Gärtnern, Im Hochbeet, Krimskrams

Im Hochbeet // Das Gartenjahr 2017 im Stauden-Hochbeet

Ich hatte euch ja bereits angekündigt, dass es noch weitere Jahres-Rückblicke aus den Hochbeeten geben wird.

Heute freue ich mich darauf, euch zu zeigen, wie sich die Pflanzen im Stauden-Hochbeet entwickelt haben. Hier also – ohne weitere Worte – die Foto-Reportage für euch:

April 2017

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Mai 2017

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Juni 2017

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Juli 2017

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August 2017

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September 2017

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Oktober 2017

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November 2017

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Dezember 2017 – sogar mit Schnee!

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Und hier noch das schönste Blütenfoto des Jahres:

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Ich finde auch bei diesen Fotos wieder absolut großartig, wie toll die Jahreszeiten an einem einzelnen Motiv abzulesen sind und wie schön das Pflanzenwachstum dokumentiert ist.

Allerdings sehe ich durch die Gärtnerbrille auch, dass dieses Beet eine absolute Fehlplanung war. Es war mein erster Versuch, ein Staudenbeet zusammenzustellen und er ist ganz gehörig nach hinten los gegangen. Zum einen habe ich die Sonnenstunden, die dieses Beet abbekommt, definitiv zu optimistisch eingeschätzt und zum anderen habe ich viel zu viele Pflanzen in dieses Beet gesetzt. Ich sehe, was für eine krasse Schlagseite  der Schmetterlingsflieder bekommen hat, nur weil der arme Kerl noch ein paar mehr Sonnenstrahlen ergattern möchte und darüber muss ich echt schmunzeln. Ich werde ihm einen neuen Platz suchen, bei dem er keine Verrenkungen mehr machen muss, um Licht zu tanken.

Der Plan steht: Dieses Beet wird in der nächsten Saison komplett auseinander gerupft. Die ganzen sonnenliebenden Stauden bekommen ein helles Plätzchen im Vorgarten und ich werde mich ausgiebig mit Schatten- und Halbschattengewächsen beschäftigen.

Zum Glück kann man Pflanzen ja versetzen – also muss ich mich über meine Anfängerfehler nicht allzu sehr ärgern. Und das erste Projekt für die kommende Saison steht schon fest. Auch schön.

Nimmt die Gartenplanung in euren Köpfen auch schon wieder langsam Fahrt auf?

Alles Liebe – Wiebke

Zum Weiterlesen:

Hier findet ihr den Jahres-Rückblick aus dem Gräser-Hochbeet

Im Hochbeet

Im Hochbeet // Das Gartenjahr 2017 im Gräser-Hochbeet

Im April diesen Jahres – zu Beginn unserer Gartensaison – habe ich damit begonnen, in einem monatlichen Bericht das Geschehen in unseren Hochbeeten zu dokumentieren. Nachdem ich bis zum Ende des Sommers meinen monatlichen Hochbeet-Rundgang hier sehr ausführlich beschrieben habe, fand ich es mit Ende der Erntezeit schlagartig nicht mehr spannend genug, um so viele Worte darüber zu verlieren.

Aber jetzt, wo ich mir noch einmal alle Fotos für den Jahres-Rückblick angesehen habe, bin ich wieder Feuer und Flamme und ärgere mich ein klein wenig, dass ich die Aktion nicht disziplinierter durchgezogen habe. Denn das Wachstum der Pflanzen und den Wechsel der Jahreszeiten anhand von ein paar Fotos aus dem eigenen Garten so nachverfolgen zu können ist einfach total großartig und macht mich gerade richtig happy! Da hüpft mein naturliebendes Pfadfinderherz und wirft mit Konfetti um sich.

Auch wenn ich mit den dunkler werdenden Tagen ein wenig meine Lust an der Aktion verloren habe – meine monatlichen Fotos habe ich trotzdem gemacht. So freue ich mich, euch in den nächsten Tagen die Jahreszeiten in den einzelnen Hochbeeten zeigen zu können. Los geht es heute mit dem Gräser-Hochbeet.

Das Gartenjahr 2017 im Gräser-Hochbeet

(Falls ihr die ausführlichen Berichte noch einmal lesen möchtet, habe ich sie immer in der Monats-Überschrift für euch verlinkt.)

April

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Mai

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Juni

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Juli

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August

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September

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Oktober

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November

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Dezember

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Ich möchte auf jeden Fall noch die Monate Januar bis März weiter dokumentieren, damit ich nicht nur ein Kalender-Jahr, sondern ganze 12 Monate dokumentieren kann. Ich hoffe noch sehr auf ein Schnee-Foto. Das würde die Reihe perfekt machen!

Alles Liebe – Wiebke

Gärtnern, Im Hochbeet

Im Hochbeet / August

Ich habe immer das Gefühl, dass sich draußen in der Natur etwas ändert, sobald der Kalender auf August umschlägt. Eigentlich weiß ich, dass noch ein ganzer Sommer-Monat vor mir liegt. Aber irgendwie fühlt sich der Sommer schon nicht mehr so sommerlich an. Die Tage werden wieder spürbar kürzer, das Blattgrün ist nicht mehr so frisch, viele Blüten werden welk. Und dieses Jahr hat bei uns im Rheinland auch das Wetter nicht gerade dazu beitragen, dass sich die sommerliche Stimmung hält.

Im Gegenteil: Wenn ich in den Garten geguckt habe, dann war das Bild, das ich gesehen habe, ziemlich traurig. Zwei Hibiskus-Stämmchen in voller sommerlicher Blüte, dahinter aber eine Wiese auf der schon total viele braune Blätter lagen und über der ganzen Szene ein wolkenverhangener Himmel. Zwei Wochen lang sah es draußen bei uns so aus.

Sobald die Sonne wieder schien und wir den Rasen frisch gemäht hatten – also keine Blätter mehr herum lagen –  waren die Herbstgefühle aber zum Glück wieder wie weggewischt.

Aber genug davon – hier der August-Hochbeet-Report.

In unserem Stauden-Hochbeet…

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… haben sich die Bienen, Wespen und Schmetterlinge über eine zweite Blüten-Welle am Schmetterlingsflieder gefreut. Bei einer Gartenrunde konnte ich ein paar der fliegenden Besucher mit der Handykamera einfangen.

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Ich glaube, wenn der Schmetterlingsflieder mit seiner Blüte durch ist, dann ist die Blütezeit in diesem Beet vorbei. Die Sonnenhut-Blüten sind schon sehr verblasst – dieses Wochenende werde ich sie abschneiden. Und da sich unsere Herbst-Anemone leider nicht entwickelt hat, gibt es hier keine Blüten für den Spätsommer.

Aber das macht nichts. Denn dafür sind wir total begeistert davon, wie prächtig sich unsere Gräser im Ziergras-Hochbeet entwickeln.

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Das China-Schilf steht jetzt übermannshoch und ist richtig dicht geworden. Auch die zwei Rutenhirse-Pflanzen haben noch einmal einen Schuss gemacht.

Das ehemalige Malven-Hochbeet (ich habe mir noch keinen neuen Namen ausgedacht) ist auch wieder schön grün geworden.

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Die Zitronenmelisse wächst kräftig und auch das Schilf hat sich wieder ganz gut erholt. Ein neues Lampenputzer-Gras ist mit in das Beet eingezogen und so kann es jetzt auch bis zum nächsten Frühjahr bleiben.

Das Erdbeer-Hochbeet

… ist leer. Unsere Erdbeeren waren so verwuchert und von Ungeziefer befallen, dass Sascha sie in einem Anfall von Aufräum-Eifer einfach ausgemacht hat.

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Jetzt denken wir darüber nach das Beet bis zum nächsten Frühjahr einfach mit Balkon-Zierpflanzen zu verschönern. Mal sehen was es wird – nächsten Monat sehr ihr bestimmt mehr!

Bis dahin wünsche ich euch viele goldene Spätsommertage in euren grünen Oasen!

Alles Liebe – Wiebke

 

Gärtnern, Im Hochbeet

Im Hochbeet // Juli

Unglaublich, dass der Juli schon wieder vorbei ist! Ging es für euch auch mal wieder viel zu schnell? Den letzten Tag des Monats nutze ich noch schnell dazu, euch den Juli-Bericht aus meinen Hochbeeten zu zeigen. Es hat sich wieder viel getan!

Das Stauden-Hochbeet

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Vielleicht fällt es euch auf – wir haben die beiden Malven, die hinten links und rechts in dem Hochbeet wachsen, ganz kurz zurück geschnitten. Nach der extrem üppigen Blüte sahen die Pflanzen nicht mehr so gut aus und wir hatten Sorge, dass die Pflanzen sich selbst auszehren. In unserem anderen Hochbeet war das nämlich der Fall. Aber das seht ihr gleich weiter unten. Jedenfalls war der Rückschnitt eine Vorsichtsmaßnahme. Und anscheinend haben die Malven es uns auch nicht übel genommen, denn sie treiben schon wieder aus und blühen sogar an den jungen Trieben schon wieder. Wirklich Wahnsinn – es sind die reinsten Blühwunder!

Unser Schmetterlings-Flieder hat im Juli ebenfalls wunderbar geblüht und seinem Namen alle Ehre gemacht: Wir hatten sehr viele bunte Fliegerlinge zu Besuch in unserem Garten. Jetzt sind die meisten Kerzen – ihr seht es auf dem Foto – schon verblüht und ich bin gespannt, ob noch einmal ein zweiter Schwung Blüten kommt.

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Dieser rote Sonnenhut ist eine wahre Pracht. Die Blüten halten sich ewig und sehen auch nach Tagen und Wochen noch total frisch und farbintensiv aus. Einfach toll!

Was mich allerdings wundert ist, dass die zweite der beiden Sonnenhut-Pflanzen nur ganz spärlich gewachsen ist. Und das, obwohl sie nur ein paar Zentimeter weiter links (im Schatten) steht.  Aber offenbar sind es entscheidende Zentimeter. Also müssen wir uns für die nächste Gartensaison einen anderen Platz für diesen Sonnenhut suchen.

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Genauso wie für unsere Herbst-Anemone.

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Anstelle dieser beiden Hochbeet-Bewohner muss ich dann auf die Suche nach ein paar schattenverträglicheren Pflanzen gehen. Aber auch da gibt es ja genug Auswahl.

Das Gräser-Hochbeet

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Das China-Schilf ist wirklich soooo toll gewachsen und hat sich so schön ausgebreitet. Hier werden wir erst einmal nichts ändern. Ich bin sicher, dass in zwei bis drei Jahren das ganze Hochbeet eine Schilf-Mauer ist. Genau so, wie wir es uns ausgemalt haben. Und bis dahin haben wir ja noch genug Zeit, neue Plätze für die anderen Beet-Bewohner zu finden.

Das Malven-Hochbeet

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Tja – ich fürchte, für dieses Hochbeet muss ich mir nächsten Monat einen neuen Namen ausdenken. Denn die Malven sind weg – ich hatte es oben ja schon kurz angedeutet. Die Pflanzen haben sich irgendwie selber kaputt-geblüht. Gefühlt standen sie an einem Tag in voller Blüte und am anderen Tag waren sie total ausgedörrt und völlig vertrocknet. Und das obwohl wir auf jeden Fall ausreichend gegossen haben. Gibt es dieses Phänomen tatsächlich? Ist das jemandem von euch auch schon einmal passiert?

Wir haben die Pflanzen auf jeden Fall direkt komplett aus dem Beet genommen, anstatt sie nur zurück zuschneiden. Eigentlich sollte in diesem Beet ja auch hauptsächlich Schilf wachsen und die Blüh-Pflanzen sollten nur buntes Beiwerk sein. Dass die Malven so verdrängend wachsen, wussten wir nicht. Darum sind wir nicht so furchtbar traurig über den Verlust und überlegen uns einfach für die nächste Saison etwas Neues.

Dafür sind wir ganz happy, dass sich das Schilf schon wieder von der Malven-Belagerung erholt. Hoffentlich treibt es nächstes Jahr umso kräftiger wieder aus!

Der Zitronen-Melisse geht es auch super – leider habe ich noch viieeel zu wenig davon geerntet. Das muss ich im August unbedingt noch nachholen!

Das Gemüse-Hochbeet

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…könnte auch das Erdbeer-Hochbeet genannt werden. Denn Gemüse habe ich dort im Juli keines mehr gesät. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, Rukola-Samen auszubringen. Aber es war so viel los bei uns, dass es total untergegangen ist. Und so haben sich klammheimlich die Erdbeeren den Rest der Fläche erobert und mit ihren Ausläufern drei neue Ableger gepflanzt. Dazu hat der Wind jede Menge Grassamen vom Feld herüber geweht, die sich anscheinend sehr wohl bei den Erdbeeren fühlen. So sieht dieses Beet im Moment recht wild und struppig aus.

Aber auch wunderschön:

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So ihr Lieben – das war mein Juli-Bericht. Ich freue mich schon auf den August – meinen Lieblings-Sommermonat und hoffe, dass uns das Wetter schöne Terrassen-Tage und laue Grill-Abende beschert.

Viele wunderbare Sommer-Gartentage wünscht euch – Wiebke

Gärtnern, Im Hochbeet

Im Hochbeet / Juni

Während ich in den letzten zwei Monaten noch viel gehofft und gebangt habe, ob sich auch alle Pflanzen gut entwickeln und blühen, durfte ich mich im Juni entspannen und endlich über viele, viele schöne Blüten und Früchte freuen. Hier der Juni-Report aus den Hochbeeten.

Stauden-Hochbeet

Nachdem der Schmetterlings-Flieder ja im April einen kleinen Frost-Schaden davon getragen hat und einmal vom Wind umgeweht wurde, hat er sich zum Glück wieder richtig gut erholt. Er ist noch einmal kräftig gewachsen und seit einer Woche sind überall Blütenansätze zu sehen. Ich bin schon sehr auf die Farben gespannt, schließlich habe ich das Bäumchen noch nie blühen sehen.

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Genau so ging es mir ja eigentlich mit allen Pflanzen in diesem Beet, darum ist jede neue Blüte eine tolle Überraschung für mich. Nachdem im Mai ja die rosa Federblüte den Anfang gemacht hat, sind diesen Monat die Malven, der rote Sonnenhut, das Eisenkraut und die Margeriten mit eingestiegen.

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Über die Blüten der Margeriten freue ich mich besonders – die Pflanzen hatten nämlich arg unter Läuse-Befall zu leiden. Nachdem ich sie regelmäßig mit schwarzem Tee besprüht habe, ist es aber viel besser geworden.

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Was mir auffällt (eigentlich ist es unübersehbar) ist, dass die Malven wirklich sehr, sehr verdrängend wachsen. Sie breiten sich aus und nehmen den anderen Stauden viel Platz weg. Das hatte ich nicht erwartet, weil sie im Prospekt (har har) eher säulenartig aussahen. Für nächstes Jahr werde ich mal versuchen, sie durch Staudenhalter in eine etwas aufrechtere Wuchsform zu bringen.

Gräser-Hochbeet

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Hier ist nicht viel zu berichten. Aber wir freuen uns darüber, dass das China-Schilf in den letzten zwei Wochen ein riesen Schuss gemacht hat. Ich vermute mal, dass es in den nächsten zwei Monaten noch viel höher wird. Spannend!

Malven-Hochbeet

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Ja… *hüstel* eigentlich sollten die Malven ja nur Blüh-Beiwerk zum China-Schilf werden. Jetzt haben die Malven das Schilf so gut wie platt gemacht. Sagte ich bereits, dass die Pflanzen seeehr ausufernd wachsen? Die Blütenpracht ist ein Traum – keine Frage. Und das Paradies für Bienen. Aber EIGENTLICH wollten wir ja Gräser in diesem Beet… na ja – mal sehen, ob wir die Malven nächstes Jahr umpflanzen, damit sie noch mehr Platz in unserem Garten erobern können und das Schilf aber dafür seine Ruhe hat.

Gemüse-Hochbeet

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Wir konnten endlich ernten! Juhuu! Nachdem wir abends im Dunkeln regelmäßig auf Schnecken-Jagd gegangen sind, sind auch Erdbeeren für uns übrig geblieben. Zuerst so ein bis drei pro Tag. Jetzt – gegen Ende des Monats – sind es auch schon mal fünf bis sieben.

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Die Radieschen haben wir mittlerweile schon alle aufgefuttert. Jetzt ist wieder reichlich Platz frei in diesem Beet. In den nächsten Tagen will ich hier Rukola und Pflücksalat aussäen. Der ist dann hoffentlich gleichzeitig mit den Tomaten fertig, so dass wir in den Genuss eines echten “Gartensalates” kommen können. Das ist jedenfalls das Ziel für nächsten Monat. Ob es geklappt hat, könnt ihr dann im nächsten Hochbeet-Bericht hier lesen.

Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit und viel Erholung in euren grünen Oasen! Übrigens ist jetzt Glühwürmchen-Zeit. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich LIEBE Glühwürmchen. Die kleinen Fliege-Lichter zu beobachten ist für mich der ultimative Kindheits-Sommerferiengefühl-Flashback. Da könnte ich hüpfen und quietschen und Glück und Lebensfreude. Und diese Woche habe ich schon die ersten in unserem Garten sehen. HURRA!

Alles Liebe – Wiebke

Gärtnern, Im Hochbeet

Im Hochbeet // Mai

Im April habe ich den Startschuss für meine neue Garten-Foto Reihe “Im Hochbeet” gegeben. Eine Garten-Saison lang möchte ich Monat für Monat das Geschehen in unseren vier Hochbeeten dokumentieren.

Heute ist der Mai-Status an der Reihe. Nachdem ich letzten Monat in meinem Auftakt-Artikel ja einen halben Roman geschrieben habe, um euch die ganzen Pflanzen vorzustellen, fasse ich mich dieses mal kürzer. Los geht’s!

Das Gemüse-Hochbeet

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Seht ihr die Erdbeeren?! Ich bin sooo happy, dass unsere Pflanzen so fleißig blühen und tatsächlich die ersten Erdbeeren wachsen und reifen! Ich träume von selbst gekochter Erdbeermarmelade und Erdbeerkuchen mit Beeren aus dem eigenen Garten. Höchstwahrscheinlich werden unsere 12 Pflanzen niemals so viele Beeren gleichzeitig reifen lassen, dass wir nach dem Naschen noch genug für Marmelade übrig hätten – aber ein bekennender Erdbeer-Junkie darf ja träumen.

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Die erste nahezu erntereife Erdbeere hat sich ein anderer Gartenbewohner schmecken lassen. Darum muss ich mich leider noch ein paar Tage gedulden, bevor ich selber endlich die erste probieren kann.

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Diese “anderen Gartenbewohner” sind Schnecken. Jap – Schnecken. Ich naiver Garten-Newbie dachte ja immer, man würde in Hochbeeten Gemüse anbauen, damit es eben NICHT den Schnecken zum Opfer fällt. Aber da lag ich wohl falsch, denn in unserem Hochbeet leben und essen Schnecken. Sie haben unsere zarten Kopfsalate über Nacht niedergemetzelt und sich auch das Radieschen-Grün schmecken lassen.

Seitdem Sascha jetzt immer Abends, sobald es dunkel ist, mit der Taschenlampe auf Schneckenjagd geht, ist es besser geworden. Ich hoffe, jetzt werden MEINE Erdbeeren in Ruhe gelassen. Wir werden sehen.

Das Stauden-Hochbeet

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Hier seht ihr schon einen ganz tollen Wachstums-Sprung im Vergleich zum April-Foto. Und die ersten Blüten gibt es auch schon. Schaut mal, wie interessant diese Rosa-Federbüschel-Blüten aussehen:

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Jetzt warte ich auf die ersten Sonnenhut-Blüten. Ich hoffe, diese Blüten-Ansätze beeilen sich und zeigen uns bald ihre schönen pinken Blätter!

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Hier noch eine Detail-Aufnahme der Grünblüte.

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Das Gräser-Hochbeet

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Nachdem Sascha und ich uns ja überhaupt nicht sicher waren, ob die Gräser den Winter überlebt haben, können wir jetzt verkünden: Sie leben! Und zwar alle!

 

Das Malven-Hochbeet

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Wie ihr seht – den Malvenrost haben die Pflanzen ziemlich gut überwunden. Wir haben sie zwei mal mit einem speziellen Mittel von Compo behandelt und danach sind sie regelrecht explodiert. Sie sind so sehr gewachsen, dass wir schon drei Pflanzen aus dem Beet herausnehmen mussten. Die gelben Margeriten wohnen jetzt in unserem Vorgarten.

Vermutlich dauert es nicht mehr lange, bis wir auch die Zitronenmelisse umpflanzen werden. Da auch das China-Schilf sehr auf Expansions-Kurs unterwegs ist, wird es wirklich eng in diesem Beet. Mal sehen, wie lange das noch gut geht.

Für den Schluss habe ich mir noch ein Highlight für euch aufbewahrt: Die wunderschönen Malven-Blüten. Tadahh…

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So – das war der Mai-Bericht aus unseren Hochbeeten. Ich wünsche euch einen entspannten Start in das sonnige Wochenende!

Alles Liebe – Wiebke