Meditation, Yoga

Warum ich in meinem Zimmer Platz schaffen musste // BIG NEWS!

Meinen neuen DIY Näh-Tisch habe ich euch ja schon voller Stolz und Begeisterung gezeigt. Dass ich mehr Arbeitsfläche und Strauraum zum Nähen brauchte waren aber nicht die einzigen Gründe für die Umräum- und Möbelbau-Aktion.

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Es gab einen weiteren, wichtigen Grund: Ich wollte in meinem Zimmer Platz für einen festen Ort zum Yoga üben und Meditieren schaffen.

Schon seit Monaten hatte ich den Wunsch, mir eine eigene, regelmäßige Yogapraxis für zu Hause aufzubauen. Und den Punkt “Tägliche Meditations-Routine” habe ich auch schon lange auf einer handgeschriebenen Liste mit Herzenswünschen stehen. Darum war es eigentlich längst an der Zeit hier einen Schritt zu gehen, um meine Wünsche in die Tat umzusetzen.

Bis vor ein paar Wochen konnte ich mich aber einfach nicht dazu aufraffen und hatte keine Idee, wie ich es angehen sollte. Darum dümpelte dieser Herzenswunsch einige Zeit in meinem Hinterkopf vor sich hin.  So lange, bis ich vor fast genau einem Monat eine Entscheidung getroffen habe.

Eine Entscheidung, die meine Motivation extrem gesteigert hat.
Eine Entscheidung, die mich so glücklich macht, dass ich Schmetterlinge im Bauch habe, wenn ich darüber nachdenke.
Eine Entscheidung, für die ich meinen ganzen Mut zusammen nehmen musste, da sie mir ganz schön Angst einjagt.
Eine Entscheidung, die möglicherweise meinem Lebensweg noch einmal eine ganz neue Richtung gibt:

Ich habe mich für eine Yogalehrer-Ausbildung angemeldet!!!

Im Januar geht es los. Bis dahin habe ich habe ich eine richtig lange Lektüre-Liste durchzuarbeiten.

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Vor allem aber möchte ich die Zeit nutzen, um zu üben, üben, üben! Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass meine Motivation, zu Hause die Yogamatte auszurollen jetzt ungefähr 10.000 mal höher ist, als vorher. Und darum brauchte ich jetzt also dringend meinen Yoga-Platz.

Und hier ist er: Hinter meinem neuen Nähtisch, der prima als Raumteiler dient. Direkt am Fenster. Im schönen Licht, das durch meine rosafarbenen Vorhänge getönt ins Zimmer gefällt. 20170924_190318

In vier Kallax-Fächern meines Tisches liegen alle Yoga Utensilien bereit: Blöcke, Kissen, Decken und dicke Socken, damit ich während der Meditation keine kalten Füße bekomme.

Richtig schön habe ich es mir gemacht. Ich will zelebrieren, dass Yoga jetzt ein noch größerer Teil meines Lebens wird! Darum gibt es auch einen Mini-Altar mit Buddha, Kerzen, Kristallen und Duftöl. Und ein Regal, das meine Notizbücher und sonstigen Schätze beherbergt.

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Ich bin richtig, richtig happy mit meiner kleinen Yoga-Ecke. Ich fühle mich wohl und geborgen. Habe alles griffbereit, was ich benötige und bin umgeben von Dingen, die mich inspirieren. Happy vibes all over the place!

Und so wundert es mich auch nicht, dass ich es seit zwei Wochen – also seit dem Tag, nachdem wir den Tisch gebaut haben – jeden Tag geschafft habe, Yoga zu üben oder zu meditieren.

Da Yoga jetzt von einem eher stillen Lebensbegleiter zu einem großen, bunten und wichtigen Teil meines Lebens herangewachsen ist, werde ich sehr wahrscheinlich in Zukunft öfter das Bedürfnis haben, hier über meine Erfahrungen zu berichten. Ich habe noch keine konkreten Pläne und auch noch keine Vorstellung davon, wie die Themen aussehen könnten. Aber dass es ein weiterer Schwerpunkt hier auf dem Blog wird, davon gehe ich stark aus. Ihr könnt euch also auf ein wenig Mindfulness freuen!

So, ihr Lieben… Jetzt habe ich meine große Neuigkeit enthüllt und euch meinen Yoga-Platz gezeigt. Aber ich habe noch etwas für euch: In den nächsten Tagen verrate ich euch, wie ich es schaffe, die Zeit für meine Yogapraxis im Alltag zu finden.

Bis dahin wünsche ich euch alles Liebe und eine entspannte Woche!

Eure Wiebke