Quilten

Ein Geburtstags-Miniquilt für meine Mami

Selbstgemachte Geschenke sind doch die besten, oder nicht?

Vor ein paar Monaten äußerte meine Mama beim sonntäglichen Kaffeetrinken, dass sie nach einem Bild für die leere Wand oberhalb ihres Kamins sucht. Zum Glück war ich in dem Moment geistesgegenwärtig genug, um direkt an etwas Selbstgemachtes zu denken und mir die Wand für ihr Geburtstagsgeschenk zu “reservieren”.

Ein Miniquilt zum Aufhängen sollte es werden. Nach ein paar Stunden Recherche (es gibt ja soooo viele tolle Miniquilt-Schnittmuster da draußen!!) und ein paar Email Nachrichten, die zwischen meiner Mom und mir hin und her gingen, war die Vision klar: Ein abstrakter Miniquilt in Meeres-Farben soll es werden. Und von den Beispielbildern, die ich ihr gezeigt hatte, gefiel ihr der “Sew Mojo Quilt #3” von Suzy Quilts am besten.

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So ging ich ans Werk. Und zwar genau so, wie es das Konzept hinter den Sew Mojo Quilts von Suzy vorsieht: Einfach drauf los. Ohne viel zu planen und ohne Perfektions-Gedanken. Einfach die kreativen Energien fließen lassen, in den Näh-Flow kommen und sein Sew Mojo genießen. Ich hatte vollstes Vertrauen, dass sich in meinem Stoff Vorrat schon die richtigen Materialien finden würden und dass das Endergebnis schön aussehen wird.

Die Sew Mojo Quilts – es gibt insgesamt vier Stück – sind eher Mini-Workshops als klassische Schnittmuster. Wenn man sich ein “Muster” herunterlädt, findet man in der PDF zwar Skizzen und tolle Erklärungen, aber nichts zum Ausdrucken und Zusammenkleben, wie man es von anderen Download-Schnittmustern – besonders aus dem Kleidungsbereich – kennt. Man wird dazu ermuntert, einfach frei Hand sein eigenes Schnittmuster zu zeichnen. Und genau das habe ich auch gemacht.

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An zwei Nachmittagen habe ich gezeichnet, Stoffe auf dem Tisch herum geschoben, Stoffe zugeschnitten, mit Pritt Stift (!) fixiert und dann einfach mit dem Nähen losgelegt. Beim Quilten war ich besonders experimentierfreudig. Dies war der erste Quilt, den ich mit meiner neuen Nähmaschine gequiltet habe. Also habe ich auch ein paar der tollen Zierstiche ausprobiert und sogar ein eigenes kleines Label für die Rücksteite des Quilts genäht. Bin sehr begeistert, was meine Maschine so drauf hat! Voll toll…

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Laut Anleitung ist eigentlich kein Binding (also keine Einfassung) des Quilts vorgesehen, da Suzy die Idee hatte, die Quilts wie kleine Kunstwerke in Bilderrahmen zu packen. Die Idee finde ich super – auf ihren Bildern sieht es auch toll aus, aber ich wollte für meine Mama auf jeden Fall einen klassischen Miniquilt ohne Rahmen machen. Darum habe ich ein Binding hinzugefügt und dabei im gleichen Schritt noch einen Stofftunnel auf der Rückseite mit angenäht.

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Durch diesen Tunnel habe ich für die Aufhängung dann ein dünnes Messingrohr mit einer Kette gezogen. Fertig ist das kleine Kunstwerk aus Stoff.

Meine Mama hat sich riesig darüber gefreut! Es passt super an den dafür vorgesehenen Platz und fügt sich ganz harmonisch in ihr Wohnzimmer ein. Ich bin sehr glücklich über diesen Näh- und Geschenk-Erfolg!

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Suzys Sew Mojo Konzept hat bei mir auf jeden Wirkung gezeigt. Ich hatte so viel Spaß beim Quilten, dass ich jetzt am liebsten jeden Abend weiter machen würde. Das nächste Projekt liegt schon auf dem Tisch: Ein im Frühjahr begonnenes Quilt-Top aus meiner UFO Kiste. Zwei neue Blöcke sind schon fertig. Und das übernächste Projekt formt sich auch schon in meinem Köpfchen… ich muss nur noch einen Platz in unserem Haus finden und mit Sascha beraten… denn so einen hübschen Miniquilt an der Wand hätte ich auch wirklich gerne. Got the mojo flowing! Ihr auch?

Ich wünsche euch einen schwungvollen Tag!

Alles Liebe – Wiebke

Diesen Beitrag verlinke ich beim Creadienstag.

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