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Auf den Nadeln im Januar

Wie ich hier in meinen Plänen für das Jahr 2018 ja schon verkündet habe, möchte ich dieses Jahr auch einige Strickprojekte für meine handgemachte Garderobe angehen.
Da ich immer nur abends ein paar Reihen stricke, komme ich mit meinen Projekten zwar stetig – aber insgesamt nur ziemlich langsam vorwärts.
Um euch hier trotzdem regelmäßig etwas von meinen Strick-Abenteuern erzählen zu können, beteilige ich mich dieses Jahr an der Aktion “Auf den Nadeln”, die Marisa auf ihrem Blog Maschenfein organisiert.

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Diesen Monat stricke ich fleißig an meinem Sous Sous Sweater weiter.
Nachdem ich das Rückenteil fertig habe, ist mir das Zopfmuster mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen und das Stricken ist tatsächlich entspannt geworden. Auch wenn man sich das bei einem solchen Muster kaum vorstellen kann.
Ich hoffe so sehr, dass ich es schaffe, den Pullover bis Ende Februar fertig zu stricken. Dann könnte ich ihn diesen Spät-Winter noch tragen und muss nicht bis zum Herbst warten. Ich habe schon so viele Outfit-Ideen für den Pulli im Kopf und hoffe sehr, dass er tatsächlich so wird, wie ich es mir vorstelle!

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Aktuell habe ich noch keinen blassen Schimmer davon, was ich machen muss, um die Teile zusammen zu nähen oder was es bedeutet, Maschen aufzunehmen, um die Ärmel anzusetzen. Aber das werde ich schon herausfinden, wenn es soweit ist. Ich nehme diese Herausforderung Reihe für Reihe und stresse mich jetzt noch nicht damit.

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Das nächste Projekt steht auch schon in den Startlöchern. Ich habe mir letzten Monat nämlich meine allererste Madeline Tosh Wolle gekauft.

Vorher habe ich es mir selber noch nicht erlaubt, so viel Geld für Wolle auszugeben. Ich war mir einfach nicht sicher, ob ich das Durchhaltevermögen habe, auch so langfristige Strickprojekte wie einen Pullover oder ein großes Tuch zu Ende zu führen. Mittlerweile weiß ich aber, dass mich das Strickfieber so schnell nicht wieder verlässt.

Und darum habe ich mir meine ersten Madeline Tosh Stränge gegönnt.
Und das habe ich auch so richtig zelebriert! Ich war nämlich das erste mal in meinem “Local Yarn Store”, dem Atelyeah in Mönchengladbach. Wenn ich ehrlich bin, weiß ich schon seit 5 Jahren, – also so lange ich in Mönchengladbach arbeite – dass es dieses tolle Wollgeschäft gibt. Aber ich habe es noch nie geschafft, einen Fuß in den Laden zu setzen. Und jetzt, nachdem ich das erste mal dort war, könnte ich mir selber dafür so richtig zünftig in den Hintern treten. Denn was soll ich sagen: Es ist das Woll-Paradies auf Erden!
Sogar Sascha, der mich liebenswürdigerweise begleitet hat, war begeistert und konnte verstehen, warum ich stundenlang Wolle streicheln musste, bevor ich mich entscheiden konnte.

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Aus diesen vier Strängen möchte ich einen Shockwaves Schal stricken, wenn ich mit dem Pullover fertig bin. Ich kann es kaum abwarten, mit dieser wunderbaren Wolle zu arbeiten.

Strickideen habe ich darüber hinaus schon jetzt viel zu viele für das Jahr. Eine Sache, die ich aber ganz fest plane ist, Jaquard-Stricken zu üben. Vielleicht bei einem Paar Socken oder an einer Mütze, damit ich mich dann im Herbst an den Sunset Highway Pullover von Boylandknitworks wagen kann.

So das war mein aktueller Strick-Bericht!
Jetzt werde ich mal schauen, was die anderen Mädels so auf den Nadeln haben.

Viele liebe Grüße,
Wiebke

Handgemachte Kleidung

Mein Blog-Jahresrückblick & Pläne für 2018

Mein Jahresrückblick 2017

Ich kann kaum glauben, dass ich jetzt schon meinen ersten Blog-Jahresrückblick schreibe. Auch wenn ich mit diesem Blog noch nicht Geburtstag feiern kann, habe ich trotzdem das Gefühl, dass das Jahr einfach unheimlich schnell vorbei geflogen ist. Darum mag ich es sehr, noch einmal einen Blick auf die vergangenen Monate zu werfen, bevor ich mich dann mit frischem Schwung in das neue Jahr stürze.

In 2017 habe ich damit begonnen, selber Anziehsachen für mich zu nähen. Und das direkt mit einem großen Vorsatz: Ich hatte den Plan, mir nach und nach eine komplett handgemachte Capsule Wardrobe zu schneidern.

Mein allererstes selbstgenähtes Kleidungsstück war eine rote Cleo.

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Schon in der zweiten Saison meines “Capsule Wardrobe-Nähprojektes” habe ich allerdings festgestellt, dass diese Art und Weise, meine Garderobe zu planen, nicht so richtig zu mir passt.

Der Grund: Ich bin nicht der Typ für streng abgegrenzte Saison-Garderoben. Ich tendiere viel mehr zu einer Ganzjahres-Garderobe, bei der nur ein paar Teile für die ganz heißen oder ganz kalten Wochen des Jahres vorgesehen sind. Ansonsten bin ich eindeutig der Zwiebel-Look Typ und nutze die meisten meiner Teile das ganze Jahr über.

Trotzdem habe ich das ganze Jahr über fleißig weiter geschneidert.

Das Positive an der strengen Garderoben- und damit auch Näh-Planung war, dass ich kein einziges “Schrankhüter”-Teil genäht habe. Ich trage all meine bisher genähten Stücke oft und gerne.

Mein am häufigsten getragenes Teil ist dieses Longsleeve.

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Das Teil, auf das ich am stolzesten bin ist dieser schicke Rock.

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Ich habe gelernt, dass sich mit den Jahreszeiten zwar nicht meine komplette Garderobe ändern muss, aber dass sich meine Motivation ändert. In den kühleren Monaten habe ich mehr Lust zu stricken. In den wärmeren Monaten habe ich mehr Lust zu nähen. Praktischerweise passt das gut zu dem, was die Garderobe in der Zeit an neuen Stücken gebrauchen kann.

Und darin steckt auch eine weitere Erkenntnis, die ich in diesem Jahr gewonnen habe: Eine handgemachte Garderobe besteht für mich nicht nur aus selbst genähten Teilen. Für mich gehören gestrickte Teile ebenfalls unbedingt dazu. Darum möchte ich auch das Stricken noch weiter üben und mir nach und nach ein paar tolle Pullis, Cardigans und Kuscheltücher zulegen.

In 2017 habe ich dieses Drachenfels Tuch gestrickt.

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Mit über den Jahreswechsel werde ich wohl meinen Sous Sous Sweater nehmen.

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Stricken ist für mich zum Inbegriff von Slowfashion geworden. Zum einen arbeite ich an größeren Strickprojekten sehr, sehr lange. Zum anderen wähle ich die ja oft hochpreisige Wolle gewissenhaft aus. Wenn ich über 100 Euro an Material für einen Pullover ausgebe und viele viele Stunden Arbeit investiere, dann achte ich noch viel stärker darauf, dass ich die Farben auch wirklich mag und dass das Teil sich später gut mit vielen Kleidungsstücken kombinieren lässt. Für die kommenden Jahre peile ich ein bis zwei Projekte pro Jahr an. So kommt kein Stress auf und ich kann mir immer für den nächsten Woll-Kauf mein Budget zusammensparen.

Meine Pläne für 2018

Ich werde keinen weiteren Versuch starten, eine Capsule Wardrobe aufzustellen. Aber ich habe trotzdem Lust auf eine Challenge. Für eine gute Challenge bin ich immer zu haben! Daher nehme ich mir vor, das ganze Jahr 2018 keine Oberbekleidung zu shoppen. Alles, was ich an Anziehsachen benötige oder auch einfach nur so gerne hätte, mache ich von Hand. Auch meine Yoga-Kleidung. Die einzigen Ausnahmen sind Unterwäsche und Schuhe.

So bleibe ich dem Konzept der handgemachten Garderobe treu und bin gleichzeitig viel freier in der Wahl meiner Projekte. Toll!

Außerdem habe ich mir für 2018 vorgenommen, mich mit meinem Blog noch mehr mit anderen Bloggern zu vernetzen. Bisher habe ich nur beim MeMadeMittwoch und bei Selmins 12 Colours of handmade fashion teilgenommen. Aber es gibt ja noch so viele andere tolle Blogger-Aktionen und Link-Ups.

Ich werde versuchen, in 2018 regelmäßig bei den “12 von 12” auf Frau Kännchens Blog, und bei Marisas “Auf den Nadeln” mitzumachen. Und natürlich weiterhin beim MeMadeMittwoch. Und dann mal sehen was mir noch für Sew-Alongs oder Knit-Alongs über den Weg laufen. Da diese DIY Leidenschaft ja meistens nur im stillen Kämmerlein zu Hause ausgelebt wird, finde ich es umso wichtiger, durch solche tollen Aktionen auf Gleichgesinnte zu treffen. Darauf freue ich mich!

Für die Blog-Themen 2018 habe ich noch den Entschluss gefasst, die Garten-Rubrik deutlich zu reduzieren. So wie ich es sehe, werde ich kommendes Jahr nicht viel Zeit in Gartenprojekte stecken. Daher vernachlässige ich das Thema hier vorerst. Ich überlege aber, eine Gartenecke weiterhin monatlich zu fotografieren. Vielleicht schließe ich mich hierfür der Aktion 12tel Blick auf dem Blog von Tabea an.

Und vielleicht ist es dem ein oder anderen von euch aufgefallen – ich versuche mich an einem frischen Look für Drinnen & Draussen. Als ich diesen Blog letztes Jahr gestartet habe, sollte es in erster Linie schnell gehen – ich wollte die meiste Energie in den Inhalt stecken und nicht ins Design. Aber jetzt nach fast einem Jahr bloggen (im Februar ist Blog-Geburtstag) ist es an der Zeit für ein wenig Detail-Liebe. Ganz fertig bin ich noch nicht – es ist sozusagen eine Live-OP am offenen Herzen. Aber mein neues Logo liebe ich schon mal sehr. Was sagt ihr dazu?

So – das war mein Jahresrückblick 2017 und gleichzeitig mein Jahresausblick 2018. Ich freue mich schon darauf, meine handgemachte Garderobe weiter wachsen zu sehen!

Was habt ihr euch für das neue Jahr vorgenommen?

Alles Liebe – Wiebke

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Mein selbstgestrickter Winter-Begleiter – Das Drachenfels Tuch

Mein Drachenfels Tuch ist schon länger fertig – es hat mich schon durch den Spätsommer und den kompletten Herbst begleitet. Irgendwie habe ich es bisher nur noch nicht geschafft, schöne Fotos von meinem wolligen Begleiter zu machen. Darum freue ich mich umso mehr, dass es heute -passend zu den ersten Schneeflocken – endlich soweit ist!

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Auf Christines wunderbarem Blog dennmanto habe ich das Drachenfels Tuch zum ersten Mal gesehen und war direkt hin und weg. Das einzige, was mich zunächst noch davon abhielt direkt loszulegen, war die Qual der Farbauswahl. Ich wollte, dass das Tuch ein bisschen Farbe bekommt – allein schon, damit es beim Stricken nicht so langweilig wird. Ich wollte aber auch, dass es sich gut kombinieren lässt. So bin ich nach einigem Überlegen bei der Farbe Türkis gelandet. Obwohl es meine Lieblingsfarbe ist, besitze ich kaum ein türkises Kleidungsstück – denn zum Tragen bevorzuge ich eigentlich andere Farben. Darum habe ich das Türkis in dem Tuch mit hellem Beige und Wollweiß kombiniert – so wird es für mich tragbarer und neutral genug, um es mit Trenchcoats, Jeansjacken und fast all meinen Pullis zu kombinieren.

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Das Stricken hat mir super viel Spaß gemacht. Ich habe mich dabei ein wenig über mich selbst gewundert. Bisher hatte ich bei größeren Strickprojekten selten genug Durchhaltevermögen, um sie auch wirklich zu Ende zu bringen. Mir wurde mittendrin langweilig und irgendwann sind die Wollknäule hinten im Schrank verschwunden. Aber anscheinend hat sich etwas geändert. Denn obwohl das Strickmuster sehr einfach ist – man muss wirklich nicht mitzählen oder die ganze Zeit hochkonzentriert bei der Sache sein – habe ich mich während der Arbeit an dem Tuch kein einziges Mal gelangweilt. Und das, obwohl ich wirklich sehr lange daran gestrickt habe. Ich habe das Stricken eher als entspannend empfunden und wirklich jede Minute genossen, die ich daran gearbeitet habe.

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Vielleicht lag es auch daran, dass ich mich richtig in die Wolle verknallt habe, je größer das Tuch beim Stricken wurde. Ich konnte kaum glauben, wie wunderbar weich und kein einziges bisschen kratzig die Wolle sich in verarbeiteter Form anfühlt. Ich bin nämlich bisher überhaupt kein Fan von Kleidungsstücken aus Wolle gewesen. Ich habe zwar immer sehr gerne mit Wolle gearbeitet – aber ich habe ein regelrechtes Kratze-Pulli Trauma. Ich finde, es gibt kaum etwas schlimmeres (auch Rutsche-Socken, die sich unten im Schuh zusammengekrumpelt haben, sind ein Pups dagegen) als kratzige Woll-Kleidungsstücke. Sogar mit Longsleeve unter dem Pulli könnte ich mir die Haut von den Armen ziehen, wenn ich einen Woll-Pulli trage.

Aber so langsam beschleicht mich der Verdacht, dass ich bisher einfach nur immer an die falsche Wolle geraten bin. Denn diese Baby Merino Wolle ist einfach nur ein Traum. Ich habe mir beim Stricken immer wieder mit dem schon fertigen Stück über den Arm gestrichen und hätte am liebsten schon mit dem Tuch gekuschelt. Und dabei habe ich noch nicht mal in ganz teure Merino Wolle von Madeline Tosh o.ä. investiert. Ich kann mir kaum vorstellen, wie weich eine solche Premium Wolle dann sein wird. *träum*

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Je größer das Tuch wurde, desto langsamer kam ich vorwärts. Bei über 300 Maschen pro Reihe habe ich gegen Ende manchmal nur eine einzige am Abend geschafft. Aber meine Motivation, fertig zu werden wurde immer größer. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie happy ich war, als ich die letzten Maschen abgekettet hatte und mir das Tuch das erste Mal umlegen konnte. Seit dem Tag trage ich es ständig . Es wärmt so wunderbar wie eine kleine To-Go-Decke und fühlt sich richtig luxuriös an. Ich glaube, ein so großes Tuch aus 100% Merino Wolle wäre im Geschäft für mich unbezahlbar.

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Ich denke, dies wird nicht das letzte Stricktuch gewesen sein. In dem Ravelry Shop von Melanie Berg – der Designerin des Strickmusters – gibt es noch so viele schöne andere Tücher! Aber im Moment stricke ich erst einmal an meinem Sous Sous Pullover weiter. Auf den freue ich mich nämlich auch schon kolossal! Und ich denke, dass ich mit diesem Pulli dann mein Trauma endgültig ad acta legen kann.

Alles Liebe – Wiebke

Falls ihr jetzt auch so einen kuscheligen Begleiter stricken möchtet, habe ich euch hier noch einmal die Material-Infos zusammengestellt:

Strickmuster: Drachenfels-Schal von Melanie Berg

Wolle: Drops Baby Merino – Farben: Natur, Hellbeige + Helltürkis

Stricknadeln: Rundstricknadeln mit auswechselbaren Spitzen von Knitpro

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Mit diesem Beitrag verlinke ich mich noch nachträglich für die Farbe Beige bei Selmins 12 Colours of handmade fashion Challenge.

Krimskrams

Im Moment…

Im Moment habe ich eine Phase, in der ich am liebsten an fünf Projekten gleichzeitig arbeiten würde. Ich habe unheimlich große Schaffenslust, unheimlich viele Ideen, aber leider unheimlich wenig Zeit.

Darum habe ich wenig fertige Dinge zum Zeigen für euch. Aber so ganz still soll es hier ja auch nicht sein. Darum dachte ich mir, ich zeige euch einfach mal woran ich gerade so tüftele. Auch Work-In-Progress kann ja eine Inspiration sein. Hier also die Herzens-Ideen, an denen ich im Moment arbeite.

Im Moment stricke ich an meinem Sous Sous Sweater. Es ist mein erster Pullover und das erste Mal, dass ich mich an ein Zopfmuster getraut habe. Bisher klappt es ganz gut. Nachdem ich bei den ersten paar Wiederholungen des Musters wirklich hochkonzentriert mitgezählt habe und Sascha immer wie eine wilde Furie angefunkelt habe, wenn er es wagte, mich mitten in einer Reihe anzusprechen, schaffe ich es jetzt sogar beim Fernsehen zu stricken.
Das Rückenteil sollte ich in absehbarer Zeit fertig haben. Vorderteil und Ärmel kommen als nächstes dran. Ich habe keinen blassen Schimmer, wann ich mit diesem Pulli fertig sein werde. Möglicherweise trage ich ihn erst im nächsten Winter. Aber ich hoffe, hoffe, hoffe, dass ich noch in dieser Saison in den Genuss meines ersten selbstgestrickten Pullis komme! Und wenn es nur für die letzten beiden März-Wochen ist.
Falls ich euer Interesse für den Pulli geweckt habe – Das Muster findet ihr hier. Und mit dieser Wolle stricke ich. Da ich Anfängerin bin, habe ich darauf verzichtet, mir die tolle, aber doch sehr teure Madeline Tosh Wolle zu kaufen und habe auf die preiswerte – aber wie ich finde auch sehr tolle – Drops Merino Wolle gesetzt. Für den nächsten Pulli gönne ich mir dann etwas luxuriöseres Material.

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Im Moment habe ich nach meiner ersten intensiven Klamotten-Nähphase mal wieder so richtig Lust zu Quilten. Ich habe ein WIP herausgekramt und schon zwei neue Blöcke genäht. Dieser Quilt soll eine Tagesdecke für unser Schlafzimmer werden. Auch wenn ich noch nicht mal eine komplette Reihe fertig habe, träume ich jetzt schon davon, wie schön er einmal auf unserem Bett aussehen wird. Ich bin gespannt, wie viele Blöcke ich in diesem Motivations-Schub fertig nähen kann.
Das Muster heißt Squash-Blossom. Ich mag besonders, dass es so einen tollen Ethno-Azteken-Vibe mitbringt.

Im Moment liegt die Stoff-Auswahl für eine U-Heft Hülle auf meinem Nähtisch. Eine liebe Freundin hat sie sich gewünscht und ich freue mich schon darauf, am Wochenende ans Werk zu gehen.

Im Moment liegt außerdem noch ungefähr mein kompletter Vorrat an Patchwork-Stoff auf meinem Nähtisch verstreut. Außenstehende Betrachter könnten denken, dass es sich bei diesem Phänomen um pures, willkürliches Chaos handelt. Aber dem ist natürlich nicht so! Hinter diesen Stoff-Häufchen steckt System! Oder besser gesagt: Hinter den Stoff-Häufchen steckt eine Idee. Ich möchte nämlich gerne für den Weihnachts-Event meiner Yogaschule Sachspenden in Form von selbstgenähten Augenkissen beisteuern. Ich strebe 15 bis 20 Stück an. Ich habe schon wilde Design-Skizzen auf Schmierpapier gemacht und wollte am Dienstag vor der Yogastunde nur mal eben kurz gucken, ob ich überhaupt genug Stoff dafür habe…. und ihr wisst ja wie das ist. Auf einmal war diese Stoff-Kombination so schön. Und diese aber auch. Oh – und die drei Stoffe passen aber auch sehr gut zusammen. Ja… das Ergebnis dieser crazy Stoff-Schieberei habe ich dann einfach so auf dem Tisch liegen lassen und bin zum Yoga gegangen. Ommmmm

Wo wir gerade beim Thema Yoga sind.
Im Moment lese ich mich durch die Pflichtlektüre-Liste meiner bevorstehenden Yogalehrer-Ausbildung. So richtig wie früher – mit Bleistift, Textmarker und Notizbuch. Das Lernen tut mir soooo gut! Ich liebe lernen und ich liebe es, dass mein Kopf mal wieder so richtig Futter bekommt.

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Im Moment versuche ich tapfer jeden Morgen um spätestens 5.15h aufzustehen, um vor der Arbeit noch Yoga und Meditation üben zu können.

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Woran arbeitet ihr im Moment?

Ich wünsche euch für alle Herzens-Projekt gutes Gelingen!

Alles Liebe – Wiebke

 

Krimskrams

Draußen Leben – sonntags auf der Terrasse 

Bei Gesprächen mit Freunden oder Vorgarten-Plaudereien mit unseren Nachbarn habe ich immer wieder einen Satz gehört, der auch genau so aus unserem Mund hätte stammen können:

In unserem Garten sind wir eigentlich nur zum Arbeiten. Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte mal im Garten gefaulenzt habe.

Vor allem letztes Jahr haben wir wirklich jede freie Minute nur zum Arbeiten genutzt. Das soll sich dieses Jahr ändern. Ich möchte darauf achten, bewusst Quality-Time im Garten zu verbringen. Die grüne Oase, die wir uns hier schaffen, auch zu nutzen. Auszeiten nehmen, Durchatmen, den Vögeln beim Singen zu hören und dem Wind beim Blätterrascheln. Lesen, Stricken, Wolkengucken. Mich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen.

Heute ist der erste Sonntag, an dem ich es mir auf der Terrasse gemütlich gemacht habe. Und ich ermuntere euch auch dazu: genießt euren Sonntag draußen! Legt die Füße hoch und lest ein Buch!


Erlaubt es euch selber, Pause zu machen. Die habt ihr verdient. Ganz sicher!

Zur Inspiration zeige ich euch, womit ich es mir heute gut gehen lasse.

1. Meditatives Stricken. Ich habe mich in Christianes wunderschönes Drachenfels-Tuch verknallt und versuche mich jetzt auch an einem Stricktuch.

Die Anleitung von Melanie Berg gibt es hier. Übrigens sind auch all ihre anderen Strickanleitungen umwerfend! Ich bin jetzt Fan.

Ich nutze kuschelweiche Baby Merino Wolle von Drops. In den Farben Natur, Hellbeige und Helltürkis.

Die Rundstricknadeln in Größe 4 sind von Knitpro.

2. Tee gehört für mich zu einen perfekten Entspannungs-Ritual mit dazu. Heute in der Tasse: Grüner Tee mit Zitrone von Cupper.

Dazu eine halbe Stroopwaffel. Nicht dass ihr denkt, ich wäre so diszipliniert und äße immer nur halbe Süßigkeiten. Es war die letzte und weil ich so eine nette Ehefrau bin, hab ich mit Sascha geteilt.

3. Lesestoff. Ein ganz ganz alter Schinken aus der Kategorie “heiterer Roman”. Leichte Unterhaltung, sehr lustig und wunderbar aus der Zeit gefallen. Ich liebe Evelyn Sanders. Falls euch auch der Sinn danach steht. Hier gibt es die Bücher bei Amazon.

So ihr Lieben – womit lasst ihr es euch heute gut gehen?

Ich wünsche euch einen fantastischen Sonntag!

Alles Liebe – Wiebke