Nähen, Stricken

DIY Strick-Zubehör // Mein selbst genähtes Stricknadel-Etui

Das viele Stricken und Yoga üben der letzten Wochen hat mich offenbar mehr Federn gekostet, als ich wahrhaben wollte. Denn als letzte Woche auf einmal morgens nach dem Aufwachen mein linkes Handgelenk beim Aufstützen geschmerzt hat, war ich tatsächlich erst einmal überrascht.

Als der Schmerz auch Nachmittags noch da war und mir klar wurde, dass ich jetzt wohl erst einmal pausieren muss – und zwar sowohl mit dem Yoga als auch mit dem Stricken – bin ich leicht panisch geworden. Alles, was ich denken konnte war: „Oh Gott – jetzt bitte keine Sehnenscheiden-Entzündung! Oh Gott – jetzt bitte keine Sehnenscheiden-Entzündung!“ Denn die kann ich gerade – mitten in meiner Yogalehrer-Ausbildung – wirklich nicht gebrauchen. Darum bin ich auf die Bremse getreten und habe eine ganze Woche lang gar nichts anstrengendes mit meinen Händen gemacht. Meine Strategie ist: Lieber etwas vorsichtiger sein, als nachher wochenlang ausfallen. Und offenbar war es die richtige Strategie. Gestern war ich das erste Mal wieder beim Yoga und es hat ganz gut geklappt. Ich habe meine Hand zwar gemerkt, aber es hat nicht weh getan. Ich denke, wenn ich es jetzt langsam angehen lasse und nicht übertreibe, dann wird alles wieder gut und ich kann weiter üben.

Mit dem Stricken bin ich aber weiterhin vorsichtig. Darum mache ich mit meinem Frühlingsjäckchen gerade keine Fortschritte.

Aber etwas Schönes zum zeigen habe ich trotzdem für euch. Ich habe nämlich (vor den Handgelenks-Schmerzen) ein Stricknadeletui für meine auswechselbaren Nadelspitzen genäht.

Inspiriert dazu hat mich dieses wunderschöne Etui von Twig & Horn. Entdeckt habe ich die Etuis auf der Seite von Quince & Co und war direkt verliebt. Mittlerweile gibt es die wunderschönen Teile auch im Maschenfein Shop. Mir sind sie aber leider viel zu teuer und ausserdem ist da ja noch mein shoppingfreies Jahr. So ein Etui fällt zwar nicht unter die Kategorie Kleidung, aber trotzdem dachte ich mir, dass ich so ein Täschchen bestimmt auch selber nähen kann.

Darum habe ich sehr lange auf die Fotos gestarrt
und mir mit ratterndem Kopf ein Schnittmuster ausgetüftelt. Vor zwei Wochen konnte ich dann endlich ausprobieren,
ob meine Anleitung so aufgeht wie ich es mir überlegt habe.

Mit dem Ergebnis bin ich eigentlich ganz zufrieden. Auch wenn ich mit meiner Druckknopf-Zange etwas auf Kriegsfuß stehe und darum jetzt zwei Druckknöpfe auf der Außenseite vorhanden sind, (von denen aber nur einer funktioniert) finde ich meine neue Nadeltasche sehr hübsch.

Genäht habe ich sie aus schwarzem Canvas. Als Innenfutter habe ich einen dünnen, hellroten Baumwollstoff genutzt. Zusätzlich dazu brauchte ich nur noch einen Reißverschluss, einen Druckknopf und ein Stück Lederband.

Im Innenteil gibt es x Einsteckfächer für Nadelspitzen in unterschiedlichen Stärken. Ausserdem habe ich extrabreite Fächer für Zopfnadeln abgeteilt.

Auf der gegenüberliegenden Seite, gesichert durch den Reißverschluss, befinden sich drei Fächer für die Kabel und anderen Kleinkram. So findet alles, was man so an Strickzubehör benötigt, seinen Platz in diesem Etui.

Ich bin ganz happy, dass ich durch dieses DIY eine ganze Menge Geld sparen konnte und jetzt trotzdem so ein hübsches Täschchen mein Eigen nennen darf.

Was meint ihr? Seid ihr auch so verrückt nach Täschchen und Strickzubehör?

Alles Liebe – Wiebke


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TT-Taschen und Täschchen

Handgemachte Kleidung, Stricken

Frühlingsjäckchen Knit-Along // 1. Zwischenstand

Beim heutigen Treffen des Frühlingsjäckchen Knit-Alongs zeigen alle fleissigen Strick-Mädels, wie weit sie mit ihren Cardigans schon gekommen sind.

Mein erster Zwischenstand sieht so aus:

Ich bin mir absolut im Klaren darüber, dass viele Mädels bei der Projektvorstellung mit ihren Jäckchen schon weiter waren als ich heute, aber ich bin mit meinem Fortschritt trotzdem zufrieden. Es ist das erste Mal, dass ich ein Kleidungsstück nach der Top-Down Methode – also in einem Stück und ohne späteres Zusammennähen der Einzelteile – stricke und ich bin sehr angetan davon.

Die Reihen sind zwar jetzt schon seeehr lang und da ich noch ordentlich Maschen zunehmen muss, werden sie in der nächsten Zeit noch einmal länger. So schaffe ich an einem durchschnittlichen Feierabend höchstens 5 – 8 Reihen, bevor meine Augen zu müde werden. Also komme ich nicht so schnell vorwärts, wie ich es mir erhofft hatte. Eigentlich wollte ich euch heute nämlich schon einen Streifen in jeder Farbe präsentieren. Aber da müssen wir uns jetzt leider noch ein oder zwei Wochen gedulden. Aktuell gibt es erst einen Streifen. Der ist dafür mit besonders viel Liebe gestrickt und – wie ich finde – ausserordentlich hübsch. *zwinker*

Ich finde es total toll, wie sich dank der Raglan-Maschen Reihe für Reihe deutlicher zeigt, dass ein komplettes Kleidungsstück auf den Nadeln entsteht. Das ist tatsächlich ein bisschen wie zaubern können und macht mir jede Menge Spaß!

Mit meiner Woll- und Farbwahl bin ich weiterhin sehr happy – ich glaube, es wird ein sehr kuscheliges und auch gut wärmendes Jäckchen. Frühlingshaft wird es eher durch die Farbwahl und nicht durch die Leichtigkeit der Wolle. Aber das ist total in Ordnung für mich – auch im Frühling kann man ja durchaus noch mal etwas Warmes gebrauchen.

So – jetzt hüpfe ich mal rüber zum MeMadeMittwoch und schaue – ganz ohne Neid – wie weit die anderen Strick-Mädels schon sind.

Ich wünsche euch einen tollen Start in die Woche und happy knitting!

Alles Liebe – Wiebke

 

Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // Februar Bericht + Link-Up

Hallo ihr lieben Challenge-Mitstreiterinnen,

wie ist es euch diesen Monat ergangen? Nachdem der Januar dieses Jahr so unfassbar dunkel und trist war, habe ich die vielen Sonnenstunden in den letzten zwei Wochen sehr genossen und dadurch so richtig Lust auf Frühling bekommen. Ich finde ja immer, wenn der Februar geschafft ist, kann man den Frühling schon fast greifen.

Geht euch das auch so? Überlegt ihr schon, was ihr für eure Frühlings-Garderobe nähen werdet? Erzählt es uns! Ich freue mich schon auf eure Februar-Berichte! Das Link-Up findet ihr am Ende dieses Beitrags.

Unser shoppingfreies Jahr – Februar Bericht

Wie ging es mir mit der Challenge und wie schwer ist mir der Shoppingverzicht gefallen?

Auch diesen Monat ist es mir glücklicherweise wieder sehr leicht gefallen, keine Kleidungsstücke zu kaufen. Ich hatte mit meiner Yogalehrer-Ausbildung so viel zu tun, dass ich mich super mit anderen Dingen beschäftigen konnte. Allerdings ist mir etwas aufgefallen, dass ich im kommenden Monat näher im Blick behalten möchte. Denn ich habe im Februar einen Stoff-Impulskauf getätigt. Das sieht mir normalerweise gar nicht ähnlich. Eigentlich kaufe ich erst neue Stoffe, wenn ich mit meinen geplanten Nähprojekten fertig bin. Und dann kaufe ich auch nur Stoffe, die für ein kronkret geplantes neues Projekt benötigt werden. Ich habe zu Hause wirklich kaum Stoffe auf Lager, die nicht schon fest verplant sind und auch innerhalb absehbarer Zeit verarbeitet werden. Und das möchte ich auch auf gar keinen Fall ändern! Ich habe einen Horror vor Stoff-Bergen, die in meinem Nähzimmer darauf warten, verarbeitet zu werden. Das würde mich in den Wahnsinn treiben!

Darum werde ich jetzt genauestens darauf achten, ob Stoffkauf zu einer Art Ersatzbefriedigung für den Verzicht auf Kleidungskauf werden könnte.

Wenn ich meine geplanten Projekte, für die ich den passenden Stoff schon zu Hause habe, sehe und mir dann überlege, wie viel Zeit ich im März zum Nähen haben werde, dann weiß ich, dass ich im März definitiv kein neues Material brauchen werde. Also wird auch nichts gekauft. Punkt.

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Im Februar war ich tatsächlich das erste Mal in diesem Jahr in einem Klamottenladen. Ich habe eine Mitschülerin aus dem Yogateacher-Training in der Mittagspause zum Jeans-Kauf begleitet. Es war eine sehr schöne, individuelle Boutique mit sehr ausgefallenen Teilen kleiner Labels. In Köln gibt es solche Läden ja noch *seufz* Während sie in der Umkleidekabine war, bin ich in dem Geschäft umhergewandert und habe mir die modischen Kleidungsstücke und die tolle Ladendeko angeschaut. Und was soll ich sagen: Ich war völlig entspannt. Ich war mir die ganze Zeit über vollkommen darüber bewusst, dass ich nichts kaufen würde. Und fand es überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil – ich habe mich total frei gefühlt. Frei darin, die Inspiration, die mir diese sorgfältig zusammengestellte Kollektion bietet, aufzusaugen. Und das, ohne diesen fiesen, stressigen Kaufzwang im Nacken sitzen zu haben. Ich war erstaunt darüber, wie gut es sich angefühlt hat. Jetzt weiß ich, dass ich keinen großen Bogen um Kleidungsgeschäfte schlagen muss, sondern auch ohne Kaufabsicht ruhig mal einen Fuß über die Schwelle setzen kann.

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Nein. Wie schon befürchtet, hatte ich im Februar ZERO Zeit zum Nähen. Dafür ist mit dem Frühlingsjäckchen Knit-Along ein neues Strickprojekt bei mir eingezogen.

Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Selbst wenn ich wenig Zeit habe, finde ich immer ein paar Minuten, um zu Stricken. Tatsächlich schaffe ich es, ein bis fünf Reihen in jedem noch so vollen Tagesablauf unterzukriegen. Auch wenn es langsam vorwärts geht – Fortschritt ist Fortschritt. Und selbst wenn ich nur eine Reihe am Tag schaffe, habe ich das gute Gefühl, trotzdem etwas Produktives mit meinen Händen gemacht zu haben. Darum lautet meine Erkenntnis: Wenn es stressig wird, ist Stricken die beste Medizin. Nicht nur, weil es an sich schon sehr meditativ ist. Sondern auch, weil es einem das gute Gefühl gibt, trotz anstrengendem Alltag etwas geschafft zu haben.

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Ab März werden die Pausen zwischen meinen Yogateacher Wochenend-Seminaren etwas größer. Also werde ich hoffentlich wieder etwas mehr Nähzeit haben. Meine Pläne sind seit dem Januar-Bericht unverändert. Ich würde gerne eine rost-orange SoHo Shorts nähen und dazu ein York Top in schwarz-weißem Gingham Stoff.

 

PS:
Ich habe übrigens einen Newsletter für die Aktion ins Leben gerufen. Wenn ihr an das Link-Up erinnert werden möchtet und keine der Inspirations-Beiträge verpassen möchtet, dann meldet euch hier an. Ich verschicke einmal im Monat eine Zusammenfassung über alles, was zum Thema „Shoppingfreies Jahr“ hier auf dem Blog passiert ist und packe euch noch ein paar Lese-Empfehlungen aus dem Netz dazu.


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure Februar-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu „Unser shoppingfreies Jahr“ könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)

 

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1 Teil - 5 Outfits, Handgemachte Kleidung, Shoppingfreies Jahr 2018

1 Teil – 5 Outfits // Bloom Sweater aus altrosa Nicki-Stoff

Im Rahmen meines shoppingfreien Jahres habe ich mir vorgenommen, mich intensiv mit den Kombinations-Möglichkeiten meines Kleiderschrank-Inhalts zu beschäftigen. Zu diesem Zweck habe ich die Serie „1 Teil – 5 Outfits“ ins Leben gerufen. Heute zeige ich euch meinen nagelneuen Kuschel-Sweater.

Schnitt: Bloom Sweater aus der Mai/Juni Ausgabe der La Maison Victor

Stoff: altrosa Nicki-Stoff und Bündchen von Marble Lake über Stoffe.de (der Nicki ist leider ausverkauft)

Zubehör: Reißverschluss über Stoffe.de

Als ich den Schnitt des Pullis letztes Jahr in der La Maison Victor Frühsommer-Ausgabe entdeckt habe, wusste ich direkt, dass ich ihn ausprobieren möchte. Ein schlichtes Basic-Teil, das durch die leicht gecroppte Form und die zwei seitlichen Reißverschlüsse aber einen frischen und modernen Look bekommt. Genau so etwas brauche ich in meinem Kleiderschrank. Zumal ich eh im Bereich Pullover noch ein paar Teile aufstocken kann.

Den perfekten Stoff für den Schnitt habe ich dann letztes Jahr im Herbst gefunden, allerdings mussten sich die beiden noch ganze drei Monate gedulden, bis ich mich ihnen widmen konnte.

Letzten Monat war es dann soweit – ich hatte endlich mal wieder einen freien Näh-Sonntag und konnte mich auf ein neues Projekt stürzen. Genäht war der Pulli sehr schnell und problemlos. Es war das erste Mal, das ich eine Anleitung von La Maison Victor ausprobiert habe und bin damit gut zurecht gekommen. Ich habe schon viel Positives über die Schnitte aus dem Magazin gehört und kann dies jetzt auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Die Erklärungen sind zwar nicht sooo ausführlich, wie bei vielen Indie-Designern, aber trotzdem ist jeder Schritt so erklärt, dass bestimmt auch absolute Nähanfänger etwas damit anfangen können.

Auch der Stoff lies sich super verarbeiten. Ich habe mit schlimmsten Fussel-Attacken gerechnet, aber nichts dergleichen ist passiert. Im Gegenteil: Weil der Stoff so unheimlich kuschelig ist, war es schon beim Nähen total angenehm und ich habe mich zwischendurch immer wieder beim Stoff-Streicheln erwischt.

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden – und dass der Pulli sich vielfältig mit meiner bestehenden Garderobe kombinieren lässt, zeige ich euch jetzt.

Outfit #1: 70ies Chic

Ich mag es, dass dieses Outfit ein bisschen 70er-Vibe hat. So hätte ich doch bestimmt in der Schlange vor dem Studio 54 stehen können, oder? Ob ich dann auch rein gekommen wäre, ist eine andere Frage. *lach*

Outfit #2: Street Style

Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Outfit gut als Berliner Street-Style durchgehen würde. Allerdings bin ich keine Berlinerin, also was weiß ich schon… Dieses Outfit werde ich im Frühling aber trotzdem anziehen und damit auf die Straße gehen.

Die hellblaue Culotte ist ein Memade-Teil. Hier findet ihr den Blogpost dazu.

Outfit #3: Rockig angehaucht

So würde ich auf ein Konzert gehen. Wenn es nicht viel zu warm wäre mit einem Pulli. OK – sagen wir, so würde ich auf ein Konzert gehen, bei dem ich weiß, dass ich nicht weit vorne vor der Bühne wie eine Irre herumspringen werde.

Outfit #4: Ein Frühlings-Look

Dieses frühlings-frische Outfit kann ich mir super für eine Kaffee-Verabredung mit Freundinnen oder einen Sonntags-Ausflug im April vorstellen. Haaach – mann hab ich Lust auf Frühling! Ihr auch?

Das weiße Latzkleid ist eine handgemache Cleo. Schaut mal hier.

Outfit #5: Yoga-Style

Wenn es beim Theorie-Teil des nächsten Teacher-Training Wochenendes im Yogastudio mal kalt wird, ziehe ich mir diesen Pulli an und freue mich über meinen kuscheligen Begleiter.

So – das waren meine 5 Outfits für den rosa Nicki-Sweater. Ich habe gemerkt, dass die Farbe sehr dazu einlädt, Frühlings-Outfits zusammenzustellen. Aber das passt ja gerade ganz gut – schließlich steht diese wunderbare, heiß ersehnte Jahreszeit vor der Tür. Ich freue mich schon darauf, diese Outfits zu tragen.


Wenn ihr Lust habt, ein Näh- und Strickmuster-Set von rosa p. zu gewinnen, dann macht unbedingt noch bei meiner Verlosung mit! Ihr habt noch bis morgen abends Zeit, in den Lostopf zu hüpfen! Ich drücke euch die Daumen!


Alles Liebe – Wiebke

Verlinkt bei RUMS.

Handgemachte Kleidung, Stricken

Frühlingsjäckchen Knit-Along // Projektvorstellung

Beim Frühlingsjäckchen Knit-Along ist es nach der Inspirations-Phase jetzt an der Zeit, das Strick-Projekt vorzustellen, für das ich mich entschieden habe. Während andere Mit-Strickerinnen sich letzte Woche noch zwischen mehreren Anleitungen entscheiden mussten, war es für mich ja direkt klar, welches Modell ich stricken möchte.

Der einzige Punkt, in dem ich noch unentschlossen war, war die Farbkombination für die Streifen, die mein frühlingshafter Caramel Cardigan bekommen soll.

Mein Mittagspausen-Besuch im Woll-Geschäft

Auch wenn ich online super gerne nach Wolle stöbere, finde ich es anhand der Fotos im Web immer sehr schwer, die wirkliche Farbe einer Wolle einzuschätzen. Darum bin ich ganz besonders happy darüber, dass ich mit dem Atelyeah ein fantastisches Wollgeschäft ganz in der Nähe habe. So nah sogar, dass ich in meiner Mittagspause mal eben dort vorbei fahren kann. Und genau das habe ich gestern getan.

So konnte ich mir alle Farben in Ruhe ansehen und mal in unterschiedlichen Kombinationen nebeneinander legen. Michaela, die super nette Besitzerin des Atelyeah, hat mir beratend zur Seite gestanden und sogar als Inspiration auch noch ein fertiges Modell des Caramel Cardigans gezeigt.

Und hier seht ihr, für welche Farbkombination ich mich entschieden habe: Die Grundfarbe des Cardis wird weiß und er bekommt dünne Streifen in Orange, Rosa und Grau. Damit das Jäckchen noch luftiger wirkt, vergrößere ich die Weißräume zwischen den Streifen.

Die Maschenprobe habe ich mir gespart und direkt losgelegt. Hier seht ihr meine zarten Anfänge.

So ihr Lieben, jetzt wird fleißig gestrickt, damit ich beim nächsten Treffen des Knit-Alongs auch einen amtlichen Zwischenstand zeigen kann.

Jetzt schaue ich mir auf dem MeMadeMittwoch Blog an, für welche Projekte sich die anderen Mädels entschieden haben.

Ich wünsche allen Teilnehmerinnen: Happy Knitting!


Einen Tipp habe ich noch für euch!
Schaut mal hier vorbei – bis Freitag könnt ihr noch an meiner Verlosung teilnehmen. Anlässlich meines 1-jährigen Blog-Geburtstags verlose ich ein Schnitt- und Strickmuster-Set von rosa p.


Alles Liebe – Wiebke

Handgemachte Kleidung, Stricken

Frühlingsjäckchen Knit-Along 2018 // Inspiration

Eigentlich habe ich in den nächsten Monaten überhaupt keine Zeit. Eigentlich stricke ich noch an meinem Sous Sous Sweater. Eigentlich hatte ich als nächstes Strickprojekt etwas ganz anderes geplant. Aber dann habe ich den Aufruf von Sylvia und Malou zum Frühlingsjäckchen Knit-Along gelesen und war Feuer und Flamme.

Die Aktion habe ich schon in den letzten Jahren auf so vielen Blogs verfolgt und war immer total begeistert von den tollen Cardigans, die dabei entstanden sind. Und auch dieses mal habe ich mich voller Neugier durch die ganzen Artikel zu den Strickplänen geklickt.

Das einzige, was ich dabei denken konnte war: Oh ist das toll! Ich möchte dieses Jahr unbedingt auch mit machen!

Einen neuen Cardigan könnte ich in der Tat gut gebrauchen. Und alles, was den Frühling ein bisschen näher bringt und mir die Wartezeit versüßt ist ebenfalls sehr willkommen. Also springe ich jetzt mit ins Boot!

Hier der Zeitplan für den Frühlingsjäckchen Knit-Along

11.02. 2018 – Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne 
18.02.2018  – Projektvorstellung: Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen 
04.03.2018  – Erster Zwischenstand – Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten und Lösungen 
18.03.2018  – Zweiter Zwischenstand – Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse 
01.04.2018  – Finale: Große Modenschau der fertigen Jäckchen bei hoffentlich wunderbarem Frühlingswetter am Ostersonntag 
06.05.2018 – Finale der Herzen: Für alle diejenigen, denen beim Anblick der vorigen Termine jetzt schon der Schweiß ausbricht. Keine wird mit einem halbfertigen Jäckchen zurückgelassen.

Ich bin mir jetzt schon sehr sicher, dass ich eine Kandidatin für das Finale der Herzen werde.

Die Anleitung

Jetzt zu meinen Überlegungen. Was die Anleitung angeht, bin ich bereits festgelegt. Ich habe gestern ein wenig in meinen Ravelry Favoriten gestöbert und mich relativ schnell für den Caramel Cardigan von Isabell Kraemer entschieden.

Credit: Isabell Kraemer
Credit: Isabell Kraemer

Meine Entscheidung hatte vor allem den Grund, dass ich Lust auf eine Anleitung ohne große Muster-Zählerei hatte. Der Pulli, an dem ich gerade stricke, erfordert viel Konzentration, daher kann ich ein „Entspannungs-Projekt“ im Moment gut gebrauchen. Dass die Anleitung kostenlos ist und es bei Ravelry schon viele tolle Design-Beispiele zu bestaunen gibt, hat mir die Entscheidung für den Caramel zusätzlich leicht gemacht.

Was mir die Design-Beispiele allerdings ganz und gar nicht leicht gemacht haben, ist die Entscheidung für eine Farb-Kombination.

Das Material

Da ich keine großen Woll-Vorräte besitze, die sich zum Kleidung-Stricken eignen (nur Berge von quietschbunter Baumwoll-Häkelwolle), muss ich auf jeden Fall Material shoppen. Ich liebäugele mit dieser Wolle von De Rerum Natura.

Die Hauptfarbe soll auf jeden Fall weiß werden. Nur bei den Streifen bin ich mir noch nicht so sicher. Ich glaube, ich möchte die Streifen etwas dünner machen und mehrere Farben nutzen. Ich denke an Grau, Puderrosa, Flieder und Orange im Wechsel.  Ich habe Lust auf ein hell und zart wirkendes Frühlingsjäckchen, das aber trotzdem etwas Farbe mit bringt. Ich glaube aber, dass ich mir das in den nächsten Tagen noch einmal genau aufmalen muss, damit es nicht zu wild wird. Vielleicht fällt dann doch noch eine Farbe raus.

So viel zu meiner Inspiration für den Knit-Along. Ich hoffe, dass ich mich am Wochenende auf eine finale Farbkombi festlegen und dann Anfang kommender Woche das Material besorgen kann.

So viel erst einmal von mir – jetzt lasse ich mich noch von den anderen FJKA Mädels weiter inspirieren.

Alles Liebe – Wiebke