Frühlings-Capsule 2017, Handgemachte Kleidung, Me Made Mittwoch

Sloane // Mein farbenfroher Frühlings-Pulli

Am Donnerstag ist das nächste Teil meiner Frühlings-Capsule fertig geworden – der Sloane Sweater von Named Clothing. Ich freue mich, euch das neue Stück heute vorstellen zu dürfen.

SchnittSloane Sweater

Stoff: Sommersweat von Nosh + Bio-Bündchen aus dem Stoffbüro

Für diesen Pulli habe ich zum ersten Mal den viel gelobten Sommersweat von Nosh ausprobiert und bin selber auch ganz angetan. Er lässt sich easy verarbeiten und trägt sich auf der Haut super angenehm. Ich hatte mich ja schon immer gefragt, warum diese Stoffart eigentlich Sommersweat heißt. Jetzt weiß ich es: Weil man sie auch im Sommer ganz angenehm und luftig tragen kann ohne einen Hitzekoller oder Schweißausbrüche zu bekommen.

Das Zuschneiden des Stöffchens fand ich allerdings recht schwierig. Zum einen weil er sich auch nach ausgiebigstem Bügeln nicht so richtig brav und glatt auslegen lassen wollte und zum anderen, weil die Ringel so dicht beieinander liegen, dass ich immer in der Zeile verrutscht bin. Ich habe so viel wie möglich mit dem Rollschneider und meinem großen Quiltlineal geschnitten – so hat es dann doch noch ganz gut geklappt.

Sobald aber alle Teile einmal zugeschnitten waren, lief das Nähen reibungslos. Mit den Anleitungen von Named komme ich wirklich gut klar und der Stoff ließ sich wunderbar vernähen. Ich merke jetzt schon, dass mir viele Arbeitsschnitte – im Vergleich zu meinem ersten Jersey-Longsleeve – viel leichter von der Hand gehen. Ist ja auch kein Wunder, schließlich muss ich jetzt nicht mehr für jeden Schritt ein Youtube Video gucken. 😀

Ein erstes Mal gab es allerdings doch noch: Ich habe das erste Mal mit Bündchen Stoff gearbeitet. Gefällt mir! Einfache Verarbeitung und tolles Ergebnis. Ich glaube, das möchte ich demnächst auch mal bei ein paar T-Shirts an Halsausschnitt und Ärmeln ausprobieren. Mir gefällt, dass die Kleidungsstücke durch das Bündchen so professionell aussehen. Als nächsten Schritt – sozusagen als I-Tüpfelchen – möchte ich dann noch das Absteppen mit der Zwillingsnadel ausprobieren. Aber erst beim nächsten Teil.

So – jetzt zeige ich euch, wie toll sich dieser Ringelpulli in meine Capsule einfügt. Ich kann ihn nämlich, trotz der auffälligen Farbe – mit fast all meinen bisher genähten Kleidungsstücken kombinieren.

Auf den Fotos oben trage ich den Pulli mit der Girlfriday Culotte.

Hier über meiner weißen Cleo.

Und hier mit meinem Jeansrock.

Ich freue mich total, dass dieser Outfit-Kombi-Plan so geklappt hat, wie ich es mir vor mehr als zwei Monaten überlegt habe. Damals habe ich ja nur mit Schnitten, Stoffen und bunten Bildern in meinem Kopf jongliert. Und jetzt ist es so toll zu sehen, dass die Outfits Realität geworden sind und auch wirklich funktionieren. Ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr das meine Vorfreude auf die Sommer-Garderobe steigert!!

Jetzt gehe ich aber erst einmal beim MeMadeMittwoch stöbern und lasse mich von den Werken der tollen Näh-Mädels inspirieren.

Alles Liebe – Wiebke

 

 

Gärtnern, Seed Starter

Seed Starter #9 // Die erste Ernte

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Seit dem unser Gemüse nach draußen gezogen ist, sind die Pflanzen regelrecht explodiert. Unser Tomatenhaus gleicht einem Dschungel. Sascha und ich mussten schon in mühsamer Entwirrungs-Arbeit ganze Äste von den Tomaten abknipsen, damit die Pflanzen nicht zu sehr wuchern und ihre Kräfte eher für das Fruchtwachstum einsetzen.

Schaut euch mal diesen Vergleich an. Dieses Bild stammt aus dem letzten Seed-Starter Bericht:

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Gestern Abend sah es in unserem Tomatenhaus so aus:

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Zwischen den beiden Fotos liegen 3 Wochen. Wahnsinn, wie schnell die Pflanzen gewachsen sind, oder? Diese Woche haben wir auch die ersten Mini-Tomaten entdeckt.

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Und hier noch einmal eine Nahaufnahme einer Tagetes-Blüte. Der Duft ist wirklich intensiv-würzig. Kein Wunder, dass man die Blüten von einigen Tagetes-Sorten wohl ganz gut als Salatgewürz nutzen kann. Ich habe noch  nicht nachgeschaut, ob unsere Sorte dazu gehört. Sollte es so sein, probiere ich das mal aus und werde berichten. Hier habe ich eine Liste mit essbaren Tagetes-Sorten gefunden.

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Unsere Zucchinis sind mittlerweile auch endlich in ihr Hochbeet umgezogen. Zwei Pflanzen haben schon Mini-Fruchtansätze gezeigt, aber beide Baby-Zucchinis sind nach ein paar Tagen verschrumpelt. Wahrscheinlich haben wir noch nicht genug gegossen? Mal sehen, wie es mit den nächsten Früchten klappt.

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Eine der Gurken-Pflanzen hat auch zwei Mini-Früchte produziert. Hoffentlich können wir die am Leben halten.

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Aber jetzt kommt das Beste. Unsere erste Ernte! Hier gucken sie schon aus der Erde:

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Und hier halten wir sie in unseren Händen – unsere ersten selbst gezogenen Radieschen! Hurra! Die kostbare Ernte ist am nächsten Morgen direkt auf unsere Brote gewandert und hat köstlich geschmeckt.

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Habt ihr schon etwas aus eurem Gemüse-Garten geerntet?

Alles Liebe – Wiebke

Gärtnern, Seed Starter

Seed Starter #8 – Wir bauen ein Tomatenhaus

Am Samstag haben wir unseren Plan in die Tat umgesetzt und unseren Fensterbank-Zöglingen ein Draußen-Zu-Hause gebaut. Und zwar für jeden so, wie er es gerne mag. Da Tomaten ja nicht so gerne im Regen stehen, hat Sascha sich die Konstruktion für einen flexiblen Tomaten-Unterstand ausgedacht. Das geniale an seiner Idee ist, dass wir das Dach im Winter – wenn die Gartensaison vorbei ist – einfach herunterklappen können. Die Speisskübel räumen wir in die Garage, die vorderen Stützbalken ebenso. Dann können wir das Dach dank Scharnieren herunterklappen und mit einem dicken Karabinerhaken an der Wand sichern. Wenn ich also mal in einem Jahr keine Lust auf Gemüsezucht habe, können wir unseren kleinen Garten trotzdem voll nutzen und haben keinen Platz verschenkt. Es ist also quasi Urban Gardening ohne Urban. 😉

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Alles, was wir an Material für den Unterstand brauchten, haben wir am Samstag Morgen in unserem local Bauhaus – a.k.a. bester Baumarkt weit und breit – eingekauft. Und dann ging es los ans werkeln. Zuerst haben wir alle Latten zugeschnitten und zu einem Rahmen, bzw. einer Unterkonstruktion für das Polyester-Wellpappe Dach zusammengeschraubt. Dann haben wir mit einfachen, kurzen Holzschrauben die Wellpappe oben auf dem Rahmen befestigt und überstehende Reste abgesägt.

Um das Dach an der Wand zu befestigen, haben wir zuerst einen dicken Balken an die Wand geschraubt. Dann haben wir die Scharniere befestigt und die Stützbalken mit einem dicken Hammer in die Erde gekloppt. Damit die Konstruktion auch wind-stabil ist, haben wir die Stützbalken noch mit ein paar Schrauben am Dach befestigt und drei dünne Stahlseile mit Karabinern und Ösen zwischen Wand und Dach gespannt.

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Als supergünstige Pflanzgefäß-Alternative haben wir uns Speisskübel ausgesucht. In den Boden haben wir mit der Bohrmaschine jede Menge Löcher gebohrt, damit es beim Giessen keine Staunässe gibt.

Zusätzlich haben wir jeweils in eine Rückwand Löcher gebohrt, damit wir durch diese Löcher die Spiralstäbe mit Kabelbindern fixieren konnten. Für noch mehr Halt haben wir die Spiralstäbe durch ein Loch im Boden des Kübels in die Erde gespießt.

Und das war es auch schon an Baumaßnahmen. Danach haben wir nur noch Erde in die Kübel geschüttet und die Tomaten konnten einziehen.

Zu zweit haben wir die ganze Aktion – inklusive Materialeinkauf – an einem Samstag geschafft. Und dafür, dass alles relativ spontan – also ohne große Vorplanung und Zeichnung – entstanden ist, bin ich mit dem Ergebnis super zufrieden. Ich mag das neue Tomatenhaus und hoffe sehr, die Tomaten mögen es auch. Eine Blüte habe ich sogar schon entdeckt. Allerdings an einer gekauften Jungpflanze – nicht an einer selbst gezogenen.

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Einen kleinen Zusatz-Tipp habe ich noch: In der aktuellen Ausgabe der “Mein schöner Garten” habe ich gelesen, dass eine Reihe Tagetes Tomatenpflanzen vor dem Befall von Wurzel Älchen schützen kann. Darum sind die Tagetes von unserer Fensterbank direkt mit in die Tomatenbeete gewandert.

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Jetzt bin ich gespannt, wie sich die Pflanzen draußen entwickeln. Als nächstes steht der Umzug der Zucchinis an. Ich werde berichten.

Alles Liebe – Wiebke

 

Gärtnern, Seed Starter

Seed Starter # 7 – Blüten auf der Fensterbank

Vor einer Woche und ein paar Tagen habe ich die ersten Knospen an den vier Zucchini-Jungpflanzen entdeckt und war total erstaunt, dass es direkt so viele sind.

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Aber natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass es den Pflanzen so gut geht. Seit dieser Woche ist das Spektakel in vollem Gange – eine Knospe nach der anderen öffnet sich und zeigt eine wunderschöne, gelbe Blüte. Schaut euch mal diese Pracht an:

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Hübsch, oder? Ich bin ganz aus dem Häuschen… Allerdings wird es jetzt höchste Zeit, dass die Pflanzen nach draußen kommen. Unsere Fensterbank quillt über.

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Der Eisheiligen-Kalender sagt, dass die kalte Sophie erst am kommenden Montag ansteht. Aber von einigen Garten-Experten habe ich auf Instagram gelesen, dass die Kältewelle der letzten Tage wohl schon die Eisheiligen waren – also ein paar Tage früher. Na ja… ich habe jedenfalls beschlossen, dass die Pflanzen am Samstag in den Garten ziehen, denn ab morgen sind für die nächsten 7 Tage konstant Temperaturen über 19°C angesagt. Also glaube ich den Experten und dem Wetterbericht jetzt einfach mal.

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Der Besuch im Baumarkt ist schon geplant. Spießkübel, Rankstäbe und viel viel Erde stehen auf der Einkaufsliste. Ich freue mich auf ein perfektes Gartenarbeits-Wochenende mit Buddeln, Bauen, Pflanzen – und das bei Sonnenschein! Möglicherweise schmeißen wir Abends auch den Grill an. Klingt nach Frühling, oder?

Habt ihr auch schon Gartenpläne für’s Wochenende geschmiedet?

Alles Liebe – Wiebke

 

Frühlings-Capsule 2017, Handgemachte Kleidung, Me Made Mittwoch

Meine Girlfriday Culottes in Dänemark

Ich bin total happy, dass ich für die Fotos meiner Culottes die schöne Kulisse unseres Ferienhauses in Dänemark nutzen konnte.

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Schnitt: Girlfriday Culottes von Liesl + Co

Version: Midi-Länge

Stoff: leichter Stretch Denim in hellblau von Stoff & Stil

Als allererstes muss ich direkt gestehen, dass das hübsche Oberteil, das ihr hier seht, nicht aus meiner Capsule Wardrobe stammt. Schande über mich. Eigentlich hatte ich vor, die Culottes gemeinsam mit meinem selbstgeschneiderten rot-geringelten Jersey-Longsleeve zu zeigen. Denn die beiden Kleidungsstücke passen ganz hervorragend zusammen. Aber dann kam alles ganz anders: Wir brauchten neues Brennholz für unseren Ofen (hier in Dänemark ist es noch richig frisch) und haben uns daher in den nächsten Ort begeben, um einen Supermarkt aufzusuchen. Auf dem gleichen Gelände gibt es neben dem Supermarkt noch ein paar weitere Geschäfte, unter anderem auch eine kleine Boutique, in der wir letztes Jahr schon ein paar hübsche Teile gefunden haben. Tja – und wie das immer so ist. Sascha: “Komm, wir gehen da noch mal ein bißchen gucken.” Ich im Stillen zu mir selbst: ” Ach ja – gucken schadet ja nix.” Und dann im Geschäft laut: “Och – ich glaub, das probier ich mal an. Ohhh das ist aber toll. Und es würde bestimmt super zu meinen Culottes passen.” Und Sascha: “Ja, das stimmt. Und in Deutschland würdest du nach so etwas bestimmt lange suchen.” Das glaube ich zwar nicht, aber es war eine sehr willkommene Absolution. Das Oberteil wurde also gekauft. Und weil es – wie ich finde – tatsächlich super den Culottes passt, kam es mit auf die Fotos. Das Ringel-Jersey Oberteil zeige ich dann später.

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Am Anfang dieses Näh-Projektes habe ich mich mit dem Stoff etwas schwer getan. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass ich bei Stoff & Stil leichten Denim Stoff aus 100% Baumwolle gekauft habe. Beim Bügeln hatte ich aber auf einmal so komisches klebriges Zeug an meinem Bügeleisen. Zuerst dacht ich, ich hätte irgendwo ein Stück Vlieseline aus versehen geschmolzen. Bügeleisen also abkühlen lassen, geschrubbt wie eine Blöde und noch einmal von vorne. Aber auch beim zweiten Versuch war das Zeug urplötzlich wieder da. Und da dämmerte es mir so langsam… das klebrige Zeug kam aus dem Stoff selber. Als der Groschen endlich gefallen war, zog ich panikartig das Bügeleisen weg und inspizierte den Stoff erst einmal auf Schäden. Zum Glück ist aber alles noch einmal gut gegangen. Danach habe ich erst einmal die Rechnung von Stoff & Stil herausgekramt und noch einmal nachgeguckt, was zum Henker ich da eigentlich gekauft hatte. Ahaaa – Stretch-Denim mit Nylon und Elasthan-Anteil. Das erklärte einiges, war aber direkt auch neue Fragen auf: Mit welcher Nadel nähe ich den Stoff denn jetzt? Jeans oder Stretch? Und welchen Stich soll ich dafür nutzen? Grüüübel…

sdr

sdr

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Antworten fand ich noch einmal in diesem super-hilfreichen Artikel auf dem Smilla-Blog. Ich nutzte also eine Stretch-Nadel und den Jersey-Stretch-Stich (warum auch immer der so heißt, wenn er für Jersey eigentlich gar nicht so gut geeignet ist). Und ganz wichtig: Ich bügelte nur noch auf Stufe 1. Ab diesem Zeitpunkt lief eigentlich (fast) alles wie am Schnürchen. Auf dem Blog von Oliver + S gibt es einen Sew Along für die Girlfriday Culottes. Daran habe ich mich einfach Schritt für Schritt entlang gearbeitet. Und damit hat es super geklappt. Auch wenn das Schnittmuster der Girlfriday Culottes schon mit einer sehr ausführlichen Nähanleitung kommt – so dass viele von euch den Sew Along wahrscheinlich gar nicht gebraucht hätten – mir haben die Fotos an einigen Stellen wirklich geholfen.

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Der Grund, warum ich oben nur “FAST wie am Schnürchen” geschrieben habe ist dieser: Als allerletzten Arbeitsschritt musste ich nur noch den Verschluss am Bund anbringen. Da ich zu Hause keinen großen Haken-Öse-Hosenverschluss hatte und in der Anleitung auch die Option eines Verschlusses mittels Knopf angegeben war, wollte ich ein Knopfloch in den Bund nähen. Äh ja… das war keine gute Idee. Viel zu viele dicke Stofflagen, viel zu kleine Arbeitsfläche. Es hat überhaupt nicht geklappt – nennen wir es mal ein Knopfloch-Massaker. Aus diesem Grund haben die Culottes diesen frechen roten Aufnäher am Bund. Ich dachte mir: Wenn schon vertuschen, dann wenigstens mit Attitude und griff zum roten Stoff. Auf diesen Fotos ist der Bund tatsächlich noch mit einer Sicherheitsnadel verschlossen. Denn so kurz vor dem Urlaub konnte ich keinen vernünftigen Hosenverschluss mehr kaufen. Tja – musste ich halt fudeln – aber die Culottes mussten mit!

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Mit dem Ergebnis bin ich trotzdem super zufrieden. Auch wenn mich dieses Kleidungsstück ganz schön aus meiner Fashion-Comfort-Zone lockt. Normalerweise trage ich nie nie nie etwas, das meine eh schon rettungsberingten Hüften noch breiter machen würde. Daher musste ich beim ersten Blick in den Spiegel erst mal heftig schlucken. Aber ich wusste im Vorfeld, dass die Culottes einfach nach einer komplett anderen – für mich ungewohnten – Silhouette verlangen: betonte Taille und auf jeden Fall hohe Schuhe. Und dann scheiss drauf, ob die Hüften breit aussehen. Der Schnitt dieses Kleidungsstücks an sich ist einfach meeega cool. Wenn hier etwas geändert werden müsste, dann eher meine Attitude als die Culottes. Und vielleicht zwei Kilo weniger, damit die Falten etwas weniger aufspringen. Aber das wird mich nicht davon abhalten, dieses Teil auch jetzt schon zu tragen. Mutig voran!

sdr

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Und jetzt freue ich mich darauf, bei den anderen Mädels vom MeMadeMittwoch zu gucken!

Alles Liebe – Wiebke

 

 

Gärtnern, Seed Starter

Seed Starter #3 – Die Tomaten Großoffensive

Die Tomaten-Großoffensive ist gestartet. Das letzte Mal habe ich euch ja schon gebeichtet, dass ich leider all meine Tomaten-Zöglinge ins Jenseits befördert habe. Nachdem mir diese Verluste etwas schlechte Laune bereiteten, hatte Sascha Mitleid und brachte mir eines Abends nach der Arbeit drei neue Samentütchen mit. Einfach so – total süß… ist ja quasi auch so etwas wie ein Blumenstrauß 😀

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Und diesen Sonntag war es dann soweit: Tomaten-Großoffensive. Ich habe alle drei Tomaten-Sorten ausgesät. Von jeder Sorte vier Stück – ein Korn pro Töpfchen.

Dazu sind noch weitere Samen in die Erde gekommen:

  1. Die nächste Fuhre Kopfsalat. Ich mache es jetzt so, dass ich alle zwei Wochen vier neue Kopfsalat-Samen säe. Wenn sie gleichmäßig wachsen, dürfte das nachher einen gut handhabbaren Ernte-Abstand ergeben.
  2. Die Samen habe ich breitwürfig in einer größeren Schale ausgebracht.
  3. Tagetes & Zinnien – die ersten Blumen. Ebenfalls breitwürfig in jeweils einer größeren Anzuchtschale.

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Die Kopfsalat-Keimlinge aus der ersten Aussaat sind jetzt zwei Wochen alt und haben gerade ihr drittes Blatt hervorgebracht. Von den vier Pflanzen sind noch drei übrig geblieben. Eine ist an unerklärlicher, allgemeiner Schwäche (oder so) eingegangen.

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Unsere Fensterbank ist übrigens jetzt schon wegen Überfüllung geschlossen… und dabei hab ich noch so viele Samen. Ich glaube, ich muss mir da für die nächste Aussaat-Runde etwas einfallen lassen.

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Alles Liebe – Wiebke