Gärtnern, Seed Starter

Seed Starter #10 – Endlich Tomatenzeit!

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Endlich ist Tomatenzeit!

Auf diesen Moment habe ich jetzt seit Anfang März gewartet. Endlich, endlich, endlich können wir die ersten Tomaten ernten. Unsere 9 Tomatenpflanzen hängen voll mit Früchten in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen.

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Fast alle konnten wir bisher schon probieren. Am süßesten schmecken die Mini-Bio-Wildtomaten. Köstlich!
Die größte Überraschung bisher sind die San Marzano Tomaten. Diese Sorte ist unsere einzige mit wirklich groß wachsenden Früchten. Das war uns bei der Anzucht gar nicht so bewusst. Darum staunen wir jeden Tag darüber, wie groß und wie lang die Tomaten wohl noch werden, bevor sie irgendwann mal rote Farbe annehmen.

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Noch ernten wir keine großen Mengen. Aber ich warte täglich darauf, dass mal eine ganze Rispe erntereif ist, so dass ich einen Salat daraus machen kann. Damit wäre dann nämlich mein Ziel für diese Gemüsegarten-Saison erreicht: Raus in den Garten gehen und mit genug Zutaten für einen Salat wieder in die Küche kommen.

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Richtig Gas geben auch unsere Gurken-Pflanzen. Damit hätten wir überhaupt nicht gerechnet. Schließlich haben wir die zarten Pflänzchen ja als wirklich kleine Jungpflanzen schon nach draußen verfrachtet und mehr oder weniger ihrem Schicksal überlassen. Sie haben sich mit dem groß werden auch wirklich viel Zeit gelassen. Aber als sie einmal angefangen haben zu blühen, waren sie nicht mehr zu stoppen.

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Wir ernten im Moment fast jeden Tag ein bis zwei Mini-Gurken und sind absolut begeistert von deren Geschmack. Die Pflanzen sind richtig kräftig und gesund. Kein Vergleich zu unseren anfälligen und vor sich hin schwächelnden Zucchinis.

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Denen geht es nämlich nicht so richtig gut. Nachdem sie während der wochenlangen 30° Hitzeperiode vom Mehltau befallen wurden, haben sie sich trotz Behandlung mit Fungizid nicht so richtig gut erholt. Zwar konnten wir 4-5 Zucchinis ernten, aber dafür, dass wir drei Pflanzen haben, finde ich die Ausbeute sehr mau. Da wir jetzt auch schon einige Tage keine neuen Blüten mehr gesehen haben, beschleicht mich das Gefühl, dass die Zucchini-Ernte für dieses Jahr beendet ist.

So – jetzt drückt mir bitte die Daumen, dass es in den nächsten Wochen mit meinem Gartensalat klappt. Ich werde berichten, sobald das Ziel erreicht ist!

Alles Liebe – Wiebke

Gärtnern, Im Hochbeet

Im Hochbeet / Juni

Während ich in den letzten zwei Monaten noch viel gehofft und gebangt habe, ob sich auch alle Pflanzen gut entwickeln und blühen, durfte ich mich im Juni entspannen und endlich über viele, viele schöne Blüten und Früchte freuen. Hier der Juni-Report aus den Hochbeeten.

Stauden-Hochbeet

Nachdem der Schmetterlings-Flieder ja im April einen kleinen Frost-Schaden davon getragen hat und einmal vom Wind umgeweht wurde, hat er sich zum Glück wieder richtig gut erholt. Er ist noch einmal kräftig gewachsen und seit einer Woche sind überall Blütenansätze zu sehen. Ich bin schon sehr auf die Farben gespannt, schließlich habe ich das Bäumchen noch nie blühen sehen.

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Genau so ging es mir ja eigentlich mit allen Pflanzen in diesem Beet, darum ist jede neue Blüte eine tolle Überraschung für mich. Nachdem im Mai ja die rosa Federblüte den Anfang gemacht hat, sind diesen Monat die Malven, der rote Sonnenhut, das Eisenkraut und die Margeriten mit eingestiegen.

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Über die Blüten der Margeriten freue ich mich besonders – die Pflanzen hatten nämlich arg unter Läuse-Befall zu leiden. Nachdem ich sie regelmäßig mit schwarzem Tee besprüht habe, ist es aber viel besser geworden.

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Was mir auffällt (eigentlich ist es unübersehbar) ist, dass die Malven wirklich sehr, sehr verdrängend wachsen. Sie breiten sich aus und nehmen den anderen Stauden viel Platz weg. Das hatte ich nicht erwartet, weil sie im Prospekt (har har) eher säulenartig aussahen. Für nächstes Jahr werde ich mal versuchen, sie durch Staudenhalter in eine etwas aufrechtere Wuchsform zu bringen.

Gräser-Hochbeet

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Hier ist nicht viel zu berichten. Aber wir freuen uns darüber, dass das China-Schilf in den letzten zwei Wochen ein riesen Schuss gemacht hat. Ich vermute mal, dass es in den nächsten zwei Monaten noch viel höher wird. Spannend!

Malven-Hochbeet

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Ja… *hüstel* eigentlich sollten die Malven ja nur Blüh-Beiwerk zum China-Schilf werden. Jetzt haben die Malven das Schilf so gut wie platt gemacht. Sagte ich bereits, dass die Pflanzen seeehr ausufernd wachsen? Die Blütenpracht ist ein Traum – keine Frage. Und das Paradies für Bienen. Aber EIGENTLICH wollten wir ja Gräser in diesem Beet… na ja – mal sehen, ob wir die Malven nächstes Jahr umpflanzen, damit sie noch mehr Platz in unserem Garten erobern können und das Schilf aber dafür seine Ruhe hat.

Gemüse-Hochbeet

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Wir konnten endlich ernten! Juhuu! Nachdem wir abends im Dunkeln regelmäßig auf Schnecken-Jagd gegangen sind, sind auch Erdbeeren für uns übrig geblieben. Zuerst so ein bis drei pro Tag. Jetzt – gegen Ende des Monats – sind es auch schon mal fünf bis sieben.

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Die Radieschen haben wir mittlerweile schon alle aufgefuttert. Jetzt ist wieder reichlich Platz frei in diesem Beet. In den nächsten Tagen will ich hier Rukola und Pflücksalat aussäen. Der ist dann hoffentlich gleichzeitig mit den Tomaten fertig, so dass wir in den Genuss eines echten „Gartensalates“ kommen können. Das ist jedenfalls das Ziel für nächsten Monat. Ob es geklappt hat, könnt ihr dann im nächsten Hochbeet-Bericht hier lesen.

Bis dahin wünsche ich euch viel Spaß mit und viel Erholung in euren grünen Oasen! Übrigens ist jetzt Glühwürmchen-Zeit. Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich LIEBE Glühwürmchen. Die kleinen Fliege-Lichter zu beobachten ist für mich der ultimative Kindheits-Sommerferiengefühl-Flashback. Da könnte ich hüpfen und quietschen und Glück und Lebensfreude. Und diese Woche habe ich schon die ersten in unserem Garten sehen. HURRA!

Alles Liebe – Wiebke

Gärtnern, Seed Starter

Seed Starter #9 // Die erste Ernte

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Seit dem unser Gemüse nach draußen gezogen ist, sind die Pflanzen regelrecht explodiert. Unser Tomatenhaus gleicht einem Dschungel. Sascha und ich mussten schon in mühsamer Entwirrungs-Arbeit ganze Äste von den Tomaten abknipsen, damit die Pflanzen nicht zu sehr wuchern und ihre Kräfte eher für das Fruchtwachstum einsetzen.

Schaut euch mal diesen Vergleich an. Dieses Bild stammt aus dem letzten Seed-Starter Bericht:

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Gestern Abend sah es in unserem Tomatenhaus so aus:

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Zwischen den beiden Fotos liegen 3 Wochen. Wahnsinn, wie schnell die Pflanzen gewachsen sind, oder? Diese Woche haben wir auch die ersten Mini-Tomaten entdeckt.

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Und hier noch einmal eine Nahaufnahme einer Tagetes-Blüte. Der Duft ist wirklich intensiv-würzig. Kein Wunder, dass man die Blüten von einigen Tagetes-Sorten wohl ganz gut als Salatgewürz nutzen kann. Ich habe noch  nicht nachgeschaut, ob unsere Sorte dazu gehört. Sollte es so sein, probiere ich das mal aus und werde berichten. Hier habe ich eine Liste mit essbaren Tagetes-Sorten gefunden.

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Unsere Zucchinis sind mittlerweile auch endlich in ihr Hochbeet umgezogen. Zwei Pflanzen haben schon Mini-Fruchtansätze gezeigt, aber beide Baby-Zucchinis sind nach ein paar Tagen verschrumpelt. Wahrscheinlich haben wir noch nicht genug gegossen? Mal sehen, wie es mit den nächsten Früchten klappt.

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Eine der Gurken-Pflanzen hat auch zwei Mini-Früchte produziert. Hoffentlich können wir die am Leben halten.

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Aber jetzt kommt das Beste. Unsere erste Ernte! Hier gucken sie schon aus der Erde:

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Und hier halten wir sie in unseren Händen – unsere ersten selbst gezogenen Radieschen! Hurra! Die kostbare Ernte ist am nächsten Morgen direkt auf unsere Brote gewandert und hat köstlich geschmeckt.

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Habt ihr schon etwas aus eurem Gemüse-Garten geerntet?

Alles Liebe – Wiebke

Gärtnern, Im Hochbeet

Im Hochbeet // Mai

Im April habe ich den Startschuss für meine neue Garten-Foto Reihe „Im Hochbeet“ gegeben. Eine Garten-Saison lang möchte ich Monat für Monat das Geschehen in unseren vier Hochbeeten dokumentieren.

Heute ist der Mai-Status an der Reihe. Nachdem ich letzten Monat in meinem Auftakt-Artikel ja einen halben Roman geschrieben habe, um euch die ganzen Pflanzen vorzustellen, fasse ich mich dieses mal kürzer. Los geht’s!

Das Gemüse-Hochbeet

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Seht ihr die Erdbeeren?! Ich bin sooo happy, dass unsere Pflanzen so fleißig blühen und tatsächlich die ersten Erdbeeren wachsen und reifen! Ich träume von selbst gekochter Erdbeermarmelade und Erdbeerkuchen mit Beeren aus dem eigenen Garten. Höchstwahrscheinlich werden unsere 12 Pflanzen niemals so viele Beeren gleichzeitig reifen lassen, dass wir nach dem Naschen noch genug für Marmelade übrig hätten – aber ein bekennender Erdbeer-Junkie darf ja träumen.

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Die erste nahezu erntereife Erdbeere hat sich ein anderer Gartenbewohner schmecken lassen. Darum muss ich mich leider noch ein paar Tage gedulden, bevor ich selber endlich die erste probieren kann.

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Diese „anderen Gartenbewohner“ sind Schnecken. Jap – Schnecken. Ich naiver Garten-Newbie dachte ja immer, man würde in Hochbeeten Gemüse anbauen, damit es eben NICHT den Schnecken zum Opfer fällt. Aber da lag ich wohl falsch, denn in unserem Hochbeet leben und essen Schnecken. Sie haben unsere zarten Kopfsalate über Nacht niedergemetzelt und sich auch das Radieschen-Grün schmecken lassen.

Seitdem Sascha jetzt immer Abends, sobald es dunkel ist, mit der Taschenlampe auf Schneckenjagd geht, ist es besser geworden. Ich hoffe, jetzt werden MEINE Erdbeeren in Ruhe gelassen. Wir werden sehen.

Das Stauden-Hochbeet

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Hier seht ihr schon einen ganz tollen Wachstums-Sprung im Vergleich zum April-Foto. Und die ersten Blüten gibt es auch schon. Schaut mal, wie interessant diese Rosa-Federbüschel-Blüten aussehen:

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Jetzt warte ich auf die ersten Sonnenhut-Blüten. Ich hoffe, diese Blüten-Ansätze beeilen sich und zeigen uns bald ihre schönen pinken Blätter!

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Hier noch eine Detail-Aufnahme der Grünblüte.

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Das Gräser-Hochbeet

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Nachdem Sascha und ich uns ja überhaupt nicht sicher waren, ob die Gräser den Winter überlebt haben, können wir jetzt verkünden: Sie leben! Und zwar alle!

 

Das Malven-Hochbeet

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Wie ihr seht – den Malvenrost haben die Pflanzen ziemlich gut überwunden. Wir haben sie zwei mal mit einem speziellen Mittel von Compo behandelt und danach sind sie regelrecht explodiert. Sie sind so sehr gewachsen, dass wir schon drei Pflanzen aus dem Beet herausnehmen mussten. Die gelben Margeriten wohnen jetzt in unserem Vorgarten.

Vermutlich dauert es nicht mehr lange, bis wir auch die Zitronenmelisse umpflanzen werden. Da auch das China-Schilf sehr auf Expansions-Kurs unterwegs ist, wird es wirklich eng in diesem Beet. Mal sehen, wie lange das noch gut geht.

Für den Schluss habe ich mir noch ein Highlight für euch aufbewahrt: Die wunderschönen Malven-Blüten. Tadahh…

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So – das war der Mai-Bericht aus unseren Hochbeeten. Ich wünsche euch einen entspannten Start in das sonnige Wochenende!

Alles Liebe – Wiebke

Gärtnern, Seed Starter

Seed Starter #8 – Wir bauen ein Tomatenhaus

Am Samstag haben wir unseren Plan in die Tat umgesetzt und unseren Fensterbank-Zöglingen ein Draußen-Zu-Hause gebaut. Und zwar für jeden so, wie er es gerne mag. Da Tomaten ja nicht so gerne im Regen stehen, hat Sascha sich die Konstruktion für einen flexiblen Tomaten-Unterstand ausgedacht. Das geniale an seiner Idee ist, dass wir das Dach im Winter – wenn die Gartensaison vorbei ist – einfach herunterklappen können. Die Speisskübel räumen wir in die Garage, die vorderen Stützbalken ebenso. Dann können wir das Dach dank Scharnieren herunterklappen und mit einem dicken Karabinerhaken an der Wand sichern. Wenn ich also mal in einem Jahr keine Lust auf Gemüsezucht habe, können wir unseren kleinen Garten trotzdem voll nutzen und haben keinen Platz verschenkt. Es ist also quasi Urban Gardening ohne Urban. 😉

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Alles, was wir an Material für den Unterstand brauchten, haben wir am Samstag Morgen in unserem local Bauhaus – a.k.a. bester Baumarkt weit und breit – eingekauft. Und dann ging es los ans werkeln. Zuerst haben wir alle Latten zugeschnitten und zu einem Rahmen, bzw. einer Unterkonstruktion für das Polyester-Wellpappe Dach zusammengeschraubt. Dann haben wir mit einfachen, kurzen Holzschrauben die Wellpappe oben auf dem Rahmen befestigt und überstehende Reste abgesägt.

Um das Dach an der Wand zu befestigen, haben wir zuerst einen dicken Balken an die Wand geschraubt. Dann haben wir die Scharniere befestigt und die Stützbalken mit einem dicken Hammer in die Erde gekloppt. Damit die Konstruktion auch wind-stabil ist, haben wir die Stützbalken noch mit ein paar Schrauben am Dach befestigt und drei dünne Stahlseile mit Karabinern und Ösen zwischen Wand und Dach gespannt.

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Als supergünstige Pflanzgefäß-Alternative haben wir uns Speisskübel ausgesucht. In den Boden haben wir mit der Bohrmaschine jede Menge Löcher gebohrt, damit es beim Giessen keine Staunässe gibt.

Zusätzlich haben wir jeweils in eine Rückwand Löcher gebohrt, damit wir durch diese Löcher die Spiralstäbe mit Kabelbindern fixieren konnten. Für noch mehr Halt haben wir die Spiralstäbe durch ein Loch im Boden des Kübels in die Erde gespießt.

Und das war es auch schon an Baumaßnahmen. Danach haben wir nur noch Erde in die Kübel geschüttet und die Tomaten konnten einziehen.

Zu zweit haben wir die ganze Aktion – inklusive Materialeinkauf – an einem Samstag geschafft. Und dafür, dass alles relativ spontan – also ohne große Vorplanung und Zeichnung – entstanden ist, bin ich mit dem Ergebnis super zufrieden. Ich mag das neue Tomatenhaus und hoffe sehr, die Tomaten mögen es auch. Eine Blüte habe ich sogar schon entdeckt. Allerdings an einer gekauften Jungpflanze – nicht an einer selbst gezogenen.

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Einen kleinen Zusatz-Tipp habe ich noch: In der aktuellen Ausgabe der „Mein schöner Garten“ habe ich gelesen, dass eine Reihe Tagetes Tomatenpflanzen vor dem Befall von Wurzel Älchen schützen kann. Darum sind die Tagetes von unserer Fensterbank direkt mit in die Tomatenbeete gewandert.

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Jetzt bin ich gespannt, wie sich die Pflanzen draußen entwickeln. Als nächstes steht der Umzug der Zucchinis an. Ich werde berichten.

Alles Liebe – Wiebke

 

Gärtnern, Seed Starter

Seed Starter # 7 – Blüten auf der Fensterbank

Vor einer Woche und ein paar Tagen habe ich die ersten Knospen an den vier Zucchini-Jungpflanzen entdeckt und war total erstaunt, dass es direkt so viele sind.

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Aber natürlich habe ich mich sehr gefreut, dass es den Pflanzen so gut geht. Seit dieser Woche ist das Spektakel in vollem Gange – eine Knospe nach der anderen öffnet sich und zeigt eine wunderschöne, gelbe Blüte. Schaut euch mal diese Pracht an:

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Hübsch, oder? Ich bin ganz aus dem Häuschen… Allerdings wird es jetzt höchste Zeit, dass die Pflanzen nach draußen kommen. Unsere Fensterbank quillt über.

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Der Eisheiligen-Kalender sagt, dass die kalte Sophie erst am kommenden Montag ansteht. Aber von einigen Garten-Experten habe ich auf Instagram gelesen, dass die Kältewelle der letzten Tage wohl schon die Eisheiligen waren – also ein paar Tage früher. Na ja… ich habe jedenfalls beschlossen, dass die Pflanzen am Samstag in den Garten ziehen, denn ab morgen sind für die nächsten 7 Tage konstant Temperaturen über 19°C angesagt. Also glaube ich den Experten und dem Wetterbericht jetzt einfach mal.

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Der Besuch im Baumarkt ist schon geplant. Spießkübel, Rankstäbe und viel viel Erde stehen auf der Einkaufsliste. Ich freue mich auf ein perfektes Gartenarbeits-Wochenende mit Buddeln, Bauen, Pflanzen – und das bei Sonnenschein! Möglicherweise schmeißen wir Abends auch den Grill an. Klingt nach Frühling, oder?

Habt ihr auch schon Gartenpläne für’s Wochenende geschmiedet?

Alles Liebe – Wiebke