Shoppingfreies Jahr 2018

So starte ich in mein shoppingfreies Jahr 2018

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr und hoffe, ihr seid alle schwungvoll gestartet!

Für mich bedeutet das neue Jahr eine neue Challenge. In meinem Jahresrückblick 2017 hatte ich es schon angekündigt und heute geht es los: Ich starte in mein shoppingfreies Jahr 2018!

Warum ich mir ein ganzes Jahr lang Shoppingverzicht auferlege?

Für mich ist es ein wichtiger Schritt auf dem Weg
zu meiner Ganzjahres-Capsule und damit
zu meinem eigenen Stil.

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Nachdem ich diesen Blog vor fast einem Jahr damit gestartet habe, mich an einer handgemachten Capsule-Wardrobe zu versuchen, wurde mir schnell klar, dass ich nicht der Typ für strenge Saison-Garderoben bin. Ich liebe den Zwiebel-Look und trage die meisten meiner Kleidungsstücke das ganze Jahr über. Dennoch mag ich den Gedanken, meine Garderobe minimalistisch zu halten. Damit meine ich allerdings nicht, mich auf eine bestimmte festgelegte Anzahl an Kleidungsstücken zu beschränken und alle anderen Teile wegzuschmeißen.
Ich verstehe darunter eher, meine Garderobe mit Bedacht zu organisieren. Also das Gegenteil von kopflosem Shoppen und einfach immer nur mehr Teile in den Kleiderschrank zu stopfen.

Das Motto soll lauten:
So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Ich möchte feststellen, in welchen Teilen ich mich am wohlsten und am besten gekleidet fühle. Ebenso möchte ich feststellen, welche Teile Schrankhüter sind und diese dann auch loswerden.

Ich erhoffe mir davon, meinen Stil besser kennen zu lernen und klarer zu definieren. Und zwar nicht durch eine immense Erweiterung meiner Garderobe, sondern durch spielen mit meiner bestehenden Garderobe. Durch das Ausprobieren von neuen Kombinationsmöglichkeiten. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass eine klarere Definition eher eine Reduzierung mit sich bringt.

Denn wenn man weiß, was einem richtig gut steht und was man im Alltag auch wirklich trägt, dann weiß man auch, welche Teile man nicht mehr benötigt.

Lücken, die ich in meiner Garderobe entdecke werde ich durch neue, selbstgemachte Stücke füllen.

Um dieses Projekt hier auf dem Blog zu dokumentieren und auch um mir selber Aufgaben zu stellen, habe ich mir für’s erste zwei neue Serien ausgedacht.

1.
Zum einen werde ich einen kurzen monatlichen Bericht darüber schreiben, wie der Shopping-Verzicht läuft. Ich berichte darüber, ob es sich wie Verzicht angefühlt hat, ob es Herausforderungen gab und ob ich irgendwelche Erkenntnisse hatte.

2.
Als zweites möchte ich mich stärker mit dem Thema Kombinationsmöglichkeiten beschäftigen. Darum starte ich die monatliche Reihe “1 Teil – 5 Outfits”, in der ich versuche, meine Lieblingsteile so vielseitig wie möglich einzusetzen.

Gut ihr Lieben – genug geredet. Jetzt geht’s los. Habt ihr euch für 2018 auch etwas vorgenommen? Ich bin gespannt auf eure Vorsätze!

Alles Liebe – Wiebke

Handgemachte Kleidung

Mein Blog-Jahresrückblick & Pläne für 2018

Mein Jahresrückblick 2017

Ich kann kaum glauben, dass ich jetzt schon meinen ersten Blog-Jahresrückblick schreibe. Auch wenn ich mit diesem Blog noch nicht Geburtstag feiern kann, habe ich trotzdem das Gefühl, dass das Jahr einfach unheimlich schnell vorbei geflogen ist. Darum mag ich es sehr, noch einmal einen Blick auf die vergangenen Monate zu werfen, bevor ich mich dann mit frischem Schwung in das neue Jahr stürze.

In 2017 habe ich damit begonnen, selber Anziehsachen für mich zu nähen. Und das direkt mit einem großen Vorsatz: Ich hatte den Plan, mir nach und nach eine komplett handgemachte Capsule Wardrobe zu schneidern.

Mein allererstes selbstgenähtes Kleidungsstück war eine rote Cleo.

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Schon in der zweiten Saison meines “Capsule Wardrobe-Nähprojektes” habe ich allerdings festgestellt, dass diese Art und Weise, meine Garderobe zu planen, nicht so richtig zu mir passt.

Der Grund: Ich bin nicht der Typ für streng abgegrenzte Saison-Garderoben. Ich tendiere viel mehr zu einer Ganzjahres-Garderobe, bei der nur ein paar Teile für die ganz heißen oder ganz kalten Wochen des Jahres vorgesehen sind. Ansonsten bin ich eindeutig der Zwiebel-Look Typ und nutze die meisten meiner Teile das ganze Jahr über.

Trotzdem habe ich das ganze Jahr über fleißig weiter geschneidert.

Das Positive an der strengen Garderoben- und damit auch Näh-Planung war, dass ich kein einziges “Schrankhüter”-Teil genäht habe. Ich trage all meine bisher genähten Stücke oft und gerne.

Mein am häufigsten getragenes Teil ist dieses Longsleeve.

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Das Teil, auf das ich am stolzesten bin ist dieser schicke Rock.

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Ich habe gelernt, dass sich mit den Jahreszeiten zwar nicht meine komplette Garderobe ändern muss, aber dass sich meine Motivation ändert. In den kühleren Monaten habe ich mehr Lust zu stricken. In den wärmeren Monaten habe ich mehr Lust zu nähen. Praktischerweise passt das gut zu dem, was die Garderobe in der Zeit an neuen Stücken gebrauchen kann.

Und darin steckt auch eine weitere Erkenntnis, die ich in diesem Jahr gewonnen habe: Eine handgemachte Garderobe besteht für mich nicht nur aus selbst genähten Teilen. Für mich gehören gestrickte Teile ebenfalls unbedingt dazu. Darum möchte ich auch das Stricken noch weiter üben und mir nach und nach ein paar tolle Pullis, Cardigans und Kuscheltücher zulegen.

In 2017 habe ich dieses Drachenfels Tuch gestrickt.

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Mit über den Jahreswechsel werde ich wohl meinen Sous Sous Sweater nehmen.

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Stricken ist für mich zum Inbegriff von Slowfashion geworden. Zum einen arbeite ich an größeren Strickprojekten sehr, sehr lange. Zum anderen wähle ich die ja oft hochpreisige Wolle gewissenhaft aus. Wenn ich über 100 Euro an Material für einen Pullover ausgebe und viele viele Stunden Arbeit investiere, dann achte ich noch viel stärker darauf, dass ich die Farben auch wirklich mag und dass das Teil sich später gut mit vielen Kleidungsstücken kombinieren lässt. Für die kommenden Jahre peile ich ein bis zwei Projekte pro Jahr an. So kommt kein Stress auf und ich kann mir immer für den nächsten Woll-Kauf mein Budget zusammensparen.

Meine Pläne für 2018

Ich werde keinen weiteren Versuch starten, eine Capsule Wardrobe aufzustellen. Aber ich habe trotzdem Lust auf eine Challenge. Für eine gute Challenge bin ich immer zu haben! Daher nehme ich mir vor, das ganze Jahr 2018 keine Oberbekleidung zu shoppen. Alles, was ich an Anziehsachen benötige oder auch einfach nur so gerne hätte, mache ich von Hand. Auch meine Yoga-Kleidung. Die einzigen Ausnahmen sind Unterwäsche und Schuhe.

So bleibe ich dem Konzept der handgemachten Garderobe treu und bin gleichzeitig viel freier in der Wahl meiner Projekte. Toll!

Außerdem habe ich mir für 2018 vorgenommen, mich mit meinem Blog noch mehr mit anderen Bloggern zu vernetzen. Bisher habe ich nur beim MeMadeMittwoch und bei Selmins 12 Colours of handmade fashion teilgenommen. Aber es gibt ja noch so viele andere tolle Blogger-Aktionen und Link-Ups.

Ich werde versuchen, in 2018 regelmäßig bei den “12 von 12” auf Frau Kännchens Blog, und bei Marisas “Auf den Nadeln” mitzumachen. Und natürlich weiterhin beim MeMadeMittwoch. Und dann mal sehen was mir noch für Sew-Alongs oder Knit-Alongs über den Weg laufen. Da diese DIY Leidenschaft ja meistens nur im stillen Kämmerlein zu Hause ausgelebt wird, finde ich es umso wichtiger, durch solche tollen Aktionen auf Gleichgesinnte zu treffen. Darauf freue ich mich!

Für die Blog-Themen 2018 habe ich noch den Entschluss gefasst, die Garten-Rubrik deutlich zu reduzieren. So wie ich es sehe, werde ich kommendes Jahr nicht viel Zeit in Gartenprojekte stecken. Daher vernachlässige ich das Thema hier vorerst. Ich überlege aber, eine Gartenecke weiterhin monatlich zu fotografieren. Vielleicht schließe ich mich hierfür der Aktion 12tel Blick auf dem Blog von Tabea an.

Und vielleicht ist es dem ein oder anderen von euch aufgefallen – ich versuche mich an einem frischen Look für Drinnen & Draussen. Als ich diesen Blog letztes Jahr gestartet habe, sollte es in erster Linie schnell gehen – ich wollte die meiste Energie in den Inhalt stecken und nicht ins Design. Aber jetzt nach fast einem Jahr bloggen (im Februar ist Blog-Geburtstag) ist es an der Zeit für ein wenig Detail-Liebe. Ganz fertig bin ich noch nicht – es ist sozusagen eine Live-OP am offenen Herzen. Aber mein neues Logo liebe ich schon mal sehr. Was sagt ihr dazu?

So – das war mein Jahresrückblick 2017 und gleichzeitig mein Jahresausblick 2018. Ich freue mich schon darauf, meine handgemachte Garderobe weiter wachsen zu sehen!

Was habt ihr euch für das neue Jahr vorgenommen?

Alles Liebe – Wiebke

Handgemachte Kleidung, Sommer-Capsule 2017

Street Art gucken mit Mami + Else

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Meine Mami liebt Street Art noch mehr als ich.

Ich finde, das ist ein schöner erster Satz für einen Blogpost. Und er entspricht absolut der Wahrheit. Glücklicherweise wohnt sie direkt um die Ecke von Düsseldorfs erster und einziger Hall of Fame. Beide – also meine Mami und die Hall of Fame – wohnen seit ungefähr zwei Jahren in Düsseldorf-Eller und genau so lange geht meine Mami regelmäßig alle paar Wochen eine Runde spazieren, um die neuen Bilder zu bestaunen und zu knipsen.

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So oft es sich anbietet, begleite ich sie bei ihrer Street Art Tour. Wie auch diesen Sonntag. Praktischerweise hatte ich meine Sommer-Else an, so dass ich die tolle Kulisse direkt nutzen konnte, um euch endlich mal wieder ein selbstgenähtes Kleidungsstück zeigen zu können. Ich präsentiere meine Rettungsringe-Sommer-Else!

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Schnitt: Else Baukastenkleid von Schneidermeistern

Variante: U-Boot Ausschnitt, kurze Ärmel, schmaler Rock mit normalem Saumabschluss

Stoff: Rettungsringe Jersey von Swafing über Traumbeere.de

Dies ist meine erste Else und ich bin von dem Schnitt absolut angetan. Beim Stöbern in meinen liebsten Nähblogs habe ich sooo viele tolle Designbeispiele des Baukasten-Kleides gesehen, dass ich den Schnitt unbedingt ausprobieren wollte. Ursprünglich hatte ich vor, eine Blockstreifen-Else zu nähen. Aber dann kam alles anders.

Denn als ich diesen Stoff – aus dem ich eigentlich nur ein Ankerliebe-Shirt nähen wollte – im Büro schon einmal ausgepackt und gemeinsam mit meiner lieben Kollegin neugierig bestaunt habe, hatte meine Kollegin die Eingebung, dass ein Kleidchen aus dem Stoff auch sehr schön aussehen würde. Und da musste ich ihr zustimmen. Zumal ja eh eine sommerliche Else auf meiner Liste stand. Warum also nicht aus diesem Stoff? Man muss ja auch mal spontan sein können.

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Ich war mir nur nicht sicher, ob der Stoff für beide Teile reichen würde.  Auch nach intensivstem Studium der Stoffverbrauch-Angaben in den Anleitungen kam ich immer wieder zu dem Schluss: Könnte klappen, wird aber knapp. Darum habe ich in unserer Zu-Hause-Urlaubswoche einfach beide Teile parallel gestartet. Beide Schnittmuster ausgedruckt, zusammengeklebt und so lange auf dem Stoff herum geschoben, bis es gepasst hat. Juhuu! Und ich musste noch nicht mal stückeln oder an Nahtzugaben sparen.

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Ich habe mich für eine Variante mit schmalem Rock, kurzen Ärmeln und U-Boot Ausschnitt entschieden. Da ich im Nähflow total vergessen habe den Rock zu kürzen, hat er jetzt eine für mich eher untypische Länge. Aber es gefällt mir. Ich mag diese Else so wie sie ist und habe sie in den letzten sechs Wochen (ja – so lange ist sie schon fertig und hat auf Fotos gewartet!) bei jeder sich bietenden Gelegenheit getragen. Ein herrlich bequemes und unkompliziertes Kleidungsstück, das mir immer gute Laune macht.

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Ich bin sicher, dass es nicht das letzte Kleid ist, was nach diesem Schnitt entstanden ist. Die Blockstreifen-Variante mit 3/4 Ärmeln habe ich immer noch im Kopf. Und ein puder-rosa farbenes Hoodie-Kleid fände ich auch toll. Ach ja – so viele Ideen, so wenig Zeit. Ihr wisst ja, wie das ist…

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Dieses rosafarbene Sommerkleid verlinke ich jedenfalls nachträglich noch bei Selmins 12 Colors of handmade fashion Challenge. Ich verfolge den heimlichen Plan, bis Ende des Jahres nach und nach noch zu allen Monatsfarben ein Teil beizusteuern. Mal sehen ob das klappt.

Ich wünsche euch auf jeden Fall einen wunderbaren Wochenstart und hoffe, dass euch meine Street Art Bilder gefallen haben!

Alles Liebe – Wiebke

 

 

Handgemachte Kleidung, Sommer-Capsule 2017

Meine Sommer-Capsule & Ich

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Diejenigen unter euch, die regelmäßig hier bei mir vorbeischauen, um nach neuen Posts zu suchen, werden es bemerkt haben. Ich bin absolut im Hintertreffen mit neuen Fotos und Updates zu meiner Sommer Capsule und meinen Nähprojekten. Und es ist nicht nur so, dass ich nur blogtechnisch nicht nachgekommen bin. Ich bin auch im echten Leben etwas – oder ehrlich gesagt total – aus meiner Routine gekommen.

Die guten Nachrichten sind:

  • Ich habe es geschafft, mich einen Monat lang ohne Ausnahme nur mit meinen Capsule Teilen zu kleiden.
  • Ich habe drei neue, selbst genähte Sommer-Kleidungsstücke in meinem Schrank hängen.
  • Ich habe mein Drachenfels Tuch fertig gestrickt.
  • Ich trage regelmäßig mehrmals pro Woche selbst genähte Kleidung. Und alle Teile, die ich bisher genäht habe, trage ich auch gerne im Alltag.
  • Ich habe in den letzten Wochen viele Freunde getroffen, viel Yoga geübt und ein großes Garten-Bauprojekt ist abgeschlossen.

Die schlechten Nachrichten sind:

  • Nach dem ersten, perfekten Capsule-Monat habe ich damit aufgehört, mich entsprechend meiner Mini-Garderobe zu kleiden. Die Gründe dafür sind sehr einfach erklärt: Das Leben kam dazwischen. Wäscheberge türmten sich in unserem Keller, der deutsche Sommer hat eine großzügige Pause eingelegt und es war viel los. That’s it.
  • Ich habe wenig Zeit in meinem Nähzimmer verbracht. Ich habe noch Stoffe und Schnittmuster für vier Sommer-Kleidungsstücke vorrätig und hoffe, dass wir einen langen, warmen Spätsommer haben werden, damit ich noch dazu komme, diese Teile zu Nähen und zu Tragen.

Wenn ich diese beiden Auflistungen jetzt betrachte, ist die Liste mit den guten Nachrichten länger. Also mache ich mich nicht verrückt, was mein Capsule Projekt angeht.

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Ich versuche eher, daraus zu lernen. Und zwar das hier:

  • Im Sommer verbringe mehr Zeit draußen als in meinem Nähzimmer. Meine Näh-Zeit unterliegt also auch den Jahreszeiten und ich sollte mir im Sommer nicht allzu viele Teile auf meine To-Sew Liste setzen.
  • Möglicherweise ist für mich das Nützlichste am Konzept der Capsule Wardrobe der Planungsprozess.
  • Möglicherweise ist für mich die theoretische Ausarbeitung der Mini-Garderobe viel hilfreicher, als dann tatsächlich monatelang nur diese Teile zu tragen.
  • Möglicherweise reicht es mir, die Capsule-Teile auf dem Papier stehen zu haben, damit ich Lücken in der Garderobe identifizieren und somit zielgerichtet Teile nähen kann, die ich auch wirklich benötige und tragen werde.
  • Möglicherweise hilft es mir mehr, die Capsule Outfits als fertigen Plan in meiner Schublade liegen zu haben, als mich dann im Alltag nur auf diese Outfits zu beschränken. Es ist eine Basis, auf der ich aufbauen kann. Es ist ein Schubs heraus aus der Komfort-Zone. Aber ich habe gemerkt, dass mir die Beschränkung, also das eigen auferlegte Verbot, andere Teile zu tragen, nicht hilft wenn das Wetter mal wieder nicht mitspielt oder der Alltag so wild ist, dass ich nicht zum Wäsche falten komme.

Und wenn die Capsule nur eine Sache tun sollte, dann ist es doch helfen, oder?

Ich überlege also, welche Teile ich mir aus dem Konzept der Capsule Wardrobe herauspicke, die wirklich hilfreich für mich sind. Und welche Teile ich fallen lasse.

So richtig fertig bin ich mit diesen Überlegungen noch nicht. Aber ich weiß jetzt schon, dass ich meine Herangehensweise auch für den für den Herbst noch einmal ändern werde. Und wenn es dann im Herbst immer noch nicht passt, ändere ich meine Planung von Saison zu Saison so lange, bis ich die für mich passendste und hilfreichste Methode gefunden habe.

So – jetzt seid ihr wieder auf dem Laufenden!

Wie läuft es mit euren Sommer-Nähprojekten?

Alles Liebe – Wiebke

Sommer-Capsule 2017

Outfits of Summer / Wochen 3+4

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Immer freitags zeige ich euch frische Selfies aus meinem Capsule-Alltag.

Meistens im Spiegel. Mal auf der Arbeit, mal zu Hause. Mal mit noch nassen Haaren, mal schon fertig geschminkt. Meistens mit schlechtem Licht.

Hierbei geht es mir nicht um das perfekt gestylte Foto, sondern einfach nur um die konsistente Dokumentation. Und damit die im hektischen Alltag möglich ist, muss es so einfach und unkompliziert wie möglich sein.

Wenn ihr neu hier seid und euch für meine Sommer-Capsule interessiert, dann klickt euch hier entlang.

Hier kommen die Outfits der letzten beiden Wochen.

Woche 3

(mit einem Klick auf die Bilder erhaltet ihr die vollständigen Fotos) 

Von oben links nach unten rechts:

  1. Ärmellose Bluse: Reserved, weiße Stoffhose: Reserved, Uhr: Daniel Wellington, Brille: Krass Optik
  2. Oberteil: Esprit, Boyfriend Jeans: H&M, Schuhe: Asos, Brille: Krass Optik
  3. siehe 2
  4. T-Shirt: MeMade, Jeansrock: MeMade, Uhr: Daniel Wellington, Brille: Krass Optik
  5. weißes Basic-Shirt: S.Oliver, Jeans: Esprit, Schuhe: Birkenstock, Rucksack: Liquorish (via Asos)
  6. Longsleeve: MeMade, Jeans: Esprit, Uhr: Daniel Wellington, Brille: Krass Optik

Woche 4

(mit einem Klick auf die Bilder erhaltet ihr die vollständigen Fotos) 

Von oben links nach unten rechts:

  1. Longsleeve: Pieces, Boyfriend Jeans: H&M, Uhr: Daniel Wellington, Brille: Krass Optik
  2. Bluse: Reserved, Boyfriend Jeans: H&M, Brille: Krass Optik
  3. Longsleeve: MeMade, gelbe Hose: Promod, Uhr: Daniel Wellington, Brille: Krass Optik
  4. Shirt: MeMade, Jeans: Esprit, Uhr: Daniel Wellington, Brille: Krass Optik
  5. weißes Basic-Shirt: S.Oliver, Culottes: MeMade, Kette: Zara, Brille: Krass Optik
Sommer-Capsule 2017

Outfits of Summer

Heute lebe ich schon drei Wochen mit meiner Sommer-Capsule und ich muss sagen, dass es ein völlig anderes Gefühl ist, als bei meiner Frühlings-Garderobe. Es fühlt sich toll an!

Bei der Frühlings-Version meiner Mini-Garderobe bin ich, da es mein erster Capsule-Versuch war, etwas zurückhaltender gestartet. Um das Leben mit Capsule zu testen, hatte ich mir für den ersten Schritt vorgenommen, für all meine Freizeit-Aktivitäten auf die Mini-Garderobe zurückzugreifen. So musste ich mich noch nicht der Herausforderung stellen, Berufskleidung und Freizeitkleidung in einer Capsule zu vereinen.

Allerdings hatte diese Herangehensweise auch den Nachteil, dass es sich für mich noch nicht so richtig, richtig nach Capsule angefühlt hat. Dieses Gefühl, das von so vielen Bloggerinnen mit Worten wie „Ich habe das Gefühl, jeden Tag mein absolutes Lieblings-Outfit zu tragen und fühle mich perfekt gekleidet, ohne darüber nachdenken zu müssen.“ beschrieben wird, wollte sich so bei mir einfach nicht einstellen. Vielleicht bin ich doch eher der „Ganz oder gar nicht“-Typ Mensch. Jedenfalls war mir direkt klar, dass ich für die Sommer-Garderobe auch in die Vollen gehen wollte.

Gedacht – getan. Und obwohl ich schon jetzt weiß, dass ich noch einiges lernen muss und die Outfit-Wahl an manchen Tagen etwas schwieriger ist, finde ich das Leben mit Capsule bisher wirklich super.

Was mir bis jetzt schon sehr gut dabei hilft ist, täglich (falls ich es nicht vergesse) ein Foto von meinem Outfit zu schießen.

Die Dokumentation der Outfits
ist für mich
eine kleine Form
von Selbstkontrolle und gleichzeitig Motivation.

Es motiviert mich dazu, nicht doch aus Bequemlichkeit zu einem T-Shirt zu greifen, dass eigentlich nicht auf der Liste steht.

Es motiviert mich dazu, mich wieder viel mehr mit Accessoires zu beschäftigen.

Es motiviert mich dazu, mich aus meiner Comfort Zone heraus zu bewegen und mich zu trauen, auch Teile auf der Arbeit zu tragen, die ich sonst nur am Wochenende angezogen hätte.

Es motiviert mich dazu, mir kreative Kombinationsmöglichkeiten für Kleidungsstücke auszudenken, um immer neue Outfits zu erfinden.

Es motiviert mich dazu, mich an meine Nähmaschine zu setzen, damit endlich wieder ein neues Kleidungsstück mit in den Pool wandert.

Genau so hatte ich mir das vorgestellt!

In diesem Post hatte ich ja schon von der Idee mit den täglichen Outfit-Fotos berichtet und auch geschrieben, dass ich mir noch nicht sicher bin, in welcher Form ich die Fotos teilen möchte. Jetzt habe ich mich entschieden, euch die Outfits ab jetzt hier zu zeigen. Ich starte für’s Erste mit einem Wochen-Rhythmus. Ab heute zeige ich euch immer freitags die Outfits der Woche. Damit ich die ersten Tage aufholen kann, gibt es heute gleich zwei Wochen.  Macht euch also auf eine etwas größere Foto-Flut gefasst.

Hier kommen sie also, meine Selfies mitten aus dem Capsule-Alltag.

Meistens im Spiegel. Mal auf der Arbeit, mal zu Hause. Mal mit noch nassen Haaren, mal schon fertig geschminkt. Meistens mit schlechtem Licht.

Hierbei geht es mir nicht um das perfekt gestylte Foto, sondern einfach nur um die konsistente Dokumentation. Und damit die im hektischen Alltag möglich ist, muss es so einfach und unkompliziert wie möglich sein.

Woche 1

(mit einem Klick auf die Bilder erhaltet ihr die vollständigen Fotos) 

 

Von oben links nach unten rechts:

  1. : Kurze Jeans-Shorts: Asos, weißes Basic-Shirt: S.Oliver
  2. : Off-Shoulder Top: MeMade, Boyfriend Jeans: H&M, Gütel: H&M
  3. : Cardigan: S.Oliver, Boyfriend Jeans: H&M, T-Shirt: Kauf dich glücklich, Rucksack: Fjällräven, Brille: Krass Optik
  4. : Streifen-Longsleeve: MeMade, Boyfriend Jeans: H&M, Schuhe: Görtz, Brille: Krass Optik
  5. : siehe 4.
  6. : Gestreiftes Oberteil: MeMade, weiße Stoffhose: Reserved, Brille: Krass Optik
  7. : S/w-Muster T-Shirt: Zara, gelbe Hose: Promod, Brille: Krass Optik, Uhr: Daniel Wellington
  8. : T-Shirt: Kauf dich glücklich, Jeans: Esprit, Tasche: MeMade, Schuhe: Birkenstock,  Brille: Krass Optik, Uhr: Daniel Wellington
  9. : Kleid: MeMade, Off-Shoulder Top: MeMade,  Brille: Krass Optik, Uhr: Daniel Wellington, Armreif: Asos

Woche 2

(mit einem Klick auf die Bilder erhaltet ihr die vollständigen Fotos) 

 

Von oben links nach unten rechts:

  1. : S/w-Muster T-Shirt: Zara, Jeans: Esprit, Gürtel: H&M, Uhr: Daniel Wellington
  2. : T-Shirt: Kauf dich glücklich, Boyfriend Jeans: H&M, Brille: Krass Optik
  3. : Oberteil: Reserved, Jeans: Esprit, Gürtel: H&M, Uhr: Daniel Wellington
  4. T-Shirt: MeMade, Jeans: Esprit, Uhr: Daniel Wellington
  5. Streifen-Longsleeve: MeMade, Boyfriend Jeans: H&M, Uhr: Daniel Wellington