet und bei Instagram begegnet mir jeden Tag mehrfach der Hashtag #2018DIYdontbuy. Das macht mich sehr happy und ich bin jetzt schon stolz, ein Teil der Bewegung zu sein.

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Während der Intensivwoche meiner Yogalehrer-Ausbildung bin ich in Versuchung gekommen, mir in der studio-eigenen Boutique ein Yogashirt mit dem Label des Studios zu kaufen. Ich fand, dass es ein schönes Andenken an diese besondere und aufregende Zeit wäre. Aber ich bin standhaft geblieben. Stattdessen habe ich mir einfach ein anderes Andenken ausgesucht – es ist ein Notizbuch von einer kleinen Kölner Manufaktur geworden. In diesem Buch möchte ich meine ersten selbst zusammengestellten Yoga-Klassen notieren. Und jetzt finde ich, dass es sogar ein viel besseres Andenken ist als ein Shirt.

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Ich habe einen neuen rosafarbenen Nicki Sweater nach einem Schnitt aus der La Maison Victor fast fertig genäht. Es fehlt nur noch ein Deko-Zipper und die Ärmelbündchen. Im Februar stelle ich ihn euch hier auf dem Blog vor.

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Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Dass ich in meinem eigenen Kleiderschrank shoppen gehen kann! Die Erkenntnis überkam mich, während ich das Video meines Fashion Mood-Books für euch gedreht habe. Gebastelt habe ich das Buch ja schon vor zwei Jahren und hatte es zwischenzeitlich ein paar Monate nicht in der Hand. Bei der Durchsicht der Outfit-Fotos ist mir aufgefallen, dass ich einige der Outfits sehr ähnlich mit Kleidungsstücken aus meinem eigenen Schrank nachbauen kann. Das war mir tatsächlich vorher noch nicht so bewusst. Darum möchte ich mir diese Erkenntnis merken: Wenn ich ein inspirierendes Outfit sehe, denke ich zuerst darüber nach, ob ich es nicht vielleicht schon in meinem eigenen Kleiderschrank finden kann.

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Ich habe im Dezember – als ich eigentlich nur mal schnell orangefarbenes Garn für meine Butterick Tunika kaufen wollte – aus Versehen einen ganzen Stapel neuen Stoff in Grau- und Orange-Tönen gekauft. Die Farben haben es mir im Moment total angetan.

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Mit dabei ist ein wunderbarer rost-oranger Cordstoff. Den würde ich gerne in eine SoHo Shorts verwandeln. Und dazu ein York-Top aus s/w-Gingham Stoff. Dieses Outfit kann ich schon ganz wunderbar vor meinem inneren Auge sehen. Ich weiß nicht, ob ich genug Nähzeit haben werde – zwei Wochenenden sind im Februar schon mit Seminaren im Rahmen der Yogalehrer-Ausbildung belegt – aber ich werde einfach versuchen, in kleineren Zeitfenstern Schritt für Schritt voran zu kommen.

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PS:
Ich habe übrigens einen Newsletter für die Aktion ins Leben gerufen. Wenn ihr an das Link-Up erinnert werden möchtet und keine der Inspirations-Beiträge verpassen möchtet, dann meldet euch hier an. Ich verschicke einmal im Monat eine Zusammenfassung über alles, was zum Thema “Shoppingfreies Jahr” hier auf dem Blog passiert ist und packe euch noch ein paar Lese-Empfehlungen aus dem Netz dazu.


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure Januar-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)
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Handgemachte Kleidung

Eine Butterick Tunika aus feinstem Merchant & Mills Stoff

Dass ich in den Genuss gekommen bin diese Butterick Tunika zu nähen, liegt einzig und allein an Svenjas genialer Idee, einen kleinen, privaten Schnittmuster-Tausch zu veranstalten.
Sonst hätte ich von der Existenz dieses tollen Schnittes nämlich überhaupt keine Ahnung gehabt. An dieser Stelle einen fetten Dankeschön-Schmatzer an Svenja!

Was mir aber sofort klar war, als ich das Schnittmuster zum ersten mal gesehen habe: DAS will ich nähen! Direkt! Und dafür bestelle ich mir diesen tollen Merchant & Mills Stoff, den ich letztens online schon bewundert habe.
Gedacht, getan.

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Schnittmuster: Butterick B6168

Stoff: Merchant & Mills Ikat Baumwoll Stoff – Tomato Spot

Ich habe den Stoff direkt über den Shop von Merchant & Mills bestellt und war super beeindruckt davon, wie schnell die Lieferung kam. Und dann war die Verpackung so hübsch und passend, dass allein das Auspacken ein richtiges Erlebnis war. Von dem Stoff selber bin ich absolut begeistert. Er ist ganz leicht und weich. Die Farbe ist wirklich genau so, wie ich es mir gewünscht habe: ein richtig sattes Rost-Orange. Und ich liebe diese traditionell handgestempelten, indischen Muster einfach so so sehr! Ich glaube, das wird nicht das letzte mal gewesen sein, dass ich mit Merchant & Mills Stoffen nähe.

Das einzige, was man beim Kauf beachten sollte ist, dass der Stoff nicht so breit liegt wie gewohnt. Also im Zweifelsfall lieber nicht zu knapp bestellen.

Das Nähen dieses Schnittes war eine kleine Herausforderung für mich. Es gab einige Techniken, die ich vorher noch nie ausprobiert habe – allen voran: Rüschen kräuseln, bzw. Einreihen. Ich habe vorher noch nie ein Kleidungsstück genäht, bei dem das nötig war. Aber es hat alles super gut geklappt. Ich glaube, diese Tunika ist das aufwändigste von allen Kleidungsstücken, die ich bisher genäht habe. So eine Tunika aus Webstoff mit ein paar Details ist tatsächlich noch mal eine andere Hausnummer, als ein einfaches Jersey T-Shirt. Aber die Erklärung, die dem Schnitt beiliegt, hat für mich absolut ausgereicht, so dass ich gut zurecht gekommen bin.

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Mit dem Ergebnis bin ich super happy. Der nahtverdeckte Reißverschluss wirft am Rücken zwar ein paar Falten, aber das stört mich nicht. Mit der Übung bekomme ich das bestimmt jedes mal ein bisschen besser hin. Außerdem habe ich mir gestern einen Spezial-Nähfuß für meine Pfaff gekauft, so dass es in Zukunft noch einfacher werden sollte.

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Getragen habe ich die Tunika an Silvester zum ersten mal und ich habe ich richtig gut darin gefühlt. Ich denke, dass ich für den Sommer auch noch eine Kleid-Version dieses Schnittes nähen möchte. Vielleicht dann aus einem blauen Merchant & Mills Stoff.

So – das war es heute von mir.

Ich wünsche euch einen tollen Tag!
Alles Liebe – Wiebke

PS: Nicht vergessen: Morgen geht das Link-Up für die Januar-Berichte unseres shoppingfreien Jahres online! Ich freue mich auf eure Beiträge!

Verlinkt bei: Creadienstag, Handmade on Tuesday, Dienstagsdinge

Bloggertalk, Shoppingfreies Jahr 2018

Shoppingfreies Jahr 2018 // Blogger-Talk mit Fredi von Seemannsgarn handmade

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Damit wir während unseres shoppingfreien Jahres immer mit frischem Input und Inspiration versorgt sind, habe ich einige Nähbloggerinnen auf den Blog eingeladen und zum Interview gebeten.

Den Anfang macht heute die liebe Fredi – ich bin sicher, ihr kennt sie und ihren Blog Seemannsgarn handmade. Unterhalten haben wir uns unter anderem über das spannende Thema Nähplanung und Stilfindung. Aber lest selbst…


Wie lange nähst du schon Kleidung für dich selber und wie bist du zum Nähen gekommen?1-e1516710236907.jpg

Ich nähe jetzt seit fast vier Jahren Kleidung. Mein erstes Kleid habe ich im August 2014 genäht und stolz auf meinem Blog gezeigt – seitdem sind viele Kleidungsstücke dazu gekommen. Bevor ich mich an Kleidung gewagt habe, habe ich kleine Täschchen genäht. Ich habe damals die Nähmaschine meiner Mama entdeckt und einfach angefangen. Seitdem geht’s nicht mehr ohne!

Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Welche Kleidungsstücke dürfen in deinem Kleiderschrank auf keinen Fall fehlen und mit welchen (eventuell gerade angesagten) Teilen oder Schnitten wirst du nicht warm?

Meinen momentanen Stil würde ich als schlicht beschreiben, was sowohl Farben als auch Schnitte betrifft – ich nähe weniger mit auffallenden Mustern und wenn, dann in gedeckten Farben. Und irgendwie ist mein Stil auch praktisch in möglichst stilvoller Art und Weise. Niemals fehlen dürfen Jacken. Ich bin absoluter Jacken-Junkie und nähe sie auch mit am liebsten. Jacken kann man einfach am besten und vielfältigsten kombinieren. Was ich dagegen überhaupt nicht verstehe sind Cut-Outs z.B. an Ärmeln. Der Trend geht absolut an mir vorbei.

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Hast du das Gefühl, dass du durch das Nähen eigener Kleidungsstücke deinem eigenen Stil näher gekommen bist? In wieweit hängt Nähen für dich mit dem Thema Stilfindung zusammen?

Ich würde behaupten, dass ich durch das Nähen am Anfang erstmal einen Schritt zurück gemacht habe, was Stilfindung angeht. Bei mir ging das anfangs nicht wirklich Hand in Hand. Ich habe mit bunten, verspielten Stoffe angefangen, weil diese Stoffe zu der Zeit einfach ‚in‘ waren in der Nähwelt. Erst seit etwa 1 1/1 Jahren beschäftige ich mich mehr mit dem, was mir auch im Alltag gut gefällt und nicht nur, weil ein Stoff auf dem Nähtisch hübsch aussieht. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass es mir deutlich leichter fallen würde, ‚meinen‘ Stil zu finden, wenn ich ausschließlich Kleidung kaufen würde. Man erspart sich Fehlkäufe bei Schnittmustern, weil man etwas einfach anprobiert und entscheidet, dass es zum eigenen Stil passt oder nicht. Bei genähter Kleidung ist da immer der Schritt dazwischen, bei dem etwas schief gehen kann und das Resultat eben doch nicht zum Stil passt. Und trotzdem hat mir das Nähen geholfen, einfach bewusster mit dem Thema Stil umzugehen und mir meine Gedanken dazu zu machen.

Wie hat sich die Auswahl deiner Nähprojekte in den letzten Jahren entwickelt? Hat sich in deiner Herangehensweise an ein neues Projekt seit deinen Näh-Anfängen bis heute etwas verändert? Warst du früher impulsiver? Inwieweit hilft dir deine Näherfahrung, heute Schnitte und Stoffe direkt besser einschätzen zu können?

Die größte Veränderung beim Planen ist für mich wohl die gewesen, dass ich heute mehr die Kombinierbarkeit meiner Kleidung anstrebe. Früher habe ich ein Shirt genäht, weil ich einen coolen Stoff hatte und Lust, diesen zu vernähen. Heute frage ich mich vorher: Passt das zu den anderen Stücken in meinem Kleiderschrank? Womit kann ich es kombinieren? Werde ich es wirklich gerne anziehen?

Was Stoffe und Materialien angeht, habe ich in den letzten Jahren sehr viel gelernt. Es gibt nicht nur Jersey und Sweat – das war eine große Einsicht! Es gibt tolle Stoffe, die dem Stil, den ich verwirklichen will, so viel besser entsprechen. Aber da gibt es auch gerade eine ‚Neuorientierung‘ bei den bekannten Stoffhändlern. Auch bei Schnittmustern würde ich mich so einschätzen, dass ich selten einen richtigen Schnitt-Fehlkauf lande. Manchmal liegt es aber auch einfach an der Konzeption des Schnittes, dass man damit nicht warm wird.

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Auf deinem Blog zeigst du häufiger Einblicke in deine Nähplanung und dein Näh-BuJo. Erzähle uns doch einmal, was es mit einem BuJo auf sich hat und wie du es für deine Nähplanung nutzt.

Ich habe vor einem Jahr das Bullet Journaling für mich entdeckt. Es geht darum, ein leeres Notizbuch zu nutzen, um seine Termine, Finanzen, Ideen, Projekte etc. zu planen. Klingt nicht spannend, aber ich kann mich dabei so kreativ ausleben und alles so gestalten, wie es für meine Bedürfnisse am besten passt. Dass das auch praktisch als Nähplaner ist, habe ich dann schnell festgestellt. Ich zeichne z.B. Outfitideen oder Projekte und mache Notizen.

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Inwieweit hilft dir deine Planung dabei, dass deine handgemachte Garderobe in sich stimmig und gut kombinierbar ist?

Ich würde sagen, dass ich da noch ganz am Anfang stehe. Es reicht ja nicht, dass ich mir für zukünftige Projekte überlege, wie ich sie kombiniere, sondern der Schrank ist ja schon voll mit genähten Sachen. Die versuche ich mir momentan wieder mehr ins Gedächtnis zu rufen und mit Mix & Match-Outfits zu zeigen, wie ich sie zusammen anziehen kann. Was mir aber auch sehr hilft bei der Planung, ist die Besinnung auf Farben und Schnitte, von denen ich weiß, dass ich sie gerne trage. Ich mag gedeckte Farben, grau und blau oder schwarz, weitere Oberteile und enge Hosen oder Röcke. Dass ich ein rosanes Maxikleid eher nicht tragen würde, ist da klar und da kann es einen noch so schönen Stoff oder Schnitt zu geben. Ich reflektiere aber auch viel, z.B. habe ich festgestellt, dass meine weit geschnittene Mom Jeans noch nicht so viele kombinierbare Oberteile findet, da ich zu weiten Hosen lieber enge Oberteile trage. Da ich aber bisher meist weite Oberteile genäht habe, fehlen Sachen zur Mom Jeans. Damit ergibt sich dann beispielsweise auch ein neues Projekt.

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Wenn eine Leserin durch dein Interview inspiriert wurde und ein eigenes Näh-BuJo starten möchte – was empfiehlst du für den Start? Wie fängt man am besten mit einem BuJo an?

Ich denke, da hilft nur: Ausprobieren. Man braucht nur ein paar Stifte und los geht’s. Alle Ideen können einfach als To-Sew-Liste notiert werden oder als Projekt erstmal gezeichnet werden. Wer zeichnen nicht so mag, kann auch Fotos aus Zeitschriften zur Inspiration aufkleben oder die Modellzeichnungen von Schnittmustern ausdrucken und anmalen. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass man einfach anfangen sollte und mit seinem Bujo ‚mitwächst‘. 😉

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Und jetzt zu deinen Plänen: Hast du dir für 2018 etwas Besonderes vorgenommen? Gibt es spannende Projekte oder Aktionen, von denen du erzählen möchtest?

Für 2018 sollen ein paar Dinge von meiner ‚Ich-wollte-jetzt-schon-so-lange-Liste‘ abgehakt werden. Das könnte eventuell etwas mit neuem Blog-Design und Online-Shop zu tun haben… 😉 Ansonsten lasse ich mich gerne vom Jahr inspirieren, ich werde sicher weiter das Thema Planung und Kombination verfolgen und dazu hoffentlich auch für die Leser spannende Beiträge schreiben.

Außerdem mache ich dieses Jahr bei der Challenge #2018makenine mit. Es geht dabei darum, sich 9 Projekte für das Jahr rauszusuchen, die man gerne umsetzen möchte. Es geht nicht darum, dass man sie nähen muss oder nur diese 9 nähen darf, sondern einfach, sich ein paar Gedanken zu machen. Ich finde es sehr spannend, damit meine Prioritäten für dieses Jahr zu setzen. Vielleicht werden auch noch Schnittmuster getauscht oder Projekte ersetzt, aber ich habe jetzt schon mal ein Bild davon, welche Kleidungsstücke mir für dieses Jahr wichtig sind. Daher ist es eine tolle Challenge für mich. 🙂

Alle Fotos von Frederike Matthäus // Seemannsgarn handmade

So ihr Lieben – ich hoffe, das Interview hat euch gefallen und ihr konntet das ein oder andere daraus mitnehmen.

Einen Tipp habe ich noch für euch: Fredi hat als Freebie für ihre Blogleser einen Nähplaner zum Download und Ausdrucken gestaltet. Wenn ihr für eure Nähplanung noch auf der Suche nach dem richtigen Tool seid, dann schaut doch mal bei ihr vorbei!

An dieser Stelle noch einmal ein riesengroßes Dankeschön an Fredi für das schöne Interview!

Und euch wünsche ich einen tollen Tag!

Alles Liebe – Wiebke

 

1 Teil - 5 Outfits, Handgemachte Kleidung, Me Made Mittwoch, Shoppingfreies Jahr 2018

1 Teil – 5 Outfits // SoHo Shorts

Im Rahmen meines shoppingfreien Jahres habe ich mir vorgenommen, mich intensiv mit den Kombinations-Möglichkeiten meines Kleiderschrank-Inhalts zu beschäftigen. Zu diesem Zweck habe ich die Serie “1 Teil – 5 Outfits” ins Leben gerufen. Heute geht es los mit einem Teil, das ich bereits letztes Jahr im Rahmen meiner Sommer-Capsule genäht, bisher aber noch nicht verbloggt habe: meinen SoHo Shorts.

Schnitt: SoHo Shorts von Liesl & Co.

Variante: A

Stoff: hellbrauner Baumwoll-Leinen Mix

Warum diese Shorts zu einem absoluten Lieblings-Kleidungsstück geworden ist, ist leicht zu erklären: Sie ist so praktisch wie eine kurze Hose, sieht aber aus wie ein Rock. Sie ist absolut leicht und bequem. Sie ist lässig, kann aber auch schick. UND sie hat Taschen! Klare Sache, oder?

Genäht war sie – ausführlichem Sew-Along sei Dank – auch ohne Probleme. Und weil es – wie ihr jetzt sehen werdet – ein so vielseitiges Kleidungsstück ist, wird die hellbraune Version mit Sicherheit nicht die einzige bleiben.

So – und jetzt zeige ich euch die 5 Outfit-Varianten.

Outfit #1: Picknick am See

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Blaues Ringel-Longsleeve: Handmade – Schnittmuster von Stoff & Stil

Outfit #2: Italien-Urlaub

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Oberteil: Handmade – Sointu Kimono Tee

Outfit #3: Schick – für’s Büro oder festliche Anlässe

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Oberteil: Handmade – Schnitt “Sunny Me” von Finas Ideen
Blazer: vor zwei Jahren bei H&M gekauft

Outfit #4: Lässig & Cool

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Oberteil: Handmade – Burda Off-Shoulder Top

Outfit #5: Rockig für den nächsten Konzert-Besuch

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Tshirt: Lorde Merchandising – letztes Jahr auf dem Konzert gekauft
Lederjacke: vor mehreren Jahren bei Zara gekauft

Ich habe versucht, in den Outfits so viele selbstgemachte Stücke wie möglich unterzubringen und bin ganz froh darüber, dass sich soweit alles gut miteinander kombinieren lässt. Das soll weiterhin eine Prämisse für all meine zukünftigen Nähprojekte sein.

Alles Liebe –  Wiebke

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Auf den Nadeln im Januar

Wie ich hier in meinen Plänen für das Jahr 2018 ja schon verkündet habe, möchte ich dieses Jahr auch einige Strickprojekte für meine handgemachte Garderobe angehen.
Da ich immer nur abends ein paar Reihen stricke, komme ich mit meinen Projekten zwar stetig – aber insgesamt nur ziemlich langsam vorwärts.
Um euch hier trotzdem regelmäßig etwas von meinen Strick-Abenteuern erzählen zu können, beteilige ich mich dieses Jahr an der Aktion “Auf den Nadeln”, die Marisa auf ihrem Blog Maschenfein organisiert.

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Diesen Monat stricke ich fleißig an meinem Sous Sous Sweater weiter.
Nachdem ich das Rückenteil fertig habe, ist mir das Zopfmuster mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen und das Stricken ist tatsächlich entspannt geworden. Auch wenn man sich das bei einem solchen Muster kaum vorstellen kann.
Ich hoffe so sehr, dass ich es schaffe, den Pullover bis Ende Februar fertig zu stricken. Dann könnte ich ihn diesen Spät-Winter noch tragen und muss nicht bis zum Herbst warten. Ich habe schon so viele Outfit-Ideen für den Pulli im Kopf und hoffe sehr, dass er tatsächlich so wird, wie ich es mir vorstelle!

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Aktuell habe ich noch keinen blassen Schimmer davon, was ich machen muss, um die Teile zusammen zu nähen oder was es bedeutet, Maschen aufzunehmen, um die Ärmel anzusetzen. Aber das werde ich schon herausfinden, wenn es soweit ist. Ich nehme diese Herausforderung Reihe für Reihe und stresse mich jetzt noch nicht damit.

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Das nächste Projekt steht auch schon in den Startlöchern. Ich habe mir letzten Monat nämlich meine allererste Madeline Tosh Wolle gekauft.

Vorher habe ich es mir selber noch nicht erlaubt, so viel Geld für Wolle auszugeben. Ich war mir einfach nicht sicher, ob ich das Durchhaltevermögen habe, auch so langfristige Strickprojekte wie einen Pullover oder ein großes Tuch zu Ende zu führen. Mittlerweile weiß ich aber, dass mich das Strickfieber so schnell nicht wieder verlässt.

Und darum habe ich mir meine ersten Madeline Tosh Stränge gegönnt.
Und das habe ich auch so richtig zelebriert! Ich war nämlich das erste mal in meinem “Local Yarn Store”, dem Atelyeah in Mönchengladbach. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich schon seit 5 Jahren, – also so lange ich in Mönchengladbach arbeite – dass es dieses tolle Wollgeschäft gibt. Aber ich habe es noch nie geschafft, einen Fuß in den Laden zu setzen. Und jetzt, nachdem ich das erste mal dort war, könnte ich mir selber dafür so richtig zünftig in den Hintern treten. Denn was soll ich sagen: Es ist das Woll-Paradies auf Erden!
Sogar Sascha, der mich liebenswürdigerweise begleitet hat, war begeistert und konnte verstehen, warum ich stundenlang Wolle streicheln musste, bevor ich mich entscheiden konnte.

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Aus diesen vier Strängen möchte ich einen Shockwaves Schal stricken, wenn ich mit dem Pullover fertig bin. Ich kann es kaum abwarten, mit dieser wunderbaren Wolle zu arbeiten.

Strickideen habe ich darüber hinaus schon jetzt viel zu viele für das Jahr. Eine Sache, die ich aber ganz fest plane ist, Jaquard-Stricken zu üben. Vielleicht bei einem Paar Socken oder an einer Mütze, damit ich mich dann im Herbst an den Sunset Highway Pullover von Boylandknitworks wagen kann.

So das war mein aktueller Strick-Bericht!
Jetzt werde ich mal schauen, was die anderen Mädels so auf den Nadeln haben.

Viele liebe Grüße,
Wiebke

Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // Tipps & Tools: kreative Nähplanung

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Ein Jahr lang auf shopping verzichten. Ein Jahr lang etwas unterlassen. Etwas NICHT TUN. Das klingt erst einmal recht passiv und nach Däumchen drehen.
Wir alle wissen aber: Das ist es ganz und gar nicht! Denn wir alle haben die unterschiedlichsten Erwartungen an dieses shoppingfreie Jahr.

Wir wollen unseren Stil finden oder noch klarer definieren.
Wir wollen unseren Kleiderschrank von überflüssigen Teilen befreien.
Und wir wollen ein paar schöne, neue handgemachte Kleidungsstücke in unseren Schränken hängen haben.

Also Mädels – ihr seht: Wir haben so einiges zu tun! Und damit meine ich nicht nur das Nähen!

An erster Stelle steht für mich erst einmal die Nähplanung. Denn wir wollen ja nicht – so wie beim Klamotten shoppen – unbedacht und impulsiv einfach irgendwelche Stoffe oder Schnitte kaufen, nur weil sie uns im Geschäft oder beim Surfen im Netz angelacht haben.
Wenn wir unserem Stil näher kommen wollen, dann brauchen wir eine genaue Vorstellung davon, welche Kleidung wir tragen wollen. Und dann nähen wir auch nur genau diese Stücke.
Stücke, die sich mit unserer restlichen Garderobe vielfältig kombinieren lassen. Stücke, in denen wir uns wohl und richtig gut gekleidet fühlen. Stücke, die wir am liebsten gar nicht mehr ausziehen möchten.

Auch wenn Nähen natürlich unser geliebtes Hobby ist, sollten wir nicht einfach irgendetwas nur um des Nähens willen herstellen. Das spätere Tragen der Kleidung sollte stets im Vordergrund stehen.

Planung klingt für einige von euch vielleicht erst einmal recht trocken. Aber glaubt mir – das ist es ganz und gar nicht! Für mich persönlich ist dies der mit Abstand kreativste Teil von allen! Und um das zu beweisen, zeige ich euch in meinem Video als kleine Inspiration mein persönliches Fashion-Mood-Book. Ich wünsche euch viel Spaß damit!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=88j7mgs7NHQ?rel=0&w=560&h=315]

Ich hoffe, mit dem Video konnte ich euch für das Thema Nähplanung begeistern!

Wer keine Lust hat so viele Bilder auszudrucken und zusammenzukleben aber trotzdem seine Nähprojekte dieses Jahr etwas besser vorplanen möchte, dem sei der wunderbare Nähplaner von Fredi ans Herz gelegt. Auf ihrem Blog Seemannsgarn Handmade bietet sie ihn als Freebie zum Download an.

Ich wünsche euch viel, viel Spaß beim Planen und inspirieren lassen!

Alles Liebe – Wiebke


Verlinkt beim Creadienstag