Krimskrams

#fünffragenamfünften // Mai

#fünffragenamfünften – das sind monatliche Mini-Interviews mit mir selbst. Die Fragen stammen von Nic – der Autorin des Blogs Luzia Pimpinella. Monat für Monat erzählen alle teilnehmenden Blogger etwas über sich selber. So haben wir die Möglichkeit, uns über teilweise recht ungewöhnliche Details besser kennenzulernen.

Mai Edition von #fünffragenamfünften

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Nö. Das wäre kein Deal für mich. Bei der Frage musste ich direkt an das Yoga Teacher-Trainings Wochenende denken, das wir mit Ragunath Cappo verbringen durften. Er hat uns viele Denkanstöße mit auf den Weg gegeben.  Ich habe seitenweise Zitate von ihm aufgeschrieben – jedes einzelne davon würde sich super auf einem Hipster-Poster machen. Einer seiner Sätze ist mir direkt zu dieser Frage eingefallen: We are not bodys that have a soul. We are spirits that have a body. Und genau so sehe ich das. Der Körper ist sowas von vergänglich. Er verändert sich doch eh, wenn wir älter werden. Der Deal wäre also nicht besonders nachhaltig, wenn man vorhat, alt zu werden. Da bleibe ich lieber geistig fit und gehe wach und neugierig durchs Leben.

2. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?

Also “betrachtet” ist so ein bedeutungsschwangeres Wort. Keine Ahnung wann ich das letzte mal einen Sonnenaufgang “betrachtet” habe.

Aber schlaftrunken auf dem Weg zur Arbeit mal kurz wahrgenommen habe ich Sonnenaufgänge dieses Jahr schon oft. Für mich ist es immer wie ein Countdown. Ich freue mich im Winter nach der Wintersonnenwende jeden Tag darüber, dass es heller und heller wird. So lange bis ich morgens endlich wieder im Hellen aus dem Haus gehen kann. #Lichtjunkie

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Das ist mal eine richtig, richtig schwierige Frage. Denn ich habe sooo viele schöne – nach Schokokuchen schmeckende – Geburtstagserinnerungen. Und damit bin ich bestimmt nicht alleine!

Ich habe Anfang August Geburtstag und wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, dann war an meinem Geburtstag immer tolles Wetter. Es waren immer viele Leute da, die mit mir gespielt haben und mit mir in unserem Pool schwimmen gegangen sind. Wir haben immer gegrillt und eine Wasserschlacht mit der ganzen Verwandschaft gab es auch jedes mal. Natürlich war es wahrscheinlich nicht so – ich kann mich auch nicht an einen ganz bestimmten Einzel-Geburtstag aus meiner Kindheit erinnern. Ich glaube, es ist eher eine Gesamt-Erinnerungs-Matschepampe. Eine wunderbare, sommerliche Wassereis- und Gänseblümchen-Matschepampe zwar, aber einen ganz bestimmten Kindergeburtstag kann ich hier nicht nennen.

Und wenn ich über meine Geburtstage als Jugendliche oder Erwachsene nachdenke, dann konkurrieren ganz klischeehaft der 18. und der 30. miteinander. Ich glaube aber, heute entscheide ich mich für meinen 30. Geburtstag. Denn beim Reinfeiern in diesen runden Geburtstag hat mir Sascha um Punkt 12 Uhr einen Heiratsantrag gemacht. <3

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Grundsätzlich bin ich total offen, fremden Menschen gegenüber. Ich lerne gerne neue Leute kennen und finde es immer spannend, wenn diese Leute anders sind als ich. Ich bin total neugierig auf die Spleens und Interessen von anderen Leuten und freue mich immer, wenn ich aus Gesprächen frische Themen und unterschiedliche Perspektiven mitnehmen kann. Also würde ich mich selber eigentlich als recht tolerant bezeichnen. Das bin ich aber nur, wenn ich das Gefühl habe, dass die Menschen ehrlich, offen und authentisch sind. Wenn ein Lächeln von Herzen kommt und wenn die Augen leuchten.

Ich habe ein ganz gutes Gespür dafür, ob Menschen, die mir gegenüber stehen, sie selber sind oder versuchen, irgendein Bild vorzuspielen. Wenn ich mitbekomme, dass sie vorgeben etwas anderes zu sein, oder auf irgendeine Art und Weise manipulativ wirken, dann nehme ich innerlich Abstand und werde vorsichtig. Dann leuchtet in meinen Kopf ein Warnlicht auf und ich schaue mir das Schauspiel erst mal aus ein paar Metern Entfernung an.

Es ist aber so, dass es auch ein paar ganz oberflächliche Dinge gibt, mit denen fremde Leute bei mir direkt ein paar Pluspunkte gut haben. Diese Dinge sind: lange Haare und coole Bärte bei Jungs, Bandshirts von Bands die ich gut finde, nerdiges Aussehen, lautes, auffälliges Lachen.

 

5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

Ha! Für diesen Fall habe ich einen ganzen Werkzeugkoffer voll mit Gegenmaßnahmen. Mit Sascha quatschen (OK – das könnt ihr natürlich nicht, aber ihr habt bestimmt auch eure Saschas mit denen ihr super quatschen könnt). In der Badewanne ein Buch lesen. Nudeln mit Pesto essen (natürlich geht hier nur das Genovese von Barilla, sonst wirkt es nicht). Yoga. Im Garten buddeln. Fencheltee trinken. Ein neues Kreativ-Projekt anfangen, auch wenn das letzte noch nicht fertig ist. Stoff kaufen. Wolle kaufen. Sehr laut Musik hören. Putzen (ich finde, dabei kann man sich manchmal ganz gut abreagieren). Mit Wärmflasche und Decke auf die Couch, Gilmore Girls gucken und dabei stricken. Katzen knuddeln. Pläne für den nächsten – viel besseren – Tag schmieden.

So – das waren mein Mini-Interview für den Monat Mai.

Ich bin schon gespannt, was die anderen Leute so geschrieben haben!

Alles Liebe – Wiebke

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1 thought on “#fünffragenamfünften // Mai”

  1. Dein 30. Geburtstag ist ja wirklich erinnerungswürdig! Ich hatte keinen Antrag, aber eine Harry-Potter-Party zum 30., das war auch nicht schlecht 😉
    Stoff kaufen ist eine super Anti-schlechte-Laune-Strategie! Aber dann schimpft meine Zwillingsschwester immer, weil unser Stoffschrank schon so voll ist … 😀 Da übernehme ich doch besser “ein neues Projekt anfangen”!

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