Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // April Bericht + Link-Up

Hallo ihr Lieben,

wie geht es euch? Ich hoffe, eure Motivation ist immer noch so hoch, wie zu Beginn der Challenge, bei unseren ersten Schritten auf diesem Weg.

Seid ihr weiterhin euren Vorsätzen treu geblieben?

Für mich war der April ein Wirbelwind von einem Monat. Darum habe ich auch beschlossen, meinen Bericht diesen Monat nicht – so wie in den letzten Monaten – anhand der strukturierten Fragen zu schreiben. Denn ich habe diesen Monat weder genäht noch eine einzige Masche gestrickt. Also könnte ich zu den Fragen eh nicht soo viel erzählen.

Mein April stand ganz im Zeichen meiner Yogaausbildung.

Ich musste bis heute all meine acht Buch-Reports fertig schreiben. Was natürlich voraussetzt, diese acht Bücher auch gelesen zu haben. Zusätzlich dazu mussten wir nachweisen, 42 öffentliche Yoga-Klassen besucht zu haben. Und auch um diesen Stunden-Zettel voll zu bekommen, hatte ich in den letzen vier Wochen eine ganze Menge zu tun.

Ich bin vier mal pro Woche im Yogastudio gewesen und habe an den anderen Abenden gelesen. Ein ganzes Wochenende stand im Zeichen der Ausbildung. Und auch dieses lange Wochenende über bin ich jeden Tag in Köln, um das letzte Ausbildungswochenende vor der Prüfung zu absolvieren.

Heute – es ist Sonntagabend – habe ich um neun Uhr morgens schon gemeinsam mit meinen Mitschülerinnen Kopf-und Unterarmstand geübt und bin erst nach sieben nach Hause gekommen. Ich sitze jetzt gerade beim Schreiben dieses Monatsbericsts noch in meinen Yogaklamotten auf dem Wohnzimmerboden und müsste eigentlich ins Bett. Denn morgen geht es auch um 8.00h pünktlich wieder los. Und das bedeutet, dass mein Wecker um 5.30h klingelt. Oh ja – ihr habt richtig gelesen. An meinem Brücken-Urlaubstag werde ich um h-a-l-b sechs aufstehen. “Du musst Yoga aber wirklich mögen, um so früh dafür aufzustehen.”, denkt ihr? Ja, so ist es. Diese Ausbildung ist eine der herausforderndsten Dinge, die ich bis jetzt gemacht habe. Ich befinde mich so oft weit ausserhalb meiner Komfortzone und liebe trotzdem jede Sekunde.

Allerdings fehlt mir das Nähen und Stricken mittlerweile sehr.

Ich freue mich schon sooo sehr darauf, mal wieder ein richtig ausgiebiges Nähwochenende einzulegen. Denn dass ich wirklich nur so wenig zum Nähen kommen würde – damit hätte ich zu Beginn der Ausbildung und zu Beginn unserer gemeinsamen Challenge nicht gerechnet.

Aber na ja – der Großteil ist geschafft. An Pfingsten haben wir unsere Prüfung und dann wird alles wieder etwas ruhiger. Dann kann ich endlich mal damit anfangen, an meinen “Make 9” Teilen zu arbeiten. Und habe hoffentlich mal wieder etwas Genähtes zu zeigen.

Was aber eigentlich ja die wichtigste Information
für diesen Monatsbericht ist, habe ich noch gar nicht erzählt:
Ich habe nichts gekauft!

Und so soll es auch weitergehen. Also auf in den Mai – ich freue mich auf alle Herausforderungen und Feierlichkeiten, die der Monat im Gepäck hat und bin gespannt, ob ich es nach Pfingsten endlich mal wieder an die Nähmaschine schaffe.

Und jetzt bin ich gespannt auf eure Berichte!

Alles Liebe – Wiebke


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure April-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)
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Handgemachte Kleidung, Stricken

Auf den Nadeln im April

In den letzten Wochen war ich hauptsächlich damit beschäftigt, für meine Yogaausbildung zu arbeiten. Wahlweise habe ich Klassen vorbereitet und auswendig gelernt, selber Klassen besucht oder in meinen Büchern gelesen. Die Abgabefrist für meine Bookreports und meine StundenNachweise rückt in großen Schritten näher und ich befinde mich im absoluten Endspurt-Modus.

Dadurch habe ich leider das sowohl das letzte Zwischenstands-Treffen des Frühlingsjäckchen Knit-Alongs sowie das Finale verpasst. Obwohl ich ja von Anfang an nicht davon ausgegangen bin, dass ich den Finale-Termin schaffen würde. Mittlerweile befürchte ich aber auch, dass ich noch nicht mal das Finale der Herzen erreichen werde. Aber so ist es halt – meinen Fortschritt möchte ich euch natürlich trotzdem zeigen.

Jetzt habe ich endlich – wie ich es eigentlich schon beim letzten Beitrag vorhatte – einen Streifen in jeder Farbe vorzuweisen. So könnt ihr die komplette Farbkombination jetzt einmal in verstrickt sehen und nicht nur als Knäuel. Ich bin nach wie vor total begeistert von den Farben und freue mich wirklich schon sehr auf das Jäckchen.

Allerdings ist es in den letzten Wochen nur sehr schleppend voran gegangen. Das hatte mehrere Gründe – vom Yoga üben mal ganz abgesehen: Zum einen war ich sehr vorsichtig und habe nicht zu lange am Stück gestrickt, da mir mein Handgelenk in letzter Zeit öfters mal weh getan hat. Und zum anderen musste ich sehr lange auf ein Päckchen von Amazon warten, in dem sich ein längeres Seil für meine Stricknadeln befand. Denn mit meinem 100cm Seil war es bei den vielen Maschen in den letzten Reihen einfach nur noch ein Krampf, die Maschen zu verschieben und auf dem Seil zu verteilen. Mit dem längeren 150cm Seil ist es jetzt wieder wesentlich entspannter.

Ich habe noch 7 Reihen bis ich die Ärmel-Maschen abtrennen kann. Das ist mein nächstes Zwischenziel, das ich hoffe bis Ende nächster Woche zu erreichen. Denn von einer lieben Mit-Strickerin habe ich mir sagen lassen, dass sich der Rest der Jacke danach wie von selber strickt. 🙂

Da dieser Beitrag jetzt ja nicht in das Link-Up des FJKA wandert, sondern zu Marisas Auf den Nadeln, nutze ich die Gelegenheit und zeige euch auch noch einmal den aktuellen Stand meines Sous Sous Sweaters. Hier bin ich – bevor mit dem Cardigan angefangen habe – bei dem Vorderteil ein ganzes Stück weitergekommen. Aktuell pausiert dieses Projekt. Ich hoffe aber, dass ich den schönen Pulli danach fix fertig stricken kann. Ich habe schon so einige Outfit-Ideen im Kopf, darum wünsche ich ihn mir lieber schnell als langsam in meiner Garderobe.

So – das war es mit meinen aktuellen Strick-Projekten.

In meinem Kopf wird die To-Knit-Liste immer länger. Ich habe ja noch die Wolle für meinen Shockwaves Schal unangetastet hier zu Hause liegen und bei einem Straßburg Besuch mit meiner besten Freundin habe ich in einem entzückenden Wollgeschäft traumhaft weiche Wolle gekauft, aus der ich einen Nobbles Wrap stricken möchte. Aber davon erzähle ich euch später noch mehr.

Alles Liebe – Wiebke

Stricken

Das schönste Wollgeschäft in Straßburg

Meine beste Freundin Fränzi wohnt seit vielen Jahen in einem kleinen Städtchen namens Kehl. Immer, wenn ich diesen Namen ausspreche nicken die Menschen und sagen: “Ja Kiehl ist toll – ich bin auch so gerne im Norden.” Darauf antworte ich dann jedes Mal: “Nein, sie wohnt in Keeeehhhl. Das liegt in Süddeutschland, direkt am Rhein und direkt an der Grenze zu Frankreich.” Dann nicken die meisten Leute nicht mehr, denn Kehl kennt tatsächlich so gut wie keiner. Ist auch nicht verwunderlich, denn die Stadt ist klein und unscheinbar. Und wie jede Grenzstadt ein bisschen komisch.

Aber Kehl hat mehrere wirklich ganz tolle Vorteile. Einer davon ist, dass man nur einmal den Rhein überqueren muss, um sich in Straßburg wiederzufinden. Das kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad machen. Und neuerdings auch – ohne umsteigen zu müssen – mit der Straßenbahn. Und diesen großartigen Vorteil nutzen wir eigentlich jedes Mal, wenn ich bei Fränzi zu Besuch bin.

 

Wir beide lieben die Stadt sehr und waren auch schon bevor Fränzi in den Süden gezogen ist mehrmals dort. Das Elsass mit seinen Fachwerkhäusern, Schindel-Dächern und Störchen ist einfach wunderschön. Und Straßburgs Altstadt – auch “Petit France” genannt – ganz besonders. In jeder noch so kleinen Gasse öffnet sich auf einmal ein hübscher Hinterhof mit einem verträumten Restaurant. Überall gibt es lebendige Plätze und bei schönem Wetter sitzen Grüppchen jeden Alters am Wasser und geniessen ihre Freizeit. Es ist französisches Lebensgefühl pur.

Aus Sicht von uns Handwerksbegeisterten ist Straßburg ebenfalls ein tolles Ziel.

Denn es gibt in der Innenstadt und Altstadt mehrere Woll- und Stoffgeschäfte. Fränzi und ich wissen das sehr genau, denn wir haben sie schon einmal alle an einem Tag abgeklappert. Und zwar unter erschwerten Bedingungen. Erschwert trifft es ziemlich genau, denn Fränzi war damals hochschwanger und hat eine prachtvolle Kugel vor sich her getragen. Dazu kam, dass es Advents- und Weihnachtsmarktzeit und damit überall brechend voll war. Und als wäre das nicht schon genug gewesen, herrschte damals – es war kurz nach den Terroranschlägen von Paris – höchste Warnstufe. Die Stadt war voller Polizei, bewaffnet mit Maschinengewehren, und die Straßenbahn durfte nur an ganz bestimmten Haltestellen halten. Wir sind also SEHR viel gelaufen an dem Tag.

Die Entschädigung bekamen wir, als wir den letzten Laden auf unserer Liste – ein Geheimtipp von Fränzis Arbeitskollegin – betraten: La Droguerie. Ein Woll- und Handarbeitsgeschäft – komplett eingerichtet mit dem Holz-Mobiliar einer alten Apotheke oder Drogerie. Wir konnten es kaum fassen, so schön und inspirierend war dieser Laden. Wir fühlten uns wie im 7. DIY-Himmel. Leider war auch dieser Laden an besagtem Tag rappelvoll, so dass wir ihn mit leeren Händen aber dem guten Vorsatz, noch einmal wieder zu kommen verließen.

Diesen Vorsatz haben wir nun endlich wahr gemacht. Und dieses mal hatten wir unser kleines Handarbeits-Paradies sogar für uns alleine. Wir konnten uns in aller Ruhe umsehen, alles in die Hand nehmen, Wolle streicheln und gleichzeitig 1000 Ideen spinnen.

Neben einer schönen Auswahl an Wolle gibt es auch Liberty Stoffe mitsamt Nähzubehör und Schnittmustern. Es gibt ein riesen Sortiment an Zubehör, um Schmuck selber zu machen und die tollste Knopf-Auswahl, die ich je in einem Laden gesehen habe.

Der Laden ist voll mit den schönsten Designbeispielen – egal in welche Richtung man seinen Blick lenkt, die Inspiration springt einem ins Gesicht. Es war sehr schwer für uns, nicht einfach kreuz und quer alles mögliche zu kaufen. Aber wir haben es geschafft, wirklich nur Dinge zu kaufen, für die wir einen konkreten Plan haben. *klopfaufdieschulter* Bei mir waren das 250g von unfassbar weicher Baby-Alpakka-Seide Wolle in einem tollen, leuchtend hellen Himmelblau.

Die Wolle wird vor Ort abgewogen und auch schon gewickelt, so dass ich das Geschäft mit zwei strickbereiten Knäulen verlassen habe.

Und nach dem überaus erfolgreichen Einkaufsbummel gab es auch für uns eine Pause auf einer Restaurant-Terrasse direkt am Wasser. Herrlich!

Ich glaube, dass ein Besuch bei La Droguerie jetzt zu einem festen Programmpunkt für jeden Straßburg Besuch wird. Und für diese tolle Wolle habe ich auch schon einen Plan! Ich möchte den Nobbles Wrap von Ducathi daraus stricken. Ich kann es kaum erwarten, diese traumhaft weiche Wolle zu verarbeiten. Vorher habe ich zwar noch ein paar andere Strickprojekte auf den Nadeln, aber ich kann die Wolle zwischendurch ja schon mal streicheln.

So ihr Lieben, ich freue mich, dass ihr uns bei diesem schönen Mädels-Ausflug begleitet habt und hoffe, ich konnte euch ein bisschen Lust auf diese Stadt machen. Wart ihr schon mal in Straßburg? Kennt ihr auch tolle Wollgeschäfte im Ausland? Ich bin gespannt auf eure Tipps!

Alles Liebe – Wiebke

Bloggertalk, Shoppingfreies Jahr 2018

Shoppingfreies Jahr 2018 // Blogger-Talk mit Elke von Elle Puls

Damit wir während unseres shoppingfreien Jahres immer mit frischem Input und Inspiration versorgt sind, habe ich einige Nähbloggerinnen auf den Blog eingeladen und zum Interview gebeten.

Den Anfang hat im Januar die liebe Fredi von Seemannsgarn handmade gemacht. Heute freue ich mich, Elke hier auf dem Blog begrüßen zu dürfen. Elke setzt sich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Nähen & Stilfindung auseinander und berichtet auf ihrem Blog Elle Puls über ihre Erfahrungen. Vor einigen Wochen hat sie passend dazu ihren Podcast “Näh deinen Stil” ins Leben gerufen. Also freut euch auf die Erkenntnisse, an denen uns die Expertin im Interview teilhaben lässt …


Wie lange nähst du schon Kleidung für dich selber und wie bist du zum Nähen gekommen?

Ich habe 2 Söhne und eine kleine Tochter. Nach der Geburt meiner Tochter habe ich angefangen, Upcyclingprojekte für die Kinder zu nähen. Bodies aus T-Shirts meines Mannes, zu kurze Shirts verlängert etc. Danach habe ich begonnen, nach Ottobre Heften für die Kinder zu nähen bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es doch mehr Sinn macht, für mich selbst zu nähen. Die Kinder sind den Kleidern immer so schnell entwachsen. Und als ich das erste Shirt mit überlangen Ärmeln anziehen durfte, war ich glücklich, denn im Laden sind mir die meisten Sachen mit meinen 1,82 m immer etwas zu kurz. Kleine Accessoires und Kissen habe ich aber schon als Jugendliche genäht.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben? Welche Kleidungsstücke dürfen in deinem Kleiderschrank auf keinen Fall fehlen und mit welchen (eventuell gerade angesagten) Teilen oder Schnitten wirst du nicht warm?

Mein Stil ist unaufgeregt, schlicht, sportlich. Ich suche immer eine unaufgeregte Extravaganz auch wenn sich das auf den ersten Blick widersprüchlich anhört. Damit meine ich, dass ich lieber einen etwas ausgefalleneren Schnitt mit schlichtem Stoff wähle als einen schlichten Schnitt mit auffallendem Stoff. Ich finde, bei schlichten Stoffen sieht man die Schnittführung besser. Das ist meins. Bei mir im Schrank dürfen auf keinen Fall schmale Hosen und Strickjacken fehlen.

Womit ich gerade (für mich) noch nicht warm werde ist der aktuelle Rüschentrend. Ich sehe immer wieder schöne Beispiele, doch habe ich das Gefühl, dass sie nicht zu mir passen wollen. Ich bin kein Trendsetter, ich brauche immer eine Weile bis ich mich an einen neuen Look gewöhnt habe und springe manchmal verspätet oder nicht auf einen Trend auf. Schnitte mit A-Linie sind definitiv nicht mein Ding. Das sieht bei mir immer nach Nachthemd aus.

Du dokumentierst auf deinem Blog ja bereits seit mehreren Jahren deinen Weg der Stilfindung, bzw. Stilentwicklung. In wieweit hängt Nähen für dich mit dem Thema Stilfindung zusammen?

Die Stilfindung war gleich vom ersten Moment an mit dem Nähen verbunden. Mein erstes Shirt für mich war aus türkisem Jersey mit apfelgrünen Bündchen und als Eyecatcher gab es noch ein gehäkeltes Äpfelchen dazu. Da merkte man den Farbenmix-Einfluss, denn dort habe ich mich damals für die Kinder inspirieren lassen. Das Shirt habe ich dann auch nur ein mal in der Öffentlichkeit getragen. So stellte sich die Frage, was mein Stil sein sollte. Da ich mich bei der Planung für ein neues Kleidungsstück unweigerlich mit dem Thema Farbe und Schnitt auseinandersetzen muss/darf, ist es für mich wichtig eine Art Fahrplan zu haben um Schrankleichen zu vermeiden.
Die Frage nach dem eigenen Stil wirft auch die Frage auf, was man eigentlich nach außen hin verkörpern möchte. Mir hat die Auseinandersetzung mit meinem Stil und mir selbst mehr Klarheit gegeben. Ich weiß jetzt besser, was ich will und was nicht. Und das nicht nur bei der Kleidung.

Du hast auf dem Gebiet der Stilentwicklung ja schon einiges an Erfahrungen gesammelt und viele Dinge ausprobiert – zum Beispiel hast du schon Farb- und Stil-Beratungen in Anspruch genommen, selber ein shoppingfreies Jahr eingelegt und auf deinem Blog Aktionen rund um das Thema ins Leben gerufen. Welche Maßnahmen haben dir auf deinem Weg am meisten geholfen und dich deinem Stil wesentlich näher gebracht? Wodurch hast du am meisten gelernt? Welche Schritte würdest du weiterempfehlen?

Den schnellsten Erfolg habe ich mit der Farbberatung gehabt. Instinktiv habe ich schon die richtigen Farben gewählt, aber immer mit merkwürdigen Ausreißern. Kühle Farben mit wenig Kontrast stehen mir am besten, also nicht schwarz-weiß geringelt sondern eher off-white-grau geringelt um ein Beispiel zu nennen. Ich habe mich dann selbst auf die Farben grau, blau, weiß, rosé und “schmutziges mint” eingschränkt. Dadurch passen schon mal alle Teile in meinem Kleiderschrank farblich wunderbar zusammen.

Das erleichtert auch den Einkauf von Stoffen. Ich gehe mit meinem persönlichen “Farbscanner” durch Stoffläden und blende mittlerweile gleich alle anderen Farben aus. Anfangs habe ich dazu einen Farbpass von meiner Beraterin mitgenommen. Den brauche ich jetzt nicht mehr. Ich weiß welche Farben und Nuancen ich haben möchte. Ich habe alle anderen Farben aus meinem Schrank verbannt. Dadurch sieht mein Schrankinhalt schön stimmig aus und macht Lust, sich etwas daraus auszusuchen.

Danach habe ich mich zu meinem Körpertyp beraten lassen, sprich, welche Schnitte mir am besten stehen. Da bin ich nicht so stringent, aber es hilft auch wieder, eine klarere Linie für sich zu finden.

Durch diese vermeintlichen “Einschränkungen” schärft man sein Profil. Ich höre jetzt öfter, dass die Farbe oder das Kleidungsstück “typisch Elke” sei. Für mich ist das ein Zeichen, dass ich so langsam einen Wiedererkennungseffekt mit meiner Kleidung erziele. Man kann diesen Rahmen, den ich mir gesetzt habe auch als Stützräder verbildlichen. Wenn man denn Fahrrad fahren kann, kann man die Stützräder abmontieren, sprich, ohne Farbpass einkaufen gehen. Freihändig fahren wäre dann, mal mutig etwas Neues auszuprobieren. Das ist meine Herangehensweise mit der ich zufrieden bin. Sie hat mein Leben vereinfacht. Ich finde immer eine gute Outfit-Kombination, wenn ich morgens vor dem Kleiderschrank stehe.

Erzähl uns doch noch ein bisschen mehr von deinem shoppingfreien Jahr. Was hat den Auslöser dafür gegeben? Wie ist das Jahr für dich gelaufen? Wie bewertest du die Erfahrung? Ist dir der Verzicht schwer gefallen? Welche waren die größten Herausforderungen, die du meistern musstest?

Der Verzicht ist mir überhaupt nicht schwer gefallen. Shoppen war seit den Kindern sowieso keine große Freude mehr. Mit Kinderwagen und ein bis drei Kindern durch die Läden zu ziehen war nie sehr zielführend. Und online zu shoppen ist keine gute Idee, weil ich die Retouren immer zu lange vor mir her schiebe…

Das Jahr war super. Ich habe mich nähtechnisch sehr weiter entwickelt und eben auch in Sachen Stil. Ich habe seitdem deutlich weniger Kleidung im Schrank, dafür aber deutlich mehr, was getragen wird. Die größte Herausforderung war das Nähen von Jeans. Ich habe in dem Jahr den Schnitt von meiner Lieblingsjeans abgenommen und mir zwei Hosen danach genäht, aber Jeansstoff ist nicht gleich Jeansstoff. Die Ergebnisse waren, sagen wir mal, durchwachsen.

Meine Regeln für das Jahr waren:

  • keine neue Kleidung kaufen außer Socken und Unterwäsche
  • Second Hand Kleidung ist erlaubt
  • selbst genähte Kleidung ist erlaubt

Ich habe kein einziges Second Hand Stück gekauft, weil ich auch nie danach suche.

Was hast du in dem Jahr gelernt? Welche Wirkung hatte der Konsumverzicht auf dich, deinen Alltag und deine Schneiderei? Gibt es etwas, auf das du besonders stolz bist?

Man braucht viel weniger als man immer meint. Es braucht nicht viele Kleidungsstücke um immer gut angezogen zu sein. Es braucht einfach die Richtigen. Das heißt, es macht Sinn, sich wirklich zu überlegen, welche Teile man braucht um verschiedene Outfits kombinieren zu können. Es braucht auch keine fancy Nähmaschine (obwohl ich welche habe). Ich hätte das alles auch mit einer einfachen Nähmaschine nähen können.

 

Der Konsumverzicht hat mir gezeigt, dass ich vorher viele Kleider einfach nur geshoppt habe um des Shoppen willens. Ich habe mich von Marken und Sonderangeboten leiten lassen. Der Grundgedanke ist jetzt ein ganz anderer. Manchmal kaufe ich etwas im Laden, aber dann ist es auch das Richtige. Ich kann auch 3 Stunden durch Geschäfte bummeln und nichts kaufen. Ich schaue mir lieber an was dort für Schnitte hängen und welche Stoffe von den Labels verwendet werden. Das inspiriert mich eher für neue Nähprojekte als zum Kauf.

Und jetzt zu deinen Plänen: Hast du dir für 2018 etwas Besonderes vorgenommen? Wie geht dein Weg der Stilentwicklung für dich weiter? Gibt es spannende Projekte oder Aktionen, von denen du erzählen möchtest?

Mein neues Projekt für dieses Jahr ist ein Podcast rund um das Thema Nähen und Stil. Der Podcast “Näh deinen Stil” ist schon gestartet. Es wird eine Mischung aus Interviews mit Personen aus der Nähszene und Solo-Episoden sein. Dadurch setze ich mich automatisch noch mehr mit dem Thema auseinander ohne meinen Schrank ständig neu zu füllen. Es macht mir Spaß über meine Garderobe zu sinnieren.

Aber es macht mir natürlich auch Spaß mir etwas zu nähen. Das wird in 2018 nicht ganz so viel werden, weil ich quasi durch Deutschland toure mit meinen Nähcamps. Bei meinen Nähcamps finden sich bis zu 40 begeisterte Hobbynäherinnen zusammen, um gemeinsam ein Wochenende lange zu nähen unter dem Motto “Zeit zum Nähen”. Wir haben immer einen Nähcoach dabei, der/die bei Fragen rund um Schnittänderung und Nähtechniken zur Verfügung steht. Zusätzlich kann man noch an einem Workshop teilnehmen. Ich sage nur #nähenverbindet.

Hast du einen Tipp, den du den diesjährigen Challenge-Mitstreiterinnen mit auf den Weg geben möchtest?

Arbeitet mit dem was ihr habt. Mit den Kleidern, die schon im Schrank hängen, mit den Stoffen, die schon im Regal liegen. Kauft neue Stoffe/ Kleider mit Bedacht, dann habt ihr länger Freude daran.

Alle Fotos von Elke Puls // Elle Puls

So ihr Lieben – ich hoffe, das Interview hat euch gefallen und ihr hattet beim Lesen genau so viele Erkenntnisse wie ich. Ich fühle mich durch Elke immer super inspiriert und bin sehr dankbar, dass sie sich – trotz ihres vollen Terminkalenders – die Zeit für unser Interview genommen hat.

Jetzt habe ich noch ein paar Klick-Tipps für euch – quasi die Show-Notes zu diesem Interview:

Habt ihr Lust, gemeinsam mit Elke zu Nähen und viele nähbegeisterte Frauen kennen zulernen? Dann schaut hier bei Elkes Nähcamp Tour vorbei. Vielleicht findet ihr ja einen Termin in eurer Nähe.

Elke entwirft und verkauft auch eigene Schnittmuster, z.B. das neue Knotenshirt “Mahé”. Schaut mal hier in ihrem Shop vorbei.

Super spannend für alle, die sich intensiver mit dem Thema Stilfindung auseinandersetzen möchten: Elke hat eine Blogserie mit dem Titel #klarheitimschrank gestartet. Hier findet ihr viele Tipps, um eure Garderobe stimmiger zu gestalten.

Und natürlich verlinke ich auch hier noch einmal zu dem sehr hörenswerten Podcast “Näh deinen Stil”. Ich habe alle Folgen auf einer langen Autofahrt hintereinander weg gehört und freue mich schon auf die nächsten Folgen.

So- jetzt habt ihr viel zu Lesen und zu Entdecken. Ich wünsche euch viel Spaß damit!

Alles Liebe – Wiebke

Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // März Bericht + Link-Up

Unser shoppingfreies Jahr

Hallo ihr Lieben,

wie ist es euch ergangen? Fällt euch “Unser shoppingfreies Jahr” immer noch so leicht, wie zu Beginn des Jahres? Ich bin diesen Monat durch einen Katalog mit Frühlingsmode das erste Mal in Versuchung geführt worden, konnte aber widerstehen. Wie geht ihr mit den ständigen Versuchungen und Werbebotschaften um, denen man im Alltag ja kaum entfliehen kann? Ich finde die Frühlingsmode ja immer besonders gefährlich – wenn man den langen Winter so satt hat und sich einfach nur nach Licht und frischen Farben sehnt, ist man besonders anfällig für Versuchungen. Ich hoffe, ihr seid alle weiterhin standhaft und freut euch an eurer handgemachten Garderobe!

So – hier kommt mein ausführlicher Monatsbericht.

Unser shoppingfreies Jahr – März Bericht

Wie ging es mir mit der Challenge und wie schwer ist mir der Shoppingverzicht gefallen?

Die meiste Zeit war ich im März so beschäftigt, dass ich überhaupt nicht dazu gekommen bin, an Shoppen zu denken. Das war der Challenge natürlich sehr zuträglich. Was meine Stoffkäufe angeht, bin ich jetzt auch wieder beruhigt. Nachdem ich letzten Monat ja befürchtet hatte, eventuell jetzt als Ersatzbefriedigung zum unkontrollierten Stoffe-Shoppen überzugehen. Aber diese Befürchtung hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Denn diesen Monat habe ich tatsächlich nur 1.5 Meter schwarz-weißen Gingham-Baumwollstoff gekauft. Und der ist auch schon für ein ganz konkretes Projekt eingeplant. Davon abgesehen hatte ich im März kein Bedürfnis, weitere Stoffe nach Hause zu bringen. Ich habe aktuell einen ganzen Stapel Stoffstücke zu Hause liegen. Für jedes einzelne Stoffstück habe ich schon eine Kleidungsstück-Vision, aber leider viel zu wenig Nähzeit. Und um die Warteschlange nicht noch länger zu machen, werde ich jetzt erst einmal die Stoffe verarbeiten, die ich zu Hause habe. Sonst macht mich der Stapel eines Tages wahnsinnig.

Gab es Herausforderungen und/oder Versuchungen?

Letzt Woche lag der H&M Frühjahrs-Katalog im Briefkasten. Ja, ich hätte ihn einfach ungeöffnet in die blaue Tonne schmeißen können. Mit dem Gedanken habe ich auch kurz gespielt. Aber dann dachte ich mir “Och wieso denn nicht ein wenig blättern? Nur so für die Inspiration.” Bei einer Tasse Tee habe ich es mir mit dem Katalog dann auf der Couch gemütlich gemacht und mir die neue Kollektion angeschaut, von der mir einige Teile wirklich, wirklich gut gefallen haben. Ich hatte direkt beim Blättern viele tolle Outfit Ideen im Kopf und fühlte mich sehr inspiriert. Und auf einmal hatte ich Sätze im Kopf wie “Boah, bis du dazu gekommen bist, dir so ein Outfit zu nähen, ist schon wieder Herbst. Es würde so viel einfacher und schneller gehen, wenn du dir einfach drei oder fünf Teile kaufen könntest. Dann könntest du diesen Look jetzt schon tragen.” Joaaa – das war also nicht so schön. Ich habe den Katalog dann zugeklappt, nach draussen in die Papier-Tonne gebracht und zur Ablenkung ein paar Reihen an meinem Frühlingsjäckchen gestrickt. Unfassbar, wie schnell solche Werbeprospekte Bedürfnisse wecken, die man eigentlich gar nicht hat. Denn genau das wollte ich ja nicht mehr: Schnell neue Klamotten kaufen, damit man bei allen kurzlebigen Trends mitmischen kann. Nee nee – ohne mich. Der nächste Katalog landet direkt in der Tonne.

Sind neue handgemachte Kleidungsstücke in den Schrank gewandert?

Und schon wieder kann ich leider nur mit einem NEIN antworten. Aber immerhin habe ich ein kleines bisschen genäht. Zwar keine Kleidung, aber hübsches Strickzubehör. Ein Nadel-Etui und eine – bisher noch nicht verbloggte – Projectbag nach dem Vorbild der tollen Stricktaschen von Fringe & Co. Die zeige ich euch gerne schon mal:

 

Welche neuen Erkenntnisse habe ich dazu gewonnen?

Die Erkenntnis des Monats lautet: Es geht nicht immer alles gleichzeitig. Diesen Monat habe ich gefühlt viel zu wenig gebloggt und es nur geschafft, einen einzigen Inspirations-Post zu unserem shoppingfreien Jahr zu veröffentlichen. Auch wenn ich deswegen ein wenig traurig bin, weil ich so viele tolle Ideen habe, die gerne mit euch teilen möchte, war in den letzten Wochen einfach nicht mehr drin. Und das aus einem guten und schönen Grund. Wie ich hier schon kurz berichtet habe, durfte ich am vergangenen Wochenende meine allererste offizielle Yogastunde gegeben. Mit echten Schülern in einem echten Yogastudio. Auf diese erste Stunde habe ich mich sehr ausführlich vorbereitet. Darum konnte ich nicht so viel Zeit in den Blog investieren. So ist es halt manchmal, wenn das Herz für mehrere Dinge schlägt. Aber auch das wird sich in den nächsten Wochen wieder einpendeln. Ich gehe einfach mit dem Flow.

Wie sind die Nähpläne für den kommenden Monat?

Auf meinem Nähtisch liegt eine halb zugeschnittene Raglan-Else aus tollem Sweat in Rost-Orange. Ich hoffe, dass ich dieses gute Stück am Osterwochenende fertig stellen kann. Und dann gibt es da ja immer noch das Outfit, das ich schon seit Januar nähen möchte: Meine rost-orangen SoHo Shorts in Kombination mit dem Seamwork York Top in schwarz-weißem Gingham Stoff. Vielleicht schaffe ich ja an Ostern zumindest den Zuschnitt dieser Teile. Dann könnte ich unter der Woche Abends immer mal ein bisschen nähen, um diese Teile endlich, endlich von meiner To-Sew Liste abhaken zu können.

So – das war mein März Bericht. Jetzt bin ich gespannt, wie es euch ergangen ist!

Genießt das lange Osterwochenende und macht euch eine schöne Zeit mit euren Lieben!

Frohe Ostern und alles Liebe von Wiebke

PS:
Ich habe übrigens einen Newsletter für die Aktion ins Leben gerufen. Wenn ihr an das Link-Up erinnert werden möchtet und keine der Inspirations-Beiträge verpassen möchtet, dann meldet euch hier an. Ich verschicke einmal im Monat eine Zusammenfassung über alles, was zum Thema “Shoppingfreies Jahr” hier auf dem Blog passiert ist und packe euch noch ein paar Lese-Empfehlungen aus dem Netz dazu.


Und jetzt seid ihr dran – ich lasse das Link-Up das ganze Jahr über offen, damit ihr eure März-Berichte auch noch nachtragen könnt, wenn ihr es nicht rechtzeitig geschafft habt.

Wenn ihr erst jetzt von der Aktion erfahren habt, aber gerne noch einsteigen möchtet, dann seid ihr natürlich herzlich Willkommen! Hier im Ursprungspost zu “Unser shoppingfreies Jahr” könnt ihr noch einmal alles zu der Aktion nachlesen.

(Denkt daran, diesen Beitrag in eurem Post zu verlinken – sonst könnt ihr euch nicht in das Link-Up eintragen.)
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Inspiration, Shoppingfreies Jahr 2018

Unser shoppingfreies Jahr // Inspiration: Sportkleidung nähen

Ich hatte mir schon ganz zu Beginn überlegt, für die Inspirations-Artikel zu “Unser shoppingfreies Jahr” ab und zu mal Linksammlungen für euch zusammenzustellen.
Dass diese erste Linksammlung jetzt Sportkleidung zum Thema hat ist nicht ganz uneigennützig.
Denn Sportkleidung ist bei mir gerade Mangelware. Unsere Waschmaschine läuft schon im Dauerbetrieb und trotzdem komme ich – Yogalehrer-Ausbildung sei Dank – nicht hinterher und krame ständig in meinen Schubladen nach einem halbwegs brauchbaren Yoga-Outfit.
In absehbarer Zeit möchte ich darum gerne meine Yoga-Garderobe um ein paar Teile aufstocken. Und weil ja das Frühjahr in den Startlöchern steht und damit die Sportsaison wieder anfängt, habe ich mir gedacht, dass dieses Thema auch für euch interessant sein könnte.
Darum habe ich das Netz nach schönen und funktionellen Sport-Schnittmustern und inspirierenden Designbeispielen durchforstet. Ich hoffe, meine Fundstücke gefallen euch!

1 Papierschnitt-Set von Stoff & Stil bestehen aus einem Sportshirt und einer Weste.

2 Kuschelige Wickeljacke von Burda – Nählevel “Super easy”.

3 Tanktop mit Racerback von Christine Haynes.

4 Sport-Bustier von Burda.

1 Sloan Leggins von Hey June Handmade. Zu diesem Modell gibt es auf dem Spoonflower-Blog einen Sew-Along und viele tolle Design-Beispiele aus den Spoonflower Sport-Lycra Stoffen .

2 Mountain Pose Pants von Hey June Handmade.

3 Leggings mit Hüftschmeichler-Rock von Burda.

4 Lässige Jogginghose von Burda. Hier sind die Bündchen an den Beinabschlüssen super. So können die Hosenbeine auch bei Kopfstand & Co. nicht rutschen.

5 Für Freunde der Papierschnitte: Sport-Set von Stoff & Stil, bestehend aus Leggings und Jacke.

1 Als ich den Joni Jumpsuit auf Selmins Blog entdeckt habe, wusste ich direkt, dass dieses tolle Teil auch beim Yoga eine super Figur machen würde.

2 Absoute Bewegungsfreiheit garantiert dieser lässige Yoga-Jumpsuit von Burda.

3 Wem im herabschauenden Hund schon mal sein T-Shirt über den Kopf gerutscht ist und wer dabei fast umgekippt wäre, weil er panisch versucht hat, seinen entblößten Oberkörper wieder zu bedecken, der weiß, warum ein T-Shirt Body das perfekte Teil für die Yoga-Garderobe ist. Dieser Schnitt von Aime comme marie ist zwar auf Französisch, aber mit Fredis Vokabelliste sollte es trotzdem klappen.

4 Langärmeliger Bodysuit von Named Clothing.

Sew your own activewear
Dieses Buch stamm aus der Feder der Bloggerin Melissa Fehr und ist ganz frisch erschienen. Auf ihrem Blog findet ihr viele Designbeispiele und auch Tipps für den Kauf und die Verarbeitung von Sport-Stoffen.

Nähen fürs Yoga
In diesem Buch gibt es nicht nur Schnittmuster für Yoga-Leggings und Kuscheljacken, sondern auch Anleitungen für Yoga-Accessoires wie Meditationskissen.

 

So – ich hoffe, dass ich euch mit dieser Zusammenstellung inspirieren konnte!

Kennt ihr auch noch tolle Sport-Schnittmuster? Gebt mir gerne eure Tipps in den Kommentaren – ich bin über jede Empfehlung dankbar!

Alles Liebe – Wiebke